Z74 December 1475.
gen, so sollen sie auf obgenanntem Tag zu Lucern den Entscheid der eidgenössischen Boten darüber anrufen.5. Auf daö Schreiben der Frau von Württemberg ist denen von Zürich zu antworten aufgetragen,bei den gegenwartigen Verhältnissen in Savoyen bedünkc uns nicht nützlich, unsere Fürderung invoyen zu thun. Ii. Denen von Bremgarten ist zu schreiben, sie sollen die Wiederkehr und den andernKnecht bei dem Frieden behalten, in den sie genommen sind, und jenen vor des Erschlagenen Frennden sichern. Da der Todtschlag in gemeiner Eidgenossen Acmtern geschehen, so wollen diese darumrichten auf Dienstag vor St. ThomaStag (19. December). I. Dem Herzog Sigmund will man sth^'den, daß er den Hans Gutiahr anhalte, dem schiedrichterlichen Spruch gegen Adam Krön ^leisten, wie er das im Anlaßbriefe gelobt hat. k. Da Laurin klagt, der Kündig wolle ihn nicht bezalen, nachdem doch der Eidgenossen Voten ihn dazu gewiesen, so ist erkannt, denen von Zug Z"den, daß sie den Kündig anhalten, zu zahlen oder auf nächsten Mittwoch früh sich zu Lucern Z»Worten, warum er eö nicht thue.
Lnccrn. R47S, December (Miuwo-h v°r S>. Thon,«»).
Viieee», Liieerner Abschiebe, U. KZ k. Gtaalbareiii« Attrtel» I Tschubische Sammlung I. Z<>
Boten: Zürich. Hnns Waldmann. Bern. Hcinzmann von Kunricd, Großwtibel. Lucern. 6aep^von Hertenstein, Schultheiß; HanS Haas. Uri. Walther in der Gasse. Schwyz. UlrichVenner. Unterwalden. Claus von Zuben und Heinrich Winkclried. Zug. Heinrich Schmck,ammann. Glarus. Heinrich Blum. Freiburg. Willi Tcchtcrmann. Schaphausen. Dürgcrwc'Trüllerey.
». „I'rimo als zu Nüwenburg zwüschend dem Herzogen von Burgund vnd vns vnd der Bercin'^'^ein bestant angescchcn ist, zewerende vom Zngcndcn Jar bitz zum ersten tag abrellen, vnd man .antwurt geben sol, ob man den also vffncmen wöllc oder nit, hat man geratslagct, diewil wir n>t ^sechcr, denn allein helffer des krieges sind, dz denn wir die fach zum fürsten von Oesterreich ^ ^houbtsecher setzen vnd losen wöllcn, ob er den bestandt zusage oder nit, vff dem tag Zürich, ^ ^ ^wirt vff Sant Steffanstag, als denn dz vff dem tag zu Nüwenburg gelassen ist." — I».soll heimbringen, die Meinung der Voten sei, den Tag zu Zürich auf St. Stephanstag (20.von Seite der Eidgenossen zu beschicken, v. Die von Bern haben angebracht, sie seien durchgrasen gewarnt, der Herzog von Burgund rücke letzt in Obcrburgund ein und wolle mit Macht
des Grafen von Romont Land auf uns ziehen. Darauf ist denen von Bern empfohlen worden, ^ ^schafter zu halten und, wenn sie seinen Anzug vernehmen, uns Tag zu verkünden, damit wir sil -werden, wie wir ihm Widerstand thun mögen. «I. Die beiden zu Mellingen gefangenen Schmus"welche schändliche Lieder von Eidgenossen gesungen haben, sott man nach Baden vor Rechtsie klagen und daran sein, daß sie mit Recht gerichtet werden. Das soll man dem Vogt von ^verkünden, Der alte Schnclbog soll dem Rudolf Vettner sofort 20 Gulden, die übrigen 2bis in der Fastnacht geben; dem Scherer soll er die 14 Gulden für die Ochsen bezahlen und '7 Gulden bis zur alten Fastnacht geben, die übrigen 10 Gulden soll er dem Schrrcr bis St. Mm t»