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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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III Juni 1475.

ein Vogt gesetzt werden; die fünf Städte sotten sich darüber vereinigen, von welchem Orte er gegebenwerden sott, damit nicht die Last auf Bern allein liege.

Abred ze Jungii": «. Jörg vom Stein hat Rechnung abgelegt. Er hat angegeben Nl ^"e>"(Tagwen'l), jeden für 5 Schilling Haller angeschlagen, thut in Geld 16 Pfund 15 Schilling; so ^sollen gemeine Theilgenossen denen bezahlen, welche da gewcrket haben. Ferner hat er verrechnet b>>Auslagen für Eisen und anderes zun, Bauen Nothwendige, auch für Zchrung an arme Fuhrlc»"-Dagegen bat man ihm abgezogen, was er aus Wein und Brod erlöst hat. Nach aller Rechnung bb>man ihm schuldig 4(! Pfund 1!) Schilling. An beiden Summen trifft eS ieder der fünf StK^12 Pfund 15 Schilling zu zahlen. I». Bezüglich der Bauten im Schlosse werden einige weitere A>rordnungen getroffen, welche der Hauptmann besorgen und daS Geld dafür von den Theilgenossen,selbes nach Bern senden werden, erhalten soll. r. Da daS Schloß kein Wasser hat, so soll die Eiste,ausgeräumt, am Boden vergossen und ein großes Seil nebst Scheibe zu deren Instandsetzung g"'">werden. «I. Der Gerichte wegen ist vorgesorgt wie zu Grandson, ebenfalls mit Abstellung dcS Dannc> -und Appellirenö. Der Vogt, den Bern bestellen wird, soll das Gericht und den Wcibel in Eid i,c>"»^nach der Ordnung, die zu Bern dießsallS geschrieben werden wird. «. Die Dörfer, die zu 2o>»'gehören, bleiben bei ihren Gerichten, sollen eS aber damit halten wie die Stadt. Die Boten bab>"einen Zöllner gesetzt und beeidigt. »5.Item die Houptlüt Hand anbracht, wie sh vnd die Knecht n>>tmeinent ze bleiben, so fcrr man sy nit welle lassen roubcn. Ist Inen gcantwurt, wir sölichS h'^^sich bringen wcllcnt. Haben sy kurz abgeschlagen vnd nit meinten, lenzer do zeblibcn. Ist Inengelassen, daS sy bescheidentlich vnd mit sorg vnd guter kuntschaft mögent die sigcnt schedigcn, doch "lenzer, denn biß vff der Herren hindersichbringcn, ob Inen dz ferrcr zugelassen oder verbottcnlassen sy geschcchen." I». Da vier Orte der Theilgenossen iedcS 55 Gulden für Wein und Brod iVerproviantirung von Jougne gegeben, so sind sie der Meinung, daß Basel auch .55 Gulden erlegen t?l. Die Knechte zu Jougne sotten der Stadt Bern Zeichen als gemeines Fähnlein führen,angth^'dz die Hüser mit bercn gezeichnet sind", k. Man sott darauf denken, die Kosten der Besatzung gelegt»""zu vermindern.

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^NttrN» 147.?, 4« Allll (vff sant Vlrichttag).

T»aal»<ir«,iiv Liicer»! ku»rn«r Abs»i,de. N. ,, k.

Boten: Zürich. Sunrad Schwcnd. Bern. Anton Archer. Lucern. Caspar von HcrtcnßtUbSchultheiß; Heinrich HaSfurtcr, Altschulthciß; HanS Fecr. Uri. Ammann Arnold; HanS zum Br»""-"'Schwyz. Amman,, Dietrich (In der Halden). Unterwalden. Ammann Hcinzli; Paulus Enent»")^''

tt. Aus die Anfrage des Vogts von Baden, in welcher Form er die von Klingnau, KaiserstulssZurzach der hohen Gerichte wegen in Eid nehmen soll, wird geantwortet, er soll sie nach gleicher E'd"formel beeidigen, nach welcher die andern Grafschaftöangehörigen den hohen Gerichten schwören. A-"""sie dagegen Einwendungen machen, so soll er auf nächste», Tage berichten. I». Der Herren von Zurl»"'wegen ist dem Grafen Rudolf von Sulz und denen von Kadelburg geschrieben, sie sollen dieselben bei ihr"'