April 1476.
589
jenigen von Zug gemacht Hand", erhalt Zürich den Auftrag, eine Botschaft vor die Gemeinde zu Zug zuschicken und ihnen zuzureden, daß 'sie, zumal in diesen bedenklichen Zeiten, sich gütlich verständigen.
Zn Betreff der neuen Münze der Wcißpfenninge und VaSlermünzcn, die nicht währschaft sind, sollman heimbringen, was zu thun sei. Wenn inzwischen solche Münzen nach Zürich, Bern oder Lucernkommen, soll man selbe probiren, damit man wisse, wie man sie nehmen soll. n». Dem Herzog vonMailand wird in Betreff des von Bonstettcn und seines VruderS geschrieben. I»ß». Drei Männer auöLivinen klagen über einen räuberischen Anfall, den sie erlitten, als sie von „Volny" gen Visanz gekommenseien und sich da über daS Wasser haben führen lassen.
Dieser Abschied findet sich auch, etwas kurzer gefaßt, im Staatsarchiv Lnccru, Allgemeine Abschiede L.127, hier mit dem Datum Donstag nach ckooril (25. April). Gewöhnlich wurden die Tagsatznngen ans den Abendeinberufen und die Verhandlungen begannen am Morgen darauf. Vergleiche jedoch hier Abschied 8Z6
Zu «. Das Schreiben gemeiner Eidgenossen und der nieder» Vereinigung jetzt zn Lucern versammelt, ck. ll.Freitag nach St. Jörg (20. April), an die „von Vlm vnd die Stelle Jrcr Vcreiniing", womit sie von diesen eineehrbare Zahl von gutem reisigem Zeug zu Roß und Handbüchscnschützen zur Hülfe gegen die Burgunder verlangen,ist nach dem Original im königlichen Archiv zu Stuttgart abgedruckt bei Zcllwcgcr, Appenzeller Urkunden, Nro. 479.Die Antwort von Consta»; ck. ck. 1. Mai: Glückwunsch zum Sieg von Grandson und Bemerkung, daß man beizahlreicher»! Rath sich über das Begehren reisiger Hülfe bcrathcn wolle, befindet sich im Staatsarchiv Lnccrn,Acten: Burgnndcrkricg. Ebenda der Glückwunsch Herzog Sigmunds a»ö Bötzen >1. ck. Eritag nach ckudilnbo(7. Mai). (Original ans Papier.) — Zn " 1470, vltimn, ckio A^rilis: Die Eidgenossen von Zürich, Bern,Lucern, Uri, Schwyz, Zug und Glarns verlangen in einem lateinischen Schreiben vom Herzog von Mailand, GaleazzoMaria, eine Geldsubsidic. (Fragment im Staatsarchiv Lnccrn.)
Lncern. KA. (Mittwoch nach (irntatc!).
Staatsarchiv vucer»! Luccrncr Abschiede, II. KI.
Voten: Zürich. Heinrich Göldli, Ritter, Bürgermeister; Hanö TaehelShofer. Bern. NiclauS vonScharnachthal, Ritter, und Thüring von Ringgoltingen, beide Altschultheißen; Anton Archer, deS Raths.Lucern. Peter Ruft, Schultheiß; CaSpar von Hertenstein und Heinrich HaSfurter, Altschultheipen; PeterTammann; Ludwig Kramer. Uri. Ammann FrieS; Cunrad Arnold; Jost Zmhof. Schwyz. UlrichAbybcrg; Ammann Dietrichs Sohn; Landschreibcr Fischli und der Sigrist von Arth. Unterwalden.HailS Heinzli, Ammann; der Wirz; Heinrich Am Schwand von Obwalden; HanS Ambül, Ammannvon Nidwaldcn. Zug. Altammann Schmid; Heinrich Frey; Götschi AmboS. GlaruS. Werner Rictler;Ulrich Strub.
»». Zn Betreff der 70V Gulden, die deS SoldS von Hericourt wegen zu Bern liegen, haben diestehen Orte beschlossen, selbe unter sich zu thcilcn und sonst Niemanden etwaS davon zu geben, weder denenvon Freiburg und Solothurn, noch Andern. I». DaS Vrandschatzgeld von Genf und Lausanne meinenEinige nach den Orten, Andere nach der Zahl der Leute zu theilcn. Auf dein nächsten Tag soll danibc»entschieden werden. «. Dem Landvogt von Thierstein und dem von Rüscgg soll man ichrciben, daß sieden Hanö Erlocher, den sie gefangen haben, loslassen, weil er uns zu versprechen steht. «I. ^ecrn Hug