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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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ggf) September 1475.

dem Fürsten von Oesterreich, seinen Rüchen und dem von Freiderg schreiben, daß sie dem Abschied vGSchosshausen nachgehen, damit die Vereinigung desto freundlicher gehalten werde. Auch denenam Untersee will man schreiben. In Betreff der Fürderniß nach Rom soll man heimbringen, die B0seien der Meinung, man soll solche Fürderniß thun wie zuvor; denn wenn dadurch die Sachen zur ^gebracht werden könnten, wäre cS besser, als wenn daraus noch weitere Unruhe entspränge. Mau ^darüber nach Lucern antworten bis nächsten Dienstag (12. September). (Haut alle ort zugcsk't,genon Bern, als wir hie zu Lutzern brieff hant von den örttern.")

Lenk. 1475, 7. September.

S»ern.

Walthcr, von Gottes Gnaden Bischof zu Sitten, Prüftet und Graf in Wallis, einerseits,heiß, Räthe und Hundert der Stadt Bern andererseits, erneuern in Betracht der bedenklichen At>und der nachbarlichen Lage und Freundschaft ihrer Lande und Leute den vor neunundzwanzig ^ ^zwischen beiden Theilen eingegangenen FreundschaftSvertrag. Der Bischof war in 'Person anmessthatte zu sich Boten auS allen Jehndcn berufen, nämlich von Sitten: HanS auf der Flüb, ^ ^Asper, Matthäus Ayolphi, Heinrich Warnier, Castellan daselbst, Peter Meyer von Ver,

HanS Levoz, HanS Jamotz von NaaS, Heimo Sylvestrcz von VrenS, Jacob Glassier, JunS ^Eggen, Peter Clanyon und Ralct Hugen von Saviese; von SiderS: FranciScuS am Heingart, Edc ^EgidiuS Ullen, Martin Venctz, Sastcllan daselbst, Johannes Munodi, Peter Barratz, PeterJohannes Alawis und Johannes Berthez; von Lenk: Joder Grand, Meyer daselbst, PerrinnS ^PerroduS Fornicr, Anton PerriS, PerroduS Kraft, Joder Eschclier, Stessan in der Gassc", 'Willcmei, Stessan Heinrich, HanS Pilleti, Arzt; Perrin Jamoltin; Peter Mettier und HanSvon Raron: PauluS Tusentzer, Stessan Andres, Mauritius am Port, HanS Woliker ""5 AcorgMörel; von Visp: Peter zu Riedmatten, Eastcllan daselbst; Franz am Heingarten, Edelknecht, ^Meyer aus dem Thal Gason, Peter auf dem Büel von Stalden, Zoder Kalbrrmatter; ssUdesSterbctS" wegen Niemand erschienen, sie haben aber geschrieben und die Sache empfohlen;auswärts: AnShelm auf der Egg, Hauptmann gemeiner Landschaft, Michael Schamprn, ^ppll-

Hildbrond Halcparter, Wilhelm Grasten und Ammann EuniS. Von Seite Berns erschienen hcr»nächtigte Rathsboten: NiclauS von Scharnachthal, Ritter, Schultheiß, Tküring Friker,

Rechte, Stadtschreiber, Urban von Mulcrn, Altvcnner und deS Raths. Beide contrabirendc"erneuern die eivige Freundschaft und Nachbarschaft nach Inhalt des alten, schon vor "tunund""^^Jahren eingegangenen Bundes folgendermaßen: Jede Partei soll der andern Hülfe leisten ^Druck, gegen Letzung und Gewalt, und wenn ein Theil von fremden, Volk in seinem Lande überzogt" ^gedrängt würde, so soll der andere zu ihm gutes Aufsehen tragen, zu Weitcrm iedoch nicht ^sein. Käme ein Theil mit Jemanden zu Krieg, dein der andere vor Datum dieses Briefes so ^wäre, daß er ihm Hülfe thun müßte, so soll er eS den andern Theil wissen lassen und ^'^jegwenden, die Sache zu vermitteln. Gelingt cS nicht, so soll jeder seine Pflicht thun. Entstund