Januar 1475.
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so die botten mit Inen gen Bern bringen werden". I». „Ztem dis sint die artictel, darumb der küniglüttrunq begert in der nüwen vere>nunqe: „Des ersten als die Inhaltes, dz er vns wider den Hertzogenvon Burgund vnd wider alle menglich helffen sol in allen vnsern kriegen »c.; begert er lütrung, wen dzzu schulden kumpt, dz denn wir stn gnade darumb erfordern sollen als billich als er vns erfordern mus.Von des geltö wegen, dz er vnsern soldnern, wenn er dera notturftig ist, vff iren sold Harns schickensol nach Inhalt der vereinung, meint der künig, er wolle solich gelt, war wir wollend, gern harusschicken in sinen kosten; dz aber er damit die wagnus durch Sauoye haben wolle, dz da nidergemorffen,dz meint er nit. Dz dritt, als er vns nach inhalt derselben vereinunge wider mcnglich helfen mus,begert er lliterung, ob wir etwa mit stechten lüten, sundrigen Rittern oder Edlen krieg gcwunnen, dzwir Inn dann allweg vmb solich clein fachen vmb sin hilff erfordern sollen, meint er, dz Im dz nitfüglich were. Zum Vierden, ob er vns siner kriegen halb wider den von Burgund nit helffen möchtevnd vns die lxxx'" gülden gebe, meint er nit, dz er vns sin hilff zu gelt schicken wolle." Denen vonBasel ist geschrieben, sie sollen unö feilen Kauf zugehen lassen und die Verordnung aufheben, womit sieuns denselben abgeschlagen. «I. Dem Herzog von Oesterreich ist geschrieben des Vornehmens wegen, dasfem Marschall mit den vier Städten am Rhein gcthan hat, wie die Boten wohl wissen. Auch ist ihmderer von Hallwyl wegen geschrieben. « . Allenthalben in der Eidgenossenschaft soll man die „Tremel-buben", „Stirnenstößel" und andere argwöhnige Leute austreiben, ls. Die von Basel haben geschrieben,des Bischofs von Basel Volk und die von Mümpelgard haben leder Tbcil ein Schloß eingenommen; siebegehren Rath, ob sie selbe besetzen oder schleifen sollen, mit dem Beifügen, diese Schlösser seien vor-theilhaft an der Landwehre gelegen. Antwort: Uns sei die Lage der Schlösser unbekannt; sie mögentbun, was sie gut finden, px. Die von Basel schreiben, sie haben mit Urtheil 18 Lampartcr ver-brannt, es seien noch 5 gefangen, darunter ein Knabe unter Jahren aus Burgund, den haben sielosgelassen, ein alter Mann, ein Burgunder und ein Bote; die klebrigen wollen gar nichts eingestehen;sie fragen, was sie mit diesen anfangen sollen? Antwort: Man setze das ihnen gänzlich anheim. I». DieHerzogin von Savoyen hat schriftlich begehrt, man möchte einen Tag nach Zürich sehen und ihr Ge-legenheit geben, an einer Vermittlung zwischen dem Herzog von Burgund und den Eidgenossen zuarbeiten. ES wurde ihr geantwortet, wie früher ihren Voten, und dazu noch weiter, die Sache berühredas heilige Reich, den Herzog von Oesterreich und andere unsere Bundesgenossen als Hauptfächer; dochwenn wir verstehen können, daß die Gegenpartei einen freundlichen Tag begehre und sie sich deshalbselbst an uns wende, so werden wir alsdann gebührliche Antwort geben, I. Bern und Lucern sollenin gemeiner Eidgenossen Kosten Kundschafter nach Lamparten und Savoyen senden, um zu vernehmen,was für eine Bewandtnis es mit dem Anzug von Lampartcrn habe. Vernehmen die Kundschafter dann,daß jene kommen, so sollen sie berichten, und man will dann versuchen, iene aus dem Marsche zu überfallenund zu erschlagen. It. Der Herzog von Oesterreich bat sich verantworten lassen bezüglich der Stellung,die er zu dem Constanzer VisthumSstreit einnehme. Er werde den von Freiberg nicht mit Gewalt unter-stützen, noch sonst etwas Unfreundliches vornehmen, sondern die Sache zu Rom mit Recht austragenlassen. Er habe auch dem von Freiberg kein Geld geliehen; aber wenn er denselben, der sein Rathund Tiener sei, mit freundlichen Empfehlungen fördern könnte, so thäte er damit nur seine Schuldigkeit;weiter nehme er sich der Sache nicht an. Dabei begehrt der Herzog, die Eidgenossen möchten, da siedem Grafen Otto von Sonnenberg ein Schreiben an den Papst gegeben, nun auch dem von Freiberg