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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Oktober 1476.

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Eidgenossen nicht mehr versammelt finden, so bitten sie um getreues Aufsehen, da die Burgunder vor Epinal liegen.

Dcßhalb können sie auch ihre Heimkehr nicht verzögern. (Staatsarchiv Lucern, ungebundene Abschiede.)

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Lttcern. 147 A, L8. Actol>er'(vfs Samstag Symomö und Jude).

Staatsarchiv Luceril: Allgemeine Abschiede, 11.48 11. Staatsarchiv Zürich: Tschudischc Sammlung I. Zt.

Voten-. Zürich. Felix Keller. Bern. Peter Stark. Lucern. Peter Ruft; Schiffmann; Tainmann;Ludwig Ruß; Anton Scherer; Wiser; der alte Brambcrg; Sidler; Heinrich Schmid. Uri. Hans Fries,Ammann. Schwyz. Cunrad Jacob, Anunann. lln terwalden. Claus von Einwyl, Aminann. Zug.Hans Seiler, Stadtschreiber. Glarus. Der Landschreiber. Abt von St. Gallen. Meister Cunradder Canzlcr. Stadt St. Gallen. Ulrich Varnbüler. Roth weil. Bcrchtold Egen, Stadtschreiber.Schaffhausen. Ulrich Trüllerey, Burgermeister

». Dieser Tag ist den obgemeldeten Städten und Orten auf ernstliches Anhalten von Basel durchmeine Herren von Lucern angesetzt worden, um zu berathschlagen, wie man nach Maßgabe der Richtungmit dem Herzog von Oesterreich und der Vereinigung mit den Niedern Fürsten und Städten dem Herzogvon Burgund Widerstand thun wolle. Da hat man die Sache bcrathen und zuletzt beschlossen, denFürsten und Städten auf den Tag zu Basel zu schreiben, was die Richtung und die Vereinigung inne-halten und wozu diese Verträge uns binden, das wollen wir als Viedcrleute erfüllen, aber nichts anderesund nicht mehr, daher uns für unfern Theil überflüssig scheine, den Tag zu beschicken. Man bitte sie, sichmit dieser Antwort zu begnügen. Dieses Alles und den Abschied des TageS soll man auch den Unfern undgemeinen Eidgenossen, welche setzt mit ihren Pannern und Zeichen in Savoycn im Felde sind, schriftlichmittheilen und ihnen dabei zu erkennen geben, daß nach Gestalt der Sachen, die sich in diesen schwerenZeitläufen begeben, uns gut dünken wollte, daß sie, sobald es mit Ehre und Nutzen geschehen könnte,bie Sache in Savoyen mit den eroberten Städten und Schlössern und auf anderem Wege besorgtenund in Frieden stellten, selbst aber heimkehrten, damit wir alle mit einander zu Rath werden mögeu,wie dem Herzog von Burgund zu begegnen sei. I». Die von Basel haben durch Herrn Hans vonVärenfelS angefragt, ob wir, im Fall sie vom Herzog von Burglind belagert würden, sie cntschüttcn undinzwischen bis zum Entsatz ihnen etliche unserer Knechte in ihre Stadt legen wollten, um ihnen in derenVcrthcidigung beizustehen. Dabei haben sie aufmerksam gemacht auf die große Bedeutung Basels fürdas Reich lind die Eidgenossen und auf die Folgen, die eintreten könnten, wenn man ihnen nicht zu Hülfekommen wollte. Man hat ihnen geantwortet wie den Fürsten und Städten der Vereinigung und sieermuntert, sich in allen Vorkommenheitcn keck und trostlich zu halten lind uns Nachricht zu geben.Damit sie unfern guten Willen erkenne», hat man ihnen zugesagt, ihr Begehren heimzubringen und aufSonntag zu Nacht nach Allerheiligen (6. November) wieder zu Lucern zu sein, um ihnen weitere Antwort zu geben. <?. ES ist beschlossen, heimzubringen, daß Jedermann die Seinen ohne Verzug rüste,bannt, wenn der Herzog von Burgund mit seiner Macht in s Sundgau oder gegen Basel vorrückt, manihm dann auch mit Macht widerstehen und mit den Pannern ausziehen möge. Auf dem angesetztenTag soll man Antwort geben und das Weitere anordnen. «I. Denen von Appenzell schreibt man, man