August 1474.
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1474, TA» UnHIlslf (Doiistag nach Bartholome).
Staatsarchiv Xucrrn: Lucerner Abschiede, ll, Zt.
Boten: Zürich. Heinrich Göldli. Bern. NiclauS von Scharnachthal; Peter Baumgartner; Ger-mer. Lucern. Schultheiß Rust; Schiffmann; Wiser. llri. Walther in der Gasse; Hans Jmhof.Schwyz. Cunrad Jacob. Unterwalden. Ammann Heinzli. Zug. Ammann Schell. Glarus. DerSchreiber.
»». Heimbringen der Ehesache zu Unterwalden wegen: man soll sich bei den Boten, die den Ab-schied gemacht haben, erkundigen, ob der Sittli nach Rom gehen soll oder nicht. I». „Vff vnser frowentagnativilgti» ze nacht sol man wider zu Luhern sin, yederman mit vollem gewalt, vnd alsdann die fachenbesliessen von deö Heerzugö vnd Kriegs wegen, als denn die von Basel geschribcn vnd ouch die von Bernanbracht haben." <». Nach Rothweil, Appenzell, Schaffhausen, St. Gallen und in das Thurgau sollman schreiben, daß sie sich von Stunde an rüsten, um bereit zu sein, wenn sie gemahnt werden, mit denEidgenossen zu Felde zu ziehen.
Der Tag war auf die Nachricht vom Einbruch der Burgunder in die Grafschaft Pfirt durch Bern ausgeschrieben
worden, f. Staatsarchiv Bern, deutsches Missivcnbuch 0. 285, 1474, Montag vor Bartholoms! (22. August).
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Anrieh. >474, ZI. Anruft (»ff Saut Vernictiabend).
slkmi'I i blynnmnnt» Il»K-,l,nrixin» l. i7N, nack dem besiegelten Original im k. k. geheimen Arcklv
Johannes Best, VicariuS des HofeS zu Constanz, Propst zu Embrach; Jost von Silinen, Propstzu Münster im Argau; Heinrich Röist, Bürgermeister, und Cunrad von Cham, Stadtschreiber zu Zürich;Heinrich HaSfurter, Altschultheiß zu Lucern, Urkunden, daß sie im Auftrag ihrer Herren, der Bürger-meister, Schultheißen und Räthe der Städte Zürich, Bern und Lucern, die Streitigkeiten zwischendem Herzog Sigmund von Oesterreich und dem Grafen Eberhard von Sonnenberg, Truchsefi zu Wald-burg, von wegen der Grafschaft Sonnenberg folgendermaßen geschlichtet haben: Herzog Sigmund soll demGrafen Eberhard für die genannte Grafschaft und alle seine Ansprüche daran >'!4,00«) Gulden geben.Darüber soll ein Schuldbrief ausgestellt werden, wofür sich die Vermittler und die herzoglichen Ruthe,Hildbrand Rasp von Lauffenbach, I>r. AchatiuS Mornower, Wilhelm Ballons und Rudolf Bruchly,„genächtigt" haben. Darauf soll die Grafschaft Sonnenberg, wie sie Graf Eberhard innc gehabt, demHerzog Sigmund und seinen Erben und Nachkommen gänzlich verbleiben und sollen alle darauf bezüg-lichen Urbare, Rödel, Briefe :c. dem Bürgermeister von Zürich zu deö Herzogs Händen ausgehändigtwerden u. s. w. Damit sollen die Parteien verrichtet sein. Beide Theile, die herzoglichen Räthe undGraf Eberhard von Sonnenberg, geloben dem Vergleich nachzuleben.
Au» abgedruckt im Ar »i« der schweizerischen g.schichtforschende» Steseltfchaft V. Seite IZ7,