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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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649
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Februar 1477.

Ur>. (Niemand.) Schwyz. HanS Schiffli. Unterwalden. Claus von Zuben; Arnold Winkelried.^ug. (Niemand.) GlaruS. Vogt Tschudi.

Der Pfalzgraf, Herzog Philipp von Bayern, hat des Schadens wegen, welcher bei dem Zug"ach Nancy den Seinigen zu Heiliqenkreuz und den Zudcn daselbst zugefügt worden, an die Eidgenossendas Begehren gestellt, dafi dafür Ersatz geleistet werden möchte. Man hat ihm dagegen zu erkennen gegeben,daß die Seinigen durch die Schmach, welche sie den Unfern angethan, den Schaden selbst verschuldet haben;d°ch wolle man fein Begehren heimbringen. I». Die Voten des Königs von Frankreich haben begehrt,Eidgenossen möchten dem König behülflich fein, Oberburgund und andere Lande des Herzogs von Bur-alg sxjn erbliches Gut einzunehmen, und ihm zu diesem Zweck Knechte zulaufen lassen um seinen" d nach Laut der Verfchreibung. «. „Vnd nachdem vnd dann etlich gesellen vnderstand, sundrig tag^ Bisten vnd anfchlag zetund vnderstand, wz der eidgnosscn Kotten anfechen ze widertriben, sundrig züg"chcchen, federman mit den sinen schaffen, dz sömlichö fürcr nit beschech, anc der eidgenossen der' "lten wüssen und willen, dann sömlich heimlich tagen vil vnfrüntfchafft bringt. Vnd nachdem dieselbenzu Artt aber ein tag leisten, ist den von Switz geschriben, mit )nen treffenlich ze reden, darvon^ stan." Heimbringen daS Schreiben der Burgunder, auch das Schreiben, daS der König an dieBismz gethan, und der lchtern Antwort, v. ES ist auf dem Tag zu Neuenburg den Burgundernund Geleit zugesagt worden bis auf den Tag, der am 2. März (Sonntags nach der alten Fast-et) wieder zu Neuenbürg sein wird. f. Auf Donstag nach der alten Fastnacht (27. Februar) sollendeiner Eidgenossen Voten zu Lucern sein mit Vollmacht, auf die vor- und nachgeschriebenen Stücke^ antworten, auch auf die Gegenstände, die im Abschied von Lucern vom 29. Januar (Mittwoch nach PauliEhrung) enthalten sind, „vnd brfunder den von Friburg völlig antwurt geben vmb ir buntniö, an^ hindersichbrinqen, begern die von Friburg mit funderheit". Der in Kasten gefundenen PannerDahnen wegen soll man auf genanntem Tag völlig Antwort geben, ebenso auf daS Anerbieten Berns,als irgend Jemand anders um daS Heiligthum zu geben, wenn man ihm selbes lassen wolle.Heimbringen das Schreiben, daS die Boten zu Basel, der EinigungShcrrcn und der Burgunderauf diesen Tag geschrieben haben, wie die Voten wohl zu sagen wissen, ß. Heimbringen denlchied von Neuenburg: „als man dz land Burgund gefordert, ist von vndertedigern gerett, ob man^ sür dz land nemcn old lieber dz land, ist die grafffchafft Burgun; darumb sol man ouch antwurten".

Z» ». Hiezu folgende Briefe:

1477, 16. Februar. Friedrich, von Gottes Gnaden römischer Kaiser w>, schreibt an gemeine Eidgenossen:»Ersanien, lieben, gctrcwen. Wir sein des jltngstcn Handel mit dem Hcrtzogcn von Burgund! vor Nanssc bcricht vndßchickhen darauf den Erwirdigen Ottcn, Erwcltcn zu Eostcnz, vnscrn Filrstcn, Rate vnd lieben andcchtigcn, zn ew;

haben wir beuolhcn, ettwas vnser incynnng derselben fachen halben an ew zu bringen. Vcgercn wir an cw mit»leis vnd ernst, was der benannt von Eostcnz von vnsern wegen an ew bringen wirdet, dz Ir Im das ditzmalsgentzlich gelaubct. Daran tut Ir vns gut geuallcn. Datum zu Wienn an Sundag sannd Iuliancntag, auno äomimvnscrs kaiscrtumbs im stlnsfvndzwainzigistcn Iarc."

manel»tum elomml Iwxoratoris in oonslUo.»O riginal ans Papier im Staatsarchiv Lucern, Acten: Deutsches Reich.)

1477, 16. Februar (Sonntag, Sanct Iuliancntag). Wien. Kaiser Friedrich schreibt auf die Kunde vom Toddes Herzogs von Burgund vor Nancy an den Bischof von Basel: Der mehrere Thcil des burgundischen Landes sei

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