März 1477.
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Auf Donstag nach Mittefasten zu Nacht (20. März) soll jedes Ort seine Botschaft zu Lucern anHerberge haben, da dieses der zu Bern bestimmte Tag ist. Auf denselben Tag werden auch die BotenBern und ihre Widersächer der Steuern und Reisekosten wegen kommen; die im Rheinthal und6t. Gallen haben, des gleichen Gegenstands wegen, ebenfalls auf diese Zeit ihren Rechttag. I». Denen von6chwyz wird aufgetragen, den Priester, welcher von den Eidgenossen schimpflich geredet, dem BischofChur zu schicken und ihm den Handel zu schreiben. «. Dem Hans Zrme von Basel wird geschrieben,er auf den nächsten Tag des Diamants wegen nach Lucern komme. «I. „Als dann gemeiner eidgnosscnbotten, so ^gen gemessen, geratschlaget vnd sich geeint, nach dem vnd Gott der almechtig uns gemeinen°'dgnossen so gros gluck vnd heil geben, damit wir den wüttrich von Burgund, vnser aller vigend, über-wunden, dz er vom leben zum tod komen, des wir billich Gott dem almechtigen lob vnd dank sagen,^'d daruff gesetzt vnd geordnet, das deHein ort sich für vs schiesscn, noch ützit an fachen, dann mit Ratdeiner eidgnosscn, das aber nit volzogen, dann dz sich ettlich mit sunderin tagen vnd zug zetund vnder-^nden vnd daruff ane Natt, eigenö willens, cnweg gezogen, dz aber wider dz zusagen, so der eidgnossenbttten einandcrn getan, fürgenomen, dar vß ein groß geschrey in allen landen vff erstanden vnd gerett,wir eidgnosscn sigen vneins vnd wellen an einander», dz doch vns nit loblich ist. Vnd dz zu verkomm,!vl iederman heimbringen in sömlicher maß, dz sömlichs versechen vnd verkomm werd, dz fürer nitbsschech, vnd das die Natt, so noch bishar nit übel geregiert, etwas durch der eidgnosscn nutz, lob vndtten willen fürnemen vnd mit Natt handeln, dz sömlichs nit ane Natt vnd Vernunft gecndert vndsomlich sundrig tag hinder den Ratten nit geleist, sunder wz gemein eidgnossen mit einander» sich einnen,bz ouch dz nit gerudert werd, dann mit Natt gemeiner eidgnosscn; vnd darumb sol man mit vollemHkwcilt vff dem obgenanten tag zu Lutzern völlig antwurt geben, sömlichs zu verkomm." Des Tagst'vn Basel und der Streitigkeit zwischen dem Bischof von Basel und der Stadt Basel wegen soll manwimbringen, daß Niemand mit seiner Votschaft einer Parte! beistehen, sondern alle Boten mit einanderstch als freundliche Vermittler verhalten sollen. I'. Die Votschaft des Bischofs von Constanz verlangt:^ daß der Befehl an den Vogt von Baden, die Leute zu Kaiserstuhl, Klingnau und Zurzach in Eid zu"chmen, sistirt und das Stift bei seinem Herkommen belassen werde; 2. man möchte einen Tag ansetzen,^ der Bischof etwas an gemeine Eidgenossen zu bringen habe. Antwort: Wenn der Bischof auf den^ zu Lucern, Donstaq nach Mittefasten (20. März), kommen wolle, so wolle man die Eidesleistung^ dahin aufschieben und mit ihm darüber verhandeln. Den Voten des Bischofs ist der Visthums-""äelegenheit wegen ein Schreiben an Papst und Kaiser zugesagt.
Zu a. 14 77, „vff Mittwuchen nach Mitterfastcn (19. März) sint Herr Adrian von Bnbcnbcrg, Nittcr, vndBartolome H„bcr, Botten von Bern, vor Nätten vnd Hundertc» gcsin vnd hant zugesagt, dz sy dz gelt, den brant-schatz von Nenff, teilten wellen nach den liittcn vnd den nit lanssen teilten nach den orttcn vnd darvmb rechtten vnd byvns sin in, „chwn old s»S vnd darin zn vnS setzen ir lib vnd gut, als ouch Jr Herren vnd Obern Inen dz znzcsagcnbcvolhen haben." (Lucerncr NathSbuch V. 310 l>.)