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September 1474.
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Lucern. B474, K. (Teptember (Dünstag vor niuiviw«;» ^»0,.).
Staa«»ar<vtv v»e«r»! Lurerner Abschied«, I>. zz.
Boten: Zürich. Heinrich Göldli. Bern. Niclauö von Dießbach, Ritter; Pctermann vonLucern. Caspar von Hcrtcnftcin; Heinrich Haösurter; Peter Ruft; Peter Tummann; LudwigUri. Hans Püntiner, Altammann; Hans Jnchof, der alte. Schwyz. Cunrad Kiipferschmid,
Cunrad Jacob. Unterwalden. Hans Kyser. Zug. Der Schissli. Glarus. Hans Schübelbäthder Schreiber. Solothurn. Venner Hagen.
». Aus diesen Tag sind die Boten des Königs von Frankreich hier gewesen, nämlich MeisterSchmid (Favre), Präsident des Parlaments von Toulouse, Ludwig, Herr von Saint Priest, Antonia ^Mohct, Landvogt zu Montferrand, und haben ihr Creditiv vorgelegt. I». „Vff discm Tage ^künqlichcn Boten die Bericht zwüschend Herhog Sigmunden vnd vns vcrsiglct bracht vnd hant du ^Kotten den Hertzogen beschriben, selbs persönlich zu Inen gan Kostenz oder Zürich ze kommen, ^bringen ze hören vnd die fachen nach lute der bericht ze vollziehen. Vnd sollend alle ort >r botte"des küniges bottcn vff sollichen tag schicken mit vollem gewalt. Vnd ob der Hertzog die bericht vcu' ^
dz denn dieselben Kotten die cid von den Stetten vnd dem Wald Znnement. Vff welchen tag ^ ^ouch der Herhog den tag zuseit, dz sollen die von Zürich den orten allen verkünden, damit sitag zesuchen." «. Jedermann soll heimbringen den Bericht derer von Basel, wie die armen Lc»>^ ^Pftrt, da sie nach Burgund gezogen, mehr denn >00 Mann an Todtcn und bei NM (Hefangcu^ ^loren haben; ebenso wie der Krieg zwischen dem Herzog von Burgund und denen von Cöln einen ' ^nehme, daß die Kölner den Burgundern in zwei oder drei Malen eine merkliche Anzahl Leutehaben. ,1. Weitere Anbringen der Boten von Frankreich: Da der König mit den Eidgenossen >u ^Verständniß sei, so begehre er ihnen, als Liebhabern des Rechts und dazu frommen, biedern,
Männern, in Allem und gegen Jedermann mit Leib und Gut behülflich zu sein, wenn sielangen, und ihnen seinen guten Willen in jeder Weise zu erzeigen. Da er mit dem Herzog von D» ^jüngst einen Waffenstillstand bis künftigen Mai gemacht, habe er uns Eidgenossen als seine all"Freunde und Bundesgenossen in demselben vorbehalten, dazu unfern Herrn, den Kaiser, und ^Zugewandte, wodurch er auch den Fürsten von Oesterreich darein begriffen zu haben meine.auch diesen Waffenstillstand mit dem Burgunder darum eingegangen, damit er inzwischen uns"" ^erfahren möge, was von seiner und unserer Seite vorzunehmen sei, damit wir uns des Burgund ^wehren, denn er wisse wohl, daß derselbe immer die Absicht habe, uns zu bekriegen. DerBurgund habe auch an ihn, den König, um einen neun- oder elfjährigen Frieden oder Wustc" 'sjhck!'nur deswegen geworben, damit er, ungehindert vom König, den Krieg desto erfolgreicher gegen u"6könnte. Das wolle aber der König nicht thun, sondern wenn wir mit dem Herzog von Dueguu^^ssmüssen oder wollen, so wolle der König mit uns darin sein und Leib und Gut zu uns scheu- „gter vernommen, daß der Burgunder uns bekriegen wolle, habe er bei 15,000 Mann zu Roß ^ ^ zi>sie an die burqundische Landmarch gelegt; die liegen mit dem König in Person noch da, bereit/