6! st September 1476.
welche an sie von den Burgundern auf Befehl des Herzogs ergangen sei, Unterhandlungen für ^Waffenstillstand zu pflegen, damit man, wenn einmal der Krieg stillt gestellt sei, von einem ewigen Fr'reden könne. Das will man heimbringen und auf nächstem Tag antworten. Ebenso daS ^des Herrn Wilhelm Herter auS Auftrag deS Herzogs von Oesterreich, daß Doctor HcSler alSdeS Papstes und deö Kaisers an ihn geworben habe, den beiden Häuptern die Friedensvermittlung Z'^ ^den Herren, Städten und Landen der Vereinigung und dem Herzog von Burgund zu gestatten, ^zu diesem Zweck ein Cardinal nach Metz gekommen; wenn man davon reden lassen wolle, soBoten sich in Geleit an einen den Eidgenossen gelegenen Ort verfugen. Auf nächstem TagAntwort geben, „dann die selben legatten hant darvmb volg vom Herzogen von Burgund".Sonntag vor Dionysii (6. Oktober) sollen der Eidgenossen Boten mit Vollmacht, auf vor- u»bgeschriebene Sachen völlig Antwort zu geben, zu Lucern an der Herberge sein. zx. Die Klage undwortung deS Bischofs von Metz und die darauf erfolgte Antwort und Widerrede deS Herzogs vonkennt jeder Bote. I». Da Bern Münzen gewerthet und verrufen hat, hat man selbes gebeten, ^
stehen und die Münzen zu nehmen, wie man sie in diesem Kriege bisher genommen hat. Darüber somöglichst bald erklären, I. Jedermann soll zu Hause verkünden, daß „die gnad zu Bern anhclö Abend nu nechst kumpt In gatt vnd acht tag weret". It. Der Bote von Zug soll bc>Herren bewirken, daß dem Kündig geboten werde, zur Zeit nichts vorzunehmen, sondernTag, wo man über die Sachen verhandeln werde, ruhig zu bleiben. I. Der Beute wegen >ü ^ ^schlagt, daß man „nuzemal deheine machen", aber in Zukunft Vorsorgen wolle, daß Niemand ,
dem Felde führe, sondern daß, waü im Feld erobert wird, gleich im Feld zur Beute gelegt werde.soll man des Gelds wegen, daS zu Murten im Feld auv dem Beutegut erlöst wordennächsten Tag zu Lucern bcrathcn, wie man sich damit halten wolle. ,»». Heimbringen daSBischofs von Basel und die darauf gegebene Antwort, i». DaS Begehren der Boten vonman möchte ihrem Herrn oder dem Kaiser Mümpclgard übergeben, damit Graf Heinrich se>"" ^^schast erledigt werde, ist mit den besten Worten abgeschlagen. DaS fernere Begehren aber,in eine andere, unparteiische Hand zu übergeben und damit den gemeinen Rechtsweg zu suctstlh "heimbringen und Mümpclgard für die Dauer dieses Krieges stillsitzen lassen. «». ..Wir habt" ^geschickt in vnscr aller kosten gan Frankenrich zu der cidgnosscn botten vnd Inen zu ecken"" ^Werbung des fridcn halb wie obstad, vnd ob der Herzog von Burgund vnS gegen dem Küng ^vnd fürgeben wurd, dz wir der richtung an In begeren, vnd den Küng vssctzen, alS er vor ^darin zu dem besten verantwurten. Das ist den von Bern empfolhen ze schriben vnd ztvnu, aller namen." y». Es soll Jedermann gegen den Herzog von Burgund gerüstet si", fester',chon früher beschlossen hat. Herr Wilhelm Herker, Ritter, hat im Namen des Herzogscrich angeln acht, es werde auf St. Gallcntag zu Eonstanz zwischen dem Herzog und dem ibrr
von Sonnenbecg ein freundlicher Tag stattfinden. Dabei hat er gebeten, die Eidgenossen ^
Botschaften such dal)in scndeii. Vilich hat er denen von klnterwaldcn einen freundlichen Tugvon Baldeqg wegen. 1^. Einige Orte haben des Bündnisses oder der Vereinigung mit demLothringen wegen zustimmende Antwort gegeben, die Boten anderer Orte hatten keine Vollmuctst'^^soll Jedermann die Suche wieder an seine Obern bringen und auf nächstem Tag Antwort gebt»über deö Herzogs jetzt gestelltes Begehren, man möchte ihn, „etwa vil Gesellen" um ^