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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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5Z4 Januar 1475.

eines geben und sich auch keiner Parte, annehmen, vor Altem aber dazu mitwirken, daß der Streit nichtauf Koste» des BiSthums oder Stifts, sondern auf Kosten der beiden Bischöfe geführt werde. Anlwvc :Uns seien solche Irrungen leid, des armen B>6thum6 und des Stifts wegen; vom Herzog erwartemit allem Vertrauen, daß er sich der Sache nicht mit Gewalt annehmen, sondern daran sein werde, ^das Bisthum bei seinem alten Herkommen bleibe, nach seiner Cvncordate und Statuten Sage, w>edas auch dem heiligen Vater geschrieben haben, l. Da die von Schasshauscn abermals klagen, ^und Dießenhofcn schlagen ihnen den Salzrauf ab, so sollen gemeiner Eidgenossen Boten auf den nacvlSonntag nach St. Sebastianstag zu Zürich sein und bitten, daß Zürich von der betreffenden Vcrordn -abstehe. Dicßenhofen soll auf gleichem Tag eine Botschaft zu Zürich haben, damit man auch wit 'reden kann. Die von Kaiscrstuhl haben einige Juden ausgenommen,was wider die l5>d<zrnossG ^

Nun bitten sie, man mochte ihnen das verzeihen und das erlassene Gebot zurücknehmen. Man b^

Bitte willfahrt, doch gegen einen Widcrbrief, daß das von Gnaden und nicht von Rechts wegen sssscy ^sei und daß sie das nicht mehr tlmn sollen. >». Die von Zug sollen m,t Heini Wolffent reden,er den Brandschatzbrief von Dorenbüren oder Breqenz herausgebt, wie das in dein Bericht zusttsag

Zu ». Bcr» schreit» au die Eidgenossen nebst Frcibnrg und Sololhuru. I475>, Freitag nach I'ur>" ^(!!. Februar).Vnscr früntlich ic. ic. Wir zwiscln nit, Ir sycn ingcdcnk, was dann biShar der verstäntnusi hall'-vnd ander unser Ehdgnossen mit vn« gegen dein kiing haben vssgcnonnne», die auch danncthin dein Edeln,

Herrn Niclauscn von Dießbach, Rittern, Herrn zu Signow, vnserm Schulthcisscn, vndcr vnscrm Insigclvnd von wegen vnscr aller geben ist, dein kling zu bringen, das onch ist bcschcchcn vnd darnss verlassen, daskling bi sincr Botschaft vnö allen die bricss vnder siner Blaiestat Insigcl geantivnrt vnd den selben Bolen die >vid^ ^niit vnscr aller Insigcl bcvcstnct geben werden, als ir dann de« alle« wol vndcrricht sind. B»d vss das so ^liwcr lieb die rechteil vcrstantnnß, die wir zugesagt haben, mit gcivalt vnscr aller vnd Harum derselben ein tüstchdie nit anders gestellt, dann vor davon gcrcdt ist. Bnd bcgcrcn an tiwcr snndcr gut srtintschast, sölich briest a ^zu besiglen vnd bi discm vnscr», Boten also ernstlichen zu stirdcr», das si, so sncll das sin mag, vnS gcaniw"^To sind wir in willen, die hindcr vnö zu behalten, bis die klingklichcn Bottc» kommen, darmnb ivir o»chBotschaft abgevertigct habe», vnd zwiseln nit, der kling werd darin dchcin gcsarlichc» Bcrzng suche», wie wol d" ^allenthalben sclzain sind. Darnmb Ii» onch gcbiirt, die sinen mit so merklichem Gellt zu slirschc». So l"'^ ^koinnien, ivellen ivir lich vnd ander vnscr Eiidgnosscn har in vnscr Statt bcrlisscn vnd dann allen suchen S^^ylichzn dem aller kürzesten helsscn geben. Das ivellen onch den tiwcrn, ob ieman an solichcm Bcrzng vnwillen '^,0/ltitern vnd in disem allem tun nach ilwerin vnd viiscrin zusagen. Datum sritag nach i,urili<n»t.io»>» ^ die

An den König schreibt Bern I-t75>, -t. Februar: Er möchte im Interesse der Kriegführung gegen Burg"Ankunft seiner Boten mit den versiegelten Briefen und dem Geld beschleunigen. ^

Lern» dons»«» Misstvenbu^ l '

Zu Vergleiche auch das Schreiben der Herzogin von Savvhc» an die Eidgenossen au« Mont^" ^2i>. Januar l-t75» im Bcrncr deutschen Missivcnbnch (!. 872, als Antwort ans den Brief, de» ^ jftcgEidgenossen ans Auer» <1. «1. Riontag nach Epiphanie (l>. Januar), (abgedruckt bei Schilling, B»rg""

Seite 2 l!>) erhalten hat.