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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
Seite
650
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KS0 Februar 1477.

Lehen vom Reiche; mm aber stelle der König von Frankreich demselben nach und spreche sowohl den BischofEidgenossen und Andere um Hülfe zu diesem Zweck an. Damit nun die genannten Lande dem Reiche ^fremdet werden, befiehlt der Kaiser dem Bischof als ReichSfürstrn, sich weder mit Frankreich noch jemand ^gegen die bnrgundischen Lände zu verbinden, noch selbe serner zn bekriegen, sondern sich gerüstet zu halten,

Hülfe zu leisten, damit selbe beim Reich« behalten werden. (Abschrist im Staatsarchiv Luccrn, Acte».

, gundcrkricg.) . . ... ^ H-rM

Ebenda ein Schreiben Friedrichs III. aus Wien vom 111. Februar an den König von Frankreich >

Carl mit Tod abgegangen, dessen Tochter und Erbin Maria mit seinem, des Kaisers, Sohne, Erzherzogvermählt sei, so bitte er den König, die burguiidischcn Lande iinangcfochten zu lasten. Wen» König Ludwigderselben Ansprüche zu haben glaube, so sei der Kaiser bereit, mit ihm darüber zu tagen (clivt.al'imuo) «nb gVergleich zu suchen. ^

Zu k». Dieser Artikel folgt nochmals am Ende des Abschieds: „Der srankrichischcn Batten anbring^ . ^gemessen: Nachdem der künig bcgcr, alle sine gcschest vnd sachcn mit vnscrm Rat vnd willen zchandlen, t'

Herhog von Burgund crslage», syc der künig dcS willens, durch ruw vnd sryd des küngrichS, des Herpogo ^ ^land Obcrbnrgund vnd andcrs zu sincn Händen zcncmmm, besunder dz so syne», Rich zugehört, vnd die

Im darzu hilfslich sycnd, vnd besunder ob er vnS danimb erfordern oder des nottürstig wurd, dz wir ?»> ^ ^Summ Söldnern znschickcnt, als wir vnS des gegen Im verschribcn haben. Er bcgert auch, dz wir v»s ^ ^»d.'von Oranyc, besten lande den in Sauoyc gegen vnS harin ftosscnd, entpselhen sin lastend vnd Im da« beste ^Zu «°. 147 7, Ib. Februar (Samstag vor I5«to wibi). Bern schreibt an Zürich, Schnniz ^.AUWzweifle nicht, daß die drei Ortc Kcnntniß haben von den „Sanum,igen", die seht in der Eidgenossenschaft die

der „Erbcrkciten" geschehen, und bitte die drei Orte aus besonder,» Vertrauen, ihm doch umgehend z» bcri<tM' ^ ^.)Sachcn eigentlich aus sich haben, und das Erforderliche vorzukehren. (Berncr deutsche« Missivcnb, ^

Zu «!. «?. I. Im Solothnrncr Abschicdcband ll. 7 t lauten diese Artikel, welche daselbst ish

schied stehen, solgcndcrmaßen: „Ais man zu Nüwenburg mit den Burgundern Tag geleistet hat vnd ein

heimzubringen, ob man für Oberburgnnd Gelt ncmcn oder nach dem land stellen welle, auch dz man an 'fridlichcn Bestand bitz zu dem Sonntag Rcnumöccrc, dz der Tag zu Nüwenburg sin sol, als dann der a ^ U«»Nüwenburg cigcnlichen bcgrifsct, hat man darmnb einen andern Tag gesetzt, vss donstag zc nacht nächst pcl-Vaßnacht zu Lutzern zc sind, jcdcrman völlig antwurt darumb zc gebend. — Es sol such jcdcrman »»> ^ gcsiattc»,schaffen, den bcstant zc halten vnd bitz dar nützet mit den Burgundern sürzencmcn, vnd nicman den ^"^^gnosfe"sttrbaßhin dchcin snndrig tag zc lciftm oder Reisen vnd anschlag zu tnnd, als dz setz bcschcchcn ist, aN ^vnd der Rättcn willen vnd erlauben, angcscchcn dz mcngcrlcy vnratz vnd vbel« daruS erwachsen mag» "bott weiß zu sagen."

Neri». ,47 7, I«. Februar.

«»-«»»»ra»,» B..N I «,„>»„«..» Misst°«nb»«, ». 4 d.

Geleitbrief DernS für sich und gemeine Eidgenossen an Simon von Cleron zum Dtsuck> deszu Neuenburg auf Sonntag Reminiöcere (2. Mllrz) mit einem Gefolge bis auf 40