December 1476.
verlangte Zug abgeschlagen in Betracht der Härte und Kälte der Jahreszeit. «>. Aus dender zu Lucern sein wird, soll Zedermann die Panner und Fahnen, welche zu Grandson mwonnen worden sind, nach Lucern bringen, damit man dieselben, wie beschlossen worden, untcc dietheilen könne. «I. Auf die Antwort, welche Herrn Wilhelm Herter zu Händen des Herzogs vo» ^ringen des verlangten ZugS wegen gegeben wurde, hat er begehrt, daß man doch seinem Herrn > ^Söldner um seinen Sold, jedem Mann 4 Gulden monatlich, zulaufen lassen wolle und daßden Seinigen zwei ehrbare Männer als Hauptleute und Obere mitgebe. Jeder Söldner l»2 Gulden zur Ausrüstung und dann bei Ausgang des MonatS die übrigen 2 Gulden baar cru ^auch sei allenthalben gesorgt, daß genugsam Speise um bescheidenen Pfenning zu erhalten ^Söldner müßten auf Sonntag nach Lucie (15. Dezember) zu Basel sein. Beschluß : Zeder ^ ^dieses Begehren heimbringen und seinen Obern empfehlen, in Betrachtung, daß, wenn derverlassen würde, er leicht aus Verdruß von uns und der Vereinigung abfallen und sich mit dem ^von Burgund richten und einigen möchte, und sofern dieses geschähe, so möchte dann derLothringen täglich und stündlich im Elsaß und Sundqau sein, die Lande verwüsten, und Kornvertheucrn und verursachen, daß wir unfern Bundesgenossen in unfern Kosten zu Hülfe kommen ^ ^Dem allem könnte man zuvorkommen, indem man ihm Söldner zugehen ließe, da der Herzoggund einen kleinen Zug, nicht mehr denn Mann, haben soll »c. « . Denen von Schmyz^ ^ben, sie möchten den VereiniqunqSbrief mit dem Herzog von Lothringen siegeln; eS sei derselbedurch Lucern auf Befehl der Eidgenossen zugesagt worden und dieser begehre nun Haltungf. Jedermann soll mit den Scinigen verschaffen, daß sie Land und Leute derer von Bern, aucv s. ^ ^daS in Frieden und Schirm genommen ist, fortan nicht mehr wie bisher beschädigen; '"Sbcsondc>^^^der von Colombier und sein Schwager nicht beschädigt werden, da sie zu den Eidgenosten ä ^dagegen die Burgunder ienseitS des GebirqS, die unsere Feinde sind und dem Herzog von ^angehören, läßt man schädigen, wie zuvor. Auch sott Jedermann mit den Seinen verschaffen,hören, denen von Bern schimpflich zuzureden, wie das, nach Klage der letztern, bisher geschehensoll die Namen Solcher, welche dieses Gebot fortan übertreten, in Schrift nehmen und den be"«' ^ ^Orten zusenden, und diese sollen und wollen sie nach ihrem Verdienen strafen, ße. Heimbringt" ^der bott von Bern anbracht hat, dz sy bedunk, dz man mit den Burqunen zu Nüwcnburgoffner vyentschafft, mog den eidqnossen zu gutem vnd n,t argem erschiessen, nach dem Inen beg^ ^r)I». Zürich, Uri und Unterwalden sollen auf Dienstag nach St. NiclauStaq zu Nacht (1^- ^ihre Botschaft zu Lucern haben, derer von Zug wegen, wie das alldort angesehen ist.
. Kt.
Zu «>. Abschied des TagS der nieder» Bereinigung zu EnfiShcim den 5. Dcccmbcr (DonstagclauStag): .
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«>. ^ uimmung, „wie man sich mit der cofie in Luttringcn zcsiircn halten wirt zu dem Hecrzng- sein
vorhanden ist .» Herzog Sigmund von Oesterreich soll 5.1r» Viertel Mehl Uber da», wo? scin reisiger .^gjchcSFußvolk bedarf, nach St. Dicbold siihrcn und dazu den Eidgenosten in seinem Land Lager «nd Kost e"' i ^ ^Geld geben. Der Bischof von Straßbnrg soll »ber den Bedarf seines eigenen Krieg-Volks 1K" ^ ^g-r
Mergintinstcr fahren und in der Montat und im Amte Wankelsheim Jemanden bestellen, der die Pl»vc st^ausmittle, auch dafür sorgen, daß man Lieferung nnd Kost finde um einen gleichen ziemlichen Pfenning- ^^hinStrahlung soll tibcr ihren eigenen Bedarf 5><w Viertel Mehl nach Bcrgarteu fuhren. Die Stadt Colmar