008
Juli und August 1470.
was dem nidcrn Bunt daran gelegen ist, auch dcn gemeinen Eidgnosscn, damit man cin cntlichc antwurt Hab v»d cTag mincm Herrn dem Pfalzgrafcn angesetzt wcrd nach Inhalt de« Adscheids zc EnstShcim. SolichS auch bes-hc ^ist, doch von dcn Eidgnosscn kein antwort worden." — Laut einer nachhcrigcn Notiz wurde mit Willen gcmcuicEidgenossen dem Psalzgrascn und der nieder,, Vereinigung cin Tag aus Egidii (I. September) „ach Schlctlstad» angesetzt, u», weiter über die Sache zu handeln. .
Zu >> und >- bcmcrlt der Solothurncr-Adschicd: „Dis gehört in der Eydgcnosscn Abscheid allein"; zwischen r > ^i steht dort die „Bercdiinsi vssgcnomcn zwilschcn de», hust Sasoh v»d minc» Herren dcS bunds". Die Artikel <> " 'finden sich weder im Berne», »och im Lnccrncr-Excmplar; dagegen sind sie in dem Exemplar der Tschudische»lung in Ziirich, ossenbar als die letzten Verhandlungen des Tages, nachgetragen, mögen daher vielleicht auch w>c„Bcrcdnisi der Versorgung der bO,0(>0 Gulden" unter das Datum dcS IN. Augnst zu setzen sein und l""'Abschied von „Jacob! bis Montag „ach Lanrentii" gehören. Sic finden sich ebenfalls als »ndatirtcS Frag»""!Allgemeinen Abschicdcband Ii. ll2—1l5> dcS Staatsarchivs Luccrn.
Vergleiche zw diesem Abschied ilbcrhaupt Schilling, Bnrgnnderkricgc. ^
Die cinlösilichstc gnellcnmäsiigc Darstellung dieses Tage« findet sich bei «I« llingin«, I-lpiovele« cla» ^cl» liourxoxsno, in de» ^lölnoirv» vt, elocumc US llo la sooivtu cl'liistoirv cio I» Luis»«! romanclv IX. paß ^
Krcibnrg. 147 K, IZ. — 1«. Angnst.
Staa«»ar<l>iv N»r»: ANqcmein« «idgenössiscbc Abschied», äö— IS. kpbenbai Pimdbuch, II. l<>7 l>.
Sdaa»«archiv ;iliri<v: Tschubische Sammlung l. ?ö. Staaltareviv b?»c«r» : Mailänder Acten
». Friedcnstractatc zwischen den Eidgenossen und dem Hause Savoycn unter Vermittlung ^Gesandten des Königs Ludwig XI. von Frankreich und deS Herzogs Sigmund von Oesterreich,Herzogs Renat von Lothringen und des Grafen von Greyerz.
„Die berednufi vffgenomcn zwischen dem hus Safoy vnd minen Herren dcn pundgenosscnDcS ersten berürende das gelt der 24,(100 Schilt, so die Statt Jenff minen Herren dcn Eidgu^ ^schuldig ist, darumb langest alle Zil sind verschincn, darinn min Herr der bischoff von Je»N ^bezalung alle fürdernusi zetund erbottcn, hat min Herr der Ammiral durch sich selds minerEidgnosscn gewalt an sich genommen vnd disi zil geben, nemlich das die von Jenff geben "
nacht ncchsttomcnd 8000 Schilt, vnz zu Sant Johannstag daruff aber 8000 Schilt vnd die ^8000 Schilt zu Wienachten darnach volgcndc, Wirt sin natiuitalm nnnn inripionlo l.xTtrli)'kosten vnd schaden; vnd si sollend darumb die versalzten bürgen von stund an gen Bern wistndeS einen statt, der seh zu Vencdyc ist, Anthony de «Panik ordnen, dasclbs zu sind vnd ane vrionb »'Herren des alten pundö von dannen nit komcn, Inen sye denn genug beschehcn.
Item der lantschaft halb, der Watt, belipt minen Herren dcn Eidgnossen, so mitVcreinung sind, was dem Grasten von Rcmund gewesen vnd in sinen Händen gestanden ist,
Murttcn mit siner zugehört, Grancourt, Cudrestn vnd der Gegen darzwischcn; die belipt deM", ^Gewalt sy ich stat, alles n,it denen nutzen, rennten, gsilten vnd zugehör,ingen, vnd sollen m»'e"des punds gevolgen 50,000 Guldin, zu zallen zu Zillen vnd tagen ouch mit der sicherkcit, als d>cschribungcn, darumb gemacht, wiscn vnd dieselbe summ gantz nach Inhalt der briesscn zalt wird, 'vorgcmelt land der Waat, so als vor stat in des Grafen von Remund Hand gewesen ist, ''