November 1475.
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so daß keine neue Feindseligkeit störend dazwischen komme. Dabei anerbietet er, Leib und Gut daran zuwagen, damit ein Gott und der Welt gefälliger Friede zu Stande komme. Das soll jeder Bote anseine Herren und Obern bringen und darliber auf Dienstag nach St. Martinstag (14. November)schriftlich oder mündlich in Lucern Antwort geben, und dann soll Lucern die Antworten an Bern mit-theilen, Bern mag sodann dieselben an den Markgrafen bringen. Zeder Bote soll mit ganzem Ernstebei seinen Herren dahin wirken, daß, wenn die Gegenpartei den vorgeschlagenen freundlichen Tag zuBefriedigung aller in der Vereinigung Begriffenen zusagt, solches unsererseits auch geschehe, damit Zeder-mann zu Frieden und Ruhe komme. I». Zeder Bote hat Abschrift der Artikel des Vorbehalts in dem Still-stand zwischen dem König von Frankreich und dem Herzog von Burgund, welche durch einen Herold den Eid-genossen übersendet worden sind. Zedermann soll heimbringen, daß seine Herren die Zhrigcn anweisensollen, die Leute des Markgrafen in seinen burgundischcn Landen zu schonen und unbeschädigt zu lassen,wie man ihm von gemeiner Eidgenossen und Vereinigungsherren wegen solches zugesichert hat, Inhaltsber deßhalb gemachten Richtung und des Abschieds, besonders in Ansehung seiner »nablässigen Bemühungen,den Frieden herzustellen. «I. Die Antwort, welche dem Herold von Burgund mündlich gegeben ist, weißjeder Bote zu berichten, nämlich, daß die Eidgenossen die Dinge bedenken und mit bedachtem, vereintemRathe darin handeln wollen, v. Den Wallisern will man nicht mehr schreiben, sondern bei den zuLausanne ausgegangenen Schriften bleiben. Da der Bischof von Genf der Walliser wegen geschriebenhat, wird ihm geantwortet, die Eidgenossen wollen die Sachen weiter bedenken. Zugleich verlangt mansür Heinrich Spietzer, des Königs Diener, Geleit durch das Gebiet des Bischofs. Was der 10,0(10Franken wegen, welche (durch das Gebiet von Genf) hindurch gebracht werden sollen, zu handeln ist,wird Bern zu thun empfohlen; denn das Geld liegt zu Lyon. 55. Zeder Bote weiß zu berichten, wasdes Geldes von Genf und Lausanne und anderer Brandschatzungcn wegen geredet worden ist, besonders,was Bern, Freiburg und Solothurn dieser Brandschatzungcn wegen angebracht und um was sie gebeten haben.
Zu b. Siehe oben Abschied 7S7 n. — Zu « Siehe auch ein Missiv ohne Tagesangabe im Bern er latei-nischen Mi ssivcubiich 407 d, wodurch gemeiner Eidgenossen Boten bei Johann Ludwig von Savoyen, Gubcr-nator dcö Bisthnms Genf, nm Geleit und Sicherheit für einen Boten nach Lhon nachsuchen.
Lucern. 147.?, K. Noventber (Momaa vor Martini).
Ttaatsarwiv L»c«r»: Lucerner Abschiede. Ii. SO,
Voten: Zürich. Felix Keller. Bern. (Niemand.) Lucern. Schultheiß Ruft; Peter Tammann.Uri. Hans Zmhof. Schwyz. Cunrad Zacob, Ammann. Unterwaldcn. Amman» von Einwyl. Zug.Lienhard Landolt. Glaruö. Vogt Tschudi. Appenzell. Ammann Zidler.
Die Botschaften dcö Fürsten von Oesterreich, der Bischöfe von Straßburg und Basel und derStädte Straßburg, Basel, Schlettstadt und Colmar begehren, nach Darstellung der vom Herzog vonBurgund drohenden Gefahr und seines jetzigen Zuges zur Belagerung von Nancy, wir möchten unjerAller Botschaft auf Dienstag zu Nacht nach Martini (14. November) zu ihnen nach Basel schicken und
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