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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Zuli und August 1476.

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iu geben. >«. In Betreff der obgemeldctcn Anbringen des Königs von Frankreich und der Begehren derEidgenossen wegen der Richtung mit Scwoyen, der lahrlichen Pension und der Summe der 86,666 Gulden,soll Jedermann heimbringen, ob man, da der Admiral meint, des letztern und anderer Punkte wegen wäre die^bscndung einer Botschaft zum König rathsam, eine solche Botschaft aus allen Orten und in jedes OrtesEgonen Kosten senden wolle, oder nur von einigen Orten in Aller Namen und Kosten. Mögen sich dieObrigkeiten für den einen oder den andern Vorschlag entscheiden, so soll immerhin die Botschaft aufVerenatag (I. September) nächsthin von Bern abgehen, da der König jetzt in der Nähe weilt und^ gegenwärtig leichter ist, durch Savoyen zu kommen,dann ob des Burguncrs furncmen sölichs hernachwucd irren", Jedermann weiß, was der Marschall von Oesterreich angebracht hat, erstlich des Gelds^'geii, das dem Grafen von Sonnenberg gehört, daß in Ansehung der kostbaren Kriege, welche Herzog^Muind in der letzten Zeit gegen Burgund, Venedig und Mailand zu fuhren gehabt, die Eidgenossen'e>m Grafen Eberhard von Sonnenberg ihre Vermittlung eintreten lassen möchten, daß dieser für dieHöhlung einen Termin von mchrern Iahren gestatte, indem der Herzog gegenwärtig außer Stand sei, eines° große Summe zu bezahlen. Zweitens bezüglich der beiden Bischöfe von Eonstanz: Hieran habe derHerzog »on Oesterreich ebenfalls ein großes Interesse, er habe über 12,666 Gulden dargeliehen; auchei,, päpstlicher Legat hier, um in der Sache zu handeln; man möchte also sowohl des Geldes als^ Biöthums wegen einen freundlichen Tag an ein gelegenes Ort setzen. Darauf wird beschlossen,östlich beider Punkte auf einem Tag zu Zürich aus Maria Geburt (8. September) eine Vermittlungst' versuchen, allwo mit den Eidgenossen auch Boten von Freiburg und Solothurn und ebenso die Boten"Österreichs, beider Bischöfe und des Grafen Eberhard von Sonnenberg sich einsinden sollen. Der"vdsthast Waadt wegen ist gerathen, daß man nächstens einen Gubernator wählen wolle, der aufBartholomäustag (24. August) alle dortigen Amtleute nach Freiburg zu berufen habe, wo die Eid-Verwaltung des Landes ordnen werden. Alis des heiligen Kreuzes Tag (14. September)" dun,, jedes Ort zu Lucern die Ansprüche, die es auf das Land macht, anmelden.

Die Namen der Boten finden sich in den Abschiede-Exemplaren unserer Archive nicht; nur der Solothnrncr-Abschicdband 0. l>6 enthält ein unvollständiges Verzeichnis; derselben. Das obslchendc Verzeichnis; ist einem, mit demA>ccr»cr-Exc»iplar im klebrigen ganz übereinstimmenden, Origiualabschicd im k. k. Hans-, Hof- und Staatsarchivj" Wien, abgedruckt bei (lbmol, Nonumonta liabsburginit I. 218, entnommen, wo die Namen am Schlüssestehen. Anch bei Schilling, Bnrgundcrkricg S. SKI, stehen die Namen der Boten.

Der Abschied dieses Tage« findet sich anch in der handschriftlichen Chronik des gleichzeitigen Chronisten Johan-

Knebel (Stadtbibliothck Basel), welcher aus BaSlcr-GcsandtschaftSbcrichtcn schöpfte. Daneben berichtet Knebelweitläufig ilbcr die gleichzeitig in Frcibnrg abgehaltenen bcsondcrn Confcrcnzcn der Fürsten und Städte der NiedernBereinigungiid deren Verkehr mit den Eidgenossen, namentlich wegen Aufnahme des Psalzgrafen in die Vereinigungw. J der gedruckte» Ausgabe von Bnxtorf, Basel 185,5, II. S. 78, 82 87 sind nur einige Auszüge auf-genommen; es folgen daher in den nachstehende» Noten aus der Handschrist die bcdcutcndern Verhandlungen derFitesten und Städte der Vereinigung, insoweit sie ans Artikel dieses Abschieds Beziehung haben.

Zu » und I,. Knebel a. a. O.: »Vff Mittwuchenvor Laurcntii (7. August) vor minem Herren von Luttringcn,dem Amiral, dem Grafen von GrhcrS, Herrn Wilhelm Hcrtcr, als Tageshcrrcn vnd TedingSlütcn erschinc» die Eyd-g»ossen an cim, vnd der Bischoff von Icnss mit sampt fincn Gclcrten, Rittern vnd knechten, auch etlich von Icnsf vnddie Botschaft von Safoh anders Teils. In Bhwcsen aller Fürsten, Herren vnd Stettc Botschaften -c. hat Herr Wil-helm Hcrtcr crzalt, wie das die TagShcrren haltend angesehen den Vnwillcn vnd Vssrnr, so do wcrcn zwischcnd den