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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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März 1476.

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zusagten,von mins gnedigen Herrn von Oefterrich wegen alles dz zetun, dz den eidgnossen lieb vnd dienstsig, vnd lib vnd gut vnd wz er vermag trülich mit macht zu Znen ze setzen, mit vil guter wortten, alssy dz anbracht Hand". It.. Zn Betreff deö Zusatzes nach Freiburg ist gerathschlagt, daß Zürich 200,Lucern 200, Uri 60, Schwyz 100, Unterwalden 60, Zug 60, GlaruS 60, der Abt von St. Gallen 35,die Stadt St. Gallen 16, Appenzell 50, das Oberland 28, Thurgau 46, Schaffhauscn 10, Rapperswyl 10,die Stadt Baden 10, die Grafschaft Baden 20, Bremgarten 6, Mellingen 3 und das Waggenthal25 Mann hinschicken sollen. I. Auf Sonntag zu Mittefasten (24. März) ist ein Tag nach Schwyzgesetzt, um in Betreff desAnslags" und anderer Dinge Antwort zu geben, m. Lucern erhält Voll-macht, des Leckers und seiner Sachen wegen nach Constanz und Stockach zu schreiben, i».Von Oester-rich, Chur, Sunncnberg, Hallwyl, Baldegg, Hewen, Koler, Lechen vnd Lantz wegen will man heimbringen."

Bern mahnt am IS. März (Freitag nach Rominmeoro) abermals zum Zuzug mit ganzer Macht, berichtet amII. März, der Herzog ziehe heran, eS habe Petcrlingcn geräumt, Murtcn als Vorburg besetzt, bittet um schleimigenEntsatz und setzt Tag nach Bern auf nächsten Freitag (22. März). Staatsarchiv Luccrn, Acten: Burgundcrkricg.

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Lueern» R47L, E April (Samstag vor dem Palmtag).

Staatsarchiv Lucern! Lucerner Abschiede, k. 58 Ii.

Boten: Zürich. Heinrich Göldli, Ritter, Bürgermeister. Bern. Hans Rudolf von Erlach; Urbanvon Mulern. Lucern. Peter Rust, Schultheiß; Caspar von Hertenstein und Heinrich Hasfurter, Alt-schultheißen; Peter Tammann. Uri. Hans Zmhof. Schwyz. Ulrich Abyberg. Unterwalden. Ammannvon Einwil. Zug. Ammann Zten. Glarus. Hans Kuchli.

». Die kaiserlichen Boten haben um einen Tag nach Basel geworben und sich erboten, Frieden zumachen zwischen uns und dem Herzog von Burgund. Das soll Zedermann heimbringen, damit manZu Rath werde, was man darin thun wolle; doch soll man sich nichtsdestonünder rüsten, um, wenn esNoth thäte, zur Gegenwehr bereit zu sein. I». Bern hat abermals den Anzug des Herzogs von Burgundzur Sprache gebracht und dabei zu erkennen gegeben, wie viel den Bernern an Murten gelegen sei.Sie begehren der Eidgenossen Erklärung, ob sie, da Bern in der Meinung, Murten zu behalten,Stadt und Schloß daselbst besetzt habe, im Fall einer Belagerung durch den Herzog von Burgund, ihnenzu Hülfe und zum Entsatz Murtens kommen wollen oder nicht. Wenn wir alle das thun wollen, so würdensie zu ewigen Zeiten das mit Leib und Gut um uns zu verdienen suchen. Man hat darüber gerathschlagtund ihnen dann geantwortet, den Eidgenossen wäre jetzt noch lieber, wenn die Berner, wie man ihnen schonzu Schwyz gcrathen, Murten nicht hielten; doch da sie nun einmal dem Rathe nicht gefolgt und Murtenbesetzt haben, so wolle Jedermann ihre Anfrage heimbringen und die Obrigkeiten darüber rathschlagenlassen. «». Dem Vogt Kuchli im Oberland und denen von Zürich ist aufgetragen, über alle Zinsgüterund Gerechtigkeiten, welche die Eidgenossen im Oberland haben, ein Urbarbuch zu machen, damit denEidgenossen das Zhrige nicht abhanden komme und man sich in Zukunft zu halten wisse. «I» Der Vogt>m Oberland soll daran sein, daß alle Lehen daselbst verbriefet werden, daß man die Lehen leihe und