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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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570 November 1475.

ihnen da Anschlag und Ordnung machen helfen, vorab wie man Mlimpelgard als einOrtstoß" bei derVereinigung behalten, auch wie man Nancy entsetzen möchte, und auch um über andere Sachen zu unftrwund des heiligen Reichs Vorthcil zu rathschlagen. Beschluß: Jedermann soll heimbringen, man so^den Tag beschicken und die Anbringen der Vereinigung anhören, da uns Allen viel an der Sache gelegensei. I». Die Boten der Eidgenossen, welche nach Basel auf den vorgenannten Tag gehen, sollen denenvon Basel Trost und Zuversicht geben, daß die Eidgenossen, wenn sie belagert würden, sie entsetzen werdenmit aller Macht. Bezüglich der Söldner, die sie als Besatzung verlangen, wird geantwortet, man woihnenvss Jr lyssrung" aus jedem Orte, nämlich von Zürich, Bern, Lucern, Uri, Schwyz, UnterwaldeN/Zug, GlaruS, Solothurn und Appenzell, je 10 Mann, im Ganzen 100 Mann, bescheidene, zl'llMLeute, geben, sobald sie es verlangen. Man will sich berathen, wie viel Sold ihnen Basel zu der 6^'geben soll. Diesen Abschied soll man sofort an Bern und Solothurn mittheilcn, damit sie auf Erforderndie 10 Mann schicken und auch durch ihre Räthe den Tag zu Basel besuchen. «». Der Domdechn»von Constanz hat angebracht, Meister Hans Best sei nach Schaffhausen, Ueberlingen u. s. w. gesab^"und habe da dem von Freiberg unter unwahren Vorgaben Anhang zu werben gesucht; er begehrt, s"'"möchte dessen Vorgaben nicht trauen und ihn, wenn er solches ferner versuchte, daran hindern. 8^""meldet der Domdechant, sei ein Priester zu Constanz, Namens Hug Rollaö, der habe bei dem ^der Eidgenossen nach Gavoyen öffentlich geredet, er wollte, sie würden alle erstochen. Da darüber gc>"^same Kundschaft sei, so habe man ihn in die Pfalz gefangen gelegt, lind «venu die Eidgenossen es begebtso wolle man ihn nach Göttlichen schaffen und weiter bestrafeil. Endlich hat er von mancherlei Rechts'""^erzahlt, woraus man entnehmen möge, daß deö von Frciberg Beginnen, seine Brevia u. s. w. ungc^seien, und sehr gebeten, man möchte dem Stift in dessen eigenen Kosten Boten aus die Pfalz schicken. Da""ist ihm geantwortet: Das Benehmen des Meisters HanS Best sei den Eidgenossen leid, und wen"dasselbe fortsetzen sollte, so werde man seines Begehrens eingedenk sein. Des gefangenen Priestershat man dem Stift empfohlen, mit demselben zu thunals wir Inen wol getruwcn"; denn hätte er in ^Eidgenossenschaft so geredet, so hätte man ihn gefangen nach Constanz geschickt,ob anders Im vonnit ergcrs begegnet wcre". Ob man dem Fürsteil oder anderswohin der Bisthumsangelcgcnheitschreiben wolle, soll man heimbringen. «I. Da des von Freiberg Bote, Cunrad Armbruster,Briefe und Brevia vom Papste vorgelegt und mit vielen glimpflichen Worten des von Frciberg ^rechtigkeit zu hören und ihm anzuhangen begehrt hat, hat man die Briefe nicht annehmen wollenihm geantwortet,dz er die brieff wider nemcn vnd mit sim Herrn reden sol, dz er vnö mit sol'wbrieuen vnd benncn vnbekümbcrt las, dcftlieber wollen wir tun, dz Im lieb sye vnd dz er die fach a>'^^anstehe; wann wir haben nit gewalt, die brieff ze entpfachen, wollen ouch die nit enpfachen, vnd dzdie fach inmaö heimbringe, won ob eman sürer solich oder ander brieff har I» in vnscr cidgnosi""^brechtc, der müste villicht erwarten, wz Im darnach gienge". t. Lucern soll des Sittli Mibe 'gemeiner Eidgenossen Namen einen Boten zugebeil und bitten, daß ihr Vogt Erni Sünder angehalten ^ihr ihren Brief aus dem Ihrigen zu lösen, damit sie ihr Recht verführen möge, wie er daS btschw^"

Nach einem Schreiben der Berner an Jost von Silinon >1. <1. 7. November (Deutsches Missivc>'b»ch«4«) hatten sie mit Burgund eine Waffenruhe bis 1. Januar verabredet, dann sollte unter Genehmigung DnnwParteien ein dreimonatlicher Stillstand gesucht werden.

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