vzy November !47k.
». «Man hat abgeflogen, den tag zu Nliwenburg zesuchen, als das die von Bern zu Baicl anbcachhatten." I». Felix Keller, Vogt im Oberland, hat angebracht, eS seien ,n emer Taverne, genanntder Hell", viele Bußen gefallen, wovon ein Drittheil den Eidgenossen zufallen sollte; der AmtmannGrafen Eberhard sollte dieselben einziehen, eS geschehe aber nicht; dann hatten mehrere einander nM^willig Feindschaft angesagt und einander beschädigt. Darauf hat man dem Vogt GewaltBilligkeit in den Sachen zu handeln, so daß verfallene Bußen bezahlt und Friedebrecher haftbar gcwerden, r. Den Herren von Muri ist erlaubt, eine Empfehlungüschrift oder einen Boten, von >vcOrt sie wollen, nach Bern oder Arau zu nehmen, um zu erzielen, daß deS Herrn von Binz"'lasseneS Gut dem Gotteshaus Muri zukomme. «I. Dem Bischof von Wallis sott man, da dasan ihn ergangene erste Schreiben nicht zum Zweck gefuhrt hat, nochmals schreiben, daß er d>e -und Kleinodien der Herzogin von Savoyen, welche einige Knechte genommen und nach S'tt"' g ^ ^haben, bis zur Rückkehr der eidgenössischen Boten aus Frankreich nach Uri hinter denlegen soll. «?. Bern und Solothurn sollen noch vor Weihnachten zwischen denen von Bast! ">
Grafen von Thierstein einen Tag ansehen zur Vermittlung ihrer Streitigkeiten, f. „Als d" ^ ^von Lothringen anbracht vnd sin anligcnde nott erzelt vnd daby der cidgnossen botten rrmanttrsiw vnd liebe, so er zu Inen vnd gemeiner tsitschen nacyon hat, dar durch er in sömlich ^krieg vnd vmb dz sin komcn, dz nit beschcchen, wo er vnö cidgnossen vnd den löblichen bund vtt ^vnd sich zu dem Herhoqen von Burgund verpflicht, so wer er dieser kriegen entladen, vnd wonoch hutbitag von vnS zllchcn vnd dem Hertzogcn von Burgun zustan, dz er da mit wol zu dem ^ ^komen; deS willens er nie gewessen vnd noch nit siq, daö wir wol qescchen, dann er habe zu "lib, leben, ere vnd gut zu Murttcn gesetzt. Der trüwcn er vnS koch ermant vnd daby gebet!»", ^hilflich zu sind, sin land vnd llitt helfen retten, als er deS zu den cidgnossen vor allerein vertruwen hat, vnd sich erbotten, den cidgnossen an sömlichen zug zchilff geben vierhig thusstN' ^wie dz in geschrifft gesetzt ist. Vff dz hatt man qerattschlaget, dz man heimbringen, dz 3m i"nit abzuschlachcn sig, sunder In siner truwcn zu gcnicssen lausscn vnd mit macht mit allen pmM" ^ ^dz land wider den Herhoqen von Burgun zu zlichen, vrsach halb als ieqklichcr bott wol weißwortten zesagen. Vnd darumb sol mcngklich ratschlagen vnd vff Mittwuchen nechst nach saut A" ^^(4. December) zu frlicher RatteS zite durch Jr bottschaft völlig antwurt geben, dann icgll'ch ^demselben tag sin treffcnlich botschafft mit vollem gewalt zu frlicher RatteS zite zu Lutzerndarvmb völlig antwurt geben vnd zu Ratschlagen, wie man den zug thun, damit der zug nit ^noch verzogen (werde). Die Herren vnd Stctt Hanl sich ouch erbotten, spis vnd alle „ych
sinnlich zuzefliren vnd vmb ein bescheiden Pfenning zu geben, ane vberschetzung vnd beschw"'"vffschlag, dann es denen, so in der nähe ligen, ein notturfft ist." An den Abt und die Stadt . ^,,„,dAppenzell, Schaffhausen und Rothweil wird geschrieben, den Vögten von Baden, Thurgau, ^und Waggenthal befohlen, daß Jedermann sich zum Zuge bereit mache, um auf den ersten ' ^nicken zu können. Der Herzog von Oesterreich wird ersucht, den Eberhard von Kling"'^'^^Hohentwiel und seine Bruder anzuhalten, daß sie dem Stephan von Ow und seiner Ehefrauvon Zriedingen ihr Schloß Staufen und ihr Dorf Hiltzingen ohne Verzug wiedergeben. I'' ^von Baden und ihrem Vogt ist geschrieben, daß sie mit den Ihrigen reden sollen, damit die Drohu> ^die Untervögte und Andere zu erstechen, aufhören; denn geschehe es surdcrhin mehr, so wolle ma"