Zuli und August 1476.
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zu besetzen; dagegen gefalle uns wohl, wenn der König von Frankreich die Stadt besetze. 4. Ans das Begehren, daß,weil die Savoyer ihren Bund nicht gehalten haben, der Bund mit dem Könige demselben vorgehen soll, antwortetLuccrn, Savoycn sei nur mit Bern und Frciburg im Bunde, es gezieme ihm nicht, auf diesen Punkt irgendwie ein-zutreten. (Staatsarchiv Luccrn, Acten: Burgundcrkricg.)
Zu «. Das Bcrner-Excmplar enthält hier die Bemerkung: Auch was dem Herzog von Oesterreich zu zahlenversprochen worden, sei neuerdings von der französischen Gesandtschaft zu halten gelobt worden.
Zu l. Das Lucerncr-Exemplar hat nur den Eingang, die Artikel und Antworten fehlen; es wird einfach ausdie „Bcrednist" vom 13. August verwiesen. Im Solothnrner-Abschied findet sich statt des Artikels i unmittelbardas Bcrednist vom 13. August inscrirt; in dem Exemplar der Tschudischcn Sammlung folgt dasselbe sofort nach demTexte; beim Luccrner-Excmplar und im Berner-Abschicd erscheint es nebst andern Acten als Beilage zum Abschied.Da in allen Exemplaren der Abschied das Datum des SS. Juli bis 12. August trägt, sowie auch das Bcrednistwegen Savoycn, das in der ersten in diesem Abschied enthaltenen Berhandlnng zu keinem Abschlüsse gelangte unddas Resultat besonderer Vermittlung war, so trennen wir dasselbe mit den dazu gehörigen Acten vom 13. bis 16.August von diesem Abschied und lassen es unter einer bcsondcrn Nummer nachfolgen. Das unmittelbar nach demSchlüsse dieses Tages vereinbarte Ucbcrcinkommen mit Savoycn trägt immerhin noch einen ganz provisorischen Cha-ractcr, in welchem kaum etwas Anderes als die Einstellung der Feindseligkeiten und die Verpflichtung, gegen Bezah-lung von 50,000 Gulden die Waadt zurilckzugcbcn, als definitiv angesehen werden kann.
Zu ir. Knebel, handschriftliche Chronik: „Item vss denselben tag (27. Juli) hat der Herzog von Luttringcnlosten beschicken der Fürsten vnd Stctt botschaftcn vnd Inen crzalt, wie er etwa» anbringen getan hctt an die Eid-gnosicn vnd snndcrlich vier Artikel: Zum ersten, dast sy In vss wollen ncme» in Ire päntnissc vnd vcreinung, Imauch dcö brieff vnd sigcl gen; das wcre Im gar hilfflich vnd möcht er onch die zöigcn an enden, do es Im wol zustatten komm möcht; der ander, dast sine liitc sicher möchten wandten mit allen zimlichcn Werbungen in Jrcm land;der dritt, das sy kein richtnng vss ncmcn wollen mit dem Hcrtzogcn von Burgund, er wer denn onch darin begriffen;der vierd, das Im die Eydgnosscn vst Jrcm land knecht wollend gönnen vmb sincn sold. Hellen sy Im gcantwurt,ks wcre nit not, In wyttcr vffzcncmcn in vcreinung old brieff dornmb ze geben, dann er wer mit Jrcm willen vndWilsten in päntnisse vnd vcrcinnng mit den fliesten vnd Stellen; dieselben wcrcnd onch inil Inen in vcreinung vndPilntnissc niit Jrem anhang, darin er onch begriffen wcre; damit sy bcdiicht, nit not wcre, witcr vcrcinnng vnd pünt-»isse »c. Vss die andern artikel hellen sy Im geantwnrt, dieselben wercnt pillich vnd die vcreinung träge das vff ir.Vss sölichS begcrt er Rat an die obgcnanten Batten, ob Im wytcr darzu zctnnd werc. Also vss ein klein Bedenkenward Im geantwnrt: Nachdem vnd die Batten vorbcstinipt gehört hellend sincr gnaden anbringen an die Eydgnosten,onch die Autwurt, beducht vnö dieselbe antwurt gut, ziinlich vnd billich sin, liesscnö onch daby blibc», mit Erbictung,was wir sincn gnaden raten vnd dienen können, »vollen wir in Namen vnser gnedigcn lieben Herren vnd frilndcn, onchvnscr sclbs halb, gern tun."
Zu 1> Knebel a. a. O.: „Item vss denselben tag (6. August) sind vcrsamlct gewesen der Fürsten vnd StettenVotschaft, sich vndcrrctt allerlei) fach halb vnd besonder der Sachen antreffend mincn Herren den Pfalzgrafcn vnd ge-meldet : Nachdem der Adscheid zc Ensiöhcim gemacht ist wisc, das man vs discm tag mit vollem gcwalt solt sin vndentlieh davon reden vnd aber die zit vnd tag sich verziehen walten, dordnrch zu besorgen werc, der Pfalzgraf wurd einvcrdricsscn vnd Vnwillcn ncmcn, vnd wart gcrcdt, wie die ding eben sorgklich wcrcn; denn solt der pfalzgraf einenVnwillcn ncmcn vnd dadurch sich mit andern Fürsten vnd Herren vcrcynigcn vnd besonder mit dem Hcrtzog von Bur-gund, möchte den Fürsten vnd den Stetten in der nidcrn Vereinigung grossen vnd merklichen Schaden bringen, onchder gemeinen Vcrcinnng; denn es möcht sich begeben, dast Niemand dem andern zu Hilst möcht koiucu, vnd onch derSorgen halb, so man hat vnsercS Herrn des KeiscrS vnd anderer Fürsten halb, als die gemein Red got, mit merWorten; ist geratschlagct worden, dast man witer »nit den Eidgnosscn red vnd Inen disc ding zu crlennen geb, besonder