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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Oktober t475.

ander» für vns vnd die vnsern ein gctrliwc ftlint- > schafft vssgcnomcn habend, als dann die brich wifcnd an difen ged»«'den, vnd vnS darin vorbehalten, die selben Stuck dar Inn verfchrikcn mit > bchdcr teilte« willen mögen mcrcn vnd »»»'dcrn, mich zu llltcrn nach billichcm nutz vnd bcstantlikcit, damit dem Rechten gnng gcfchcch in > geistlichen vnd weltliche«fachen vnd künftiger Irring wcrd vcrmitten, Also bekennen wir vuö mit cinhcllcm willen, daö vnscr fltrncmcn Idemselben pnnd nitt ist, dann zu crbcrn, billichcn, vssrcchtcn fachen, daö jetwcdcr statt, geistlich vnd weltlich, birechten vnd fryhcitcn bcliben j füll, Gcistlichö in geistlichem, wcltlichö in weltlichem, Geistlich Person in geistliche»' «ch <vnd weltlich in weltlichem. Pud der weltlich statt > bcliben sol, als vnscr vorgcmcltcr Pnnd wist vnd inhalt, der gc>I>'aber bcliben sol nach ordnung irö rechten vnd souil mcr: Werc, daö s in kitnfstigcn zittcn Stöß oder Irrungen erwuchsen zwltschcn vnö, dem vorgcmcltcu Walthcrn, Bischosscn, oder vnscr nachkomcn, oder vnscrm j Capitcll vonvon vnscr kilchen oder Capitclö rechten von fachen wegen geistlichem Rechten zugehörig mit einem Hnöwir s nach dcö pundö sag vnd Inhalt der Stösscn halb komcn wölltcn zu recht vfs ein kleinen oder grossen Rat z»daö wir dann gcwalt söllcn s vnd mögen haben, vndcr einer Hcrrschafft von Bern ein oder zwcn geistlich Aphoder Prclatcn zu nemcn, die bi dein rechten sitzen, vnd s vmb die fachen hclsscn bekennen, damit die ding geha» ^werden nach ordnung dcö rechten. Wir haben vnö ouch stirer siir vnö vnd vnscr s landtschafst vndcrrcdt, gec»»gellitcrt, Siach dem in discn vnsem Ptindcn die alten pitnd vorbehalten sind; kam dann zu schulden, daö ! »'>r, ^genanter Walthcr, Bischoff zu Sitten, oder vnscr Lanndschasst Krieg oder Stöst gcwunnen mit dem Huö ^

dann wir von Bern ^ dem selben Huö Ercnhalb miistcn hclssen, So sol sölich vnscr hilss bcschcchcn durch Sasoycr rvnd gcbictt, vnd nit deftcrinindcr all tritt vnd s passen, so wir bcyd parthycn vss einander" haben, in vimscrn gel"^sicher, bcslosscn vnd vnucrbrochcn bcliben. Dcöglich hcrwidcr vnscr von s Bern halb ouch. B»d dem allein eckvnd vffrcchtlich nachznkomcn, geloben wir vorbcritrtcn bcyd teilt bi vnsern fürstlichen wirdcn vnd > Ercn v»d ^ouch darnmb discr bricsscn zwcn glich mit vnsern Insigcln bcsigcln vnd an die rechten Honptbundbriess hcnckc» las!"''darvndcr wir vnö für vnö, vnscr nachkomcn vnd die vnsern binden. Bcschcchcn zu Bern vss Suuntag vor Sant t i>tag von Gottcö gcburt Tuscnt vierhundert Sibcntzig vnd stinff Iar.

Pergamentene Urkunde mit zwei anhängend«» Lieg'^

Lucern. R47S, H 7. October (Zinstag nach salU).

lrtaa»»ar«1>Iv Viieer»: kucerner Abschiede, II. 48,

». Da unsere Eidgenossen von Bern und Lucern mit ihren Panncrn nach Savoyenso soll sich Jedermann rüsten und beförderlich nachziehen. Man soll sofort dem Abt und derSt. Gallen, Rothweil, Schasshausen, Appenzell, in'ö Thurgau, in gemeine Aemter, ins Oberland M ^und mahnen, daß ste mit der Macht, welche sie zu Hcricourt gehabt, den Eidgenossen nach ^ziehen. Die Vögte in den Aemtern, im Thurgau, zu Baden und im Oberland sollen mitziehen >nAemter Kosten. Dafür mögen diese je 2, 3 oder 4 Söldner zu Hause lassen, um die Vögte desto ^besolden zu können. I». Die Sache dcö Schnclbog und des wunden Manneö ist dem VogteAemtern empfohlen.

Die Boten dcö Bischofs von Basel und der Städte Basel, Straszburg und Schlcttstadt schreiben an S>- ^ ^ ^tag (li>. Octobcr) Abcndö k> Uhr ans Zug an gemeiner Eidgenossen Boten zu Luc cm: Basel habe ans hcntcTag nach Luccrn ausgeschrieben, Bern aber geantwortet, man werde am gleichen Tag der Eidgenossen Boten in Zug ^sammelt finde». Sinn seien sie nach Zug gekommen und erwarten da auch die andern Glieder der Pcrci»ig»»g^aber Niemand von den Eidgenossen in Zug sei, so werden siemorndcß- nach Lucern reite». Sollten sie a»ch