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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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November 1476.

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Verdienen gelohnt werde. Endlich soll auf diesem Tage auch die Sache der deutschen Kaufleute,^nen zu Genf das Ihrige genommen worden ist, angebracht werden, damit selbes ihnen zurückerstattetwerde.

Nach Schilling, Burgunderkricgc S. 363, fuhren gemeiner Eidgenossen Boten von Städten und Ländern,auch von Solothnrn, am 2 3. Oc tober nach der auf dem Tag zu Freiburg mit dem Admiral getroffenen Verabredungzum König von Frankreich. Es waren ihrer zwölf an der Zahl, von Bern Adrian von Bubcnbcrg und Wilhelm vonDicßbach, beide Ritter.

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Basel. R47«, T. — I <». November.

Staatsarchiv Vucern: Allgemeine Abschiede, I!. lZV. Staatsarchiv Altrich: Tschudische Sammlung f» 3?,

Nachdem auf dem Tag zu Lucern MontagS vor Dionysii (7. October) 1476 auf das Anbringen,das Herr Wilhelm Herter von Hertneck, Ritter, im Namen Herzog Sigmunds von Oesterreich gcthan,und auf die Werbung Doctor Heslers im Namen des Papstes und des Kaifers von den Rathen gemeinerBundesgenossen eine Friedensunterhandlung, doch ohne Waffenstillstand, zugelassen und dafür ein andererTag auf Allerheiligen nach Bafel angesetzt worden ist, hat man auf diesem letztcrn Tage Folgendes ver-handelt: ». Da der papstliche Legat und Doctor Hesler auf diesem Tage nicht erschienen sind, manober vernommen hat, der Legat fei zu Straßburg und habe feine Geneigtheit ausgesprochen, auf diesenTag zu kommen, so hat man, damit es nicht den Anschein habe, als verachte man die obersten Häupter derChristenheit, beschlossen, an den päpstlichen Legaten eine Botschaft zu senden mit der Anzeige des gegenwär-tigen Tags und mit der Anerbietung, auf seine Ankunft zu warten, falls er kommen wolle, einzig und alleinaus Achtung für den heiligen Stuhl und die kaiserliche Majestät und aus Neigung, fernere Vergicßung desBlutes deutscher Nation zu verhüten. I». Mittlerweile haben der Bischof von Metz und Doctor Heslergeschrieben: Da sie von dem heiligen Stuhl und der kaiserlichen Majestät Auftrag haben, an einemFrieden zu arbeiten, auch bei dem burgundifchen Herzog gewesen und von dessen Meinung zum FriedenUnterrichtet seien, so begehren sie, auf einem Tag zu Bockenheim oder Saarwerd Sonntags vor Martini miteiner Botschaft gemeiner Verbündeter zusammenzutreten, um ihre Aufträge auszurichten. Gleich-zeitig ist auch vom päpstlichen Legaten ein Brief an die Vereinigung gelangt, über dessen Inhalt jederBote zu berichten weiß. «I. Auf Mittwoch vor Martini (6. November) zu Nacht ist der päpstlicheLegat anher gekommen und Tags darauf durch die Botschaft gemeiner Vereinigung von Fürsten, Städtenund Ländern feierlich empfangen worden und hat eine Stunde nach Essenszeit derselben zu erkennengegeben, daß er, als ein Legat von der Seite, vom heiligen Vater und vom Kaiser volle Gewalt habe,Unter allen streitenden Theilen einen gemeinen Frieden zu unterhandeln, «. Darauf hat man nachgebührender Danksagung für feine Herkunft geantwortet, daß dieser Tag einzig deßhalb angefetzt wordenweil Herzog Sigmund von Doctor Hesler Nachricht erhalten habe, daß der Herzog von BurgundZum Frieden geneigt sei. Wenn er also etwas in dieser Beziehung anzubringen habe, so wolle man ihmZum Besten antworten, l. Hierauf antwortete der Legat, der Wille des Herzogs von Burgund fei ihm"'cht bekannt, er sei seit langer Zeit nicht mehr bei demselben gewesen; nur habe er den Schreiben desBischofs von Metz und des Doctor Hesler entnommen, daß derselbe zum Frieden geneigt sei. Die beiden

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