Februar 1477.
65t
8V».
Llttern» R477, TR« Februar (Freitag vor lavoc-sviy.
Staatsarchiv vlicer» : Lucerner 'Abschiede, v. 8K b.
Boten: Zürich. Hans Tachelöhofer, Zunftmeister. Bern. Peter von Wabern, Ritter, Schultheiß;Adrian von Bubenberg, Ritter; Hans Wanncr. Lucern. Caspar von Hertenstein, Ritter; Peter Rust,Altschultheiß; Peter Tammann; Ludwig Kramer. Uri. Hans zum Brunnen, Vogt zu Livinen; PeterAuheim. Schwyz. Cunrad Jacob, Altammann; Ulrich Abyberg, Venner. Unterwalden. Ammann^Minermann von Obwalden; Heinrich zu Nidrist, Ammann, und Arnold Winkelried von Nidwalden.^Ug. Wilhelm Landis. Glarus. Hans Tschudi.
». „Vff disen Tag sind die von Vre vnd Switz mit iren Venlinen Harkomen, vnd sind dz lütgewesen, die einen zug on gemeiner eidgnossen willen vnd Rat angesechen, gemeinden für sich selbö hinderden Räten besamnet vnd sy vbermeret haben. Vnd sönd die von Vnderwaldcn vnd dem vssern ampt(Zug) zu Znen kommen, vnd meinent da gan Zenff den brantschatz ze reichen oder anders vff vnser vigendfürzenemen. Dz aber dem merenteil der Orten nit gevallen hat, vs vrsach, man mit den BurgundernM täding stat vnd man zu Nüwenburg Znen ein bestant zugeseit hatt bitz Reminiscere. Vnd habendetlich ort Zr bottfchaft, die knecht ze wenden, wollen nahm schicken, aber die von Switz vnd Vre habend) nit wollen tun." I». Des Diamants und des Degens wegen hat Hans Zrmc geschrieben. Man sollden angesetzten Tag früher verkünden und Jedermann seinen Boten Gewalt geben, den Stein zuverkaufen. Bezüglich des Tags zu Camrach soll man den Boten von Genf heimreiten lassen und'b>n sagen, die Zeiten seien setzt so, daß wir keine Antwort geben können; sobald uns übrigens diesesfüglich sei« werde, werden wir der Herzogin von Savoyen dießfalls antworten. «I. Auf des Königsüon Frankreich Anbringen, daß wir ihm zur Besitznahme der burgundischen Lande behülflich sein undHm unsere Söldner zulaufen lassen sollen, hat man geantwortet: Erstlich seien wir noch im Krieg,können daher unser Land von Mannschaft nicht entblößen, glauben auch, nach der Vereinigung, die wirübrigens genau beobachten «vollen, unter diesen Umständen nicht schuldig zu sein, ihm Söldner zu stellen.Des Landes Burgund wegen soll man den königlichen Boten zu verstehen geben, wie wir in diesen Krieggekommen seien, was wir darin gethan und erlitten haben, auch was uns der Admiral der GrafschaftBurgund wegen zu Freiburg zugesagt hat, und sie darauf bitten, solches dem König zu sagen; denn da dieLande noch nicht mit uns gerichtet sind, sondern noch gegen uns in Feindschaft stehen, so meinen wir, mitGottes Hülfe Oberburgund zu unfern Händen zu nehmen. Was wir aber sonst dem König zu Ehrenund zu Gutem thun können, das wollen wir thun nach Inhalt der Vereinigung, v. Der Knechte wegen,ausgezogen sind und einander zu Freiburg erwarten wollen, sott Zedermann die Sache heim-bringen, der Eidgenossenschaft Lob und Ehre bedenken und rathschlagen, wie man die Knechte wendenu^öge und wie viel unö allen, derer von Bern und Freiburg wegen, welche deßhalb ernstlich geredetbaden, <m diesen Sachen gelegen sei. Deßhalb sott Zedermann seine Votschaft auf Donstag z» NachtUach Jnvocavit (27. Februar) zu Bern haben, damit man von da nach Freiburg reite, um die Knechteäu wenden; auch soll man daselbst den königlichen Boten die berathene Antwort geben und den Tag zu