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August 1474.
75RR 474, August.
T«aat»arct>iv Lucern: Allgemeine Abschiede, v. ^s.
tt. DaS Anbringen der Ruthe der Herrschaft, man möchte Tag setzen an einen siir Jedermann in derVereinigung gelegenen Ort, um sich Uber die schweren KriegSläufc zu berathen, soll jeder Bote he>""bringen. ?». Ebenso die Sache Graf Eberhards von Sonnenberg wegen. «». Ebenso der Lehen >">Thurgau wegen. ,1. „Item die antwurt, so Lantzen worden ist, sol ouch jeder Bott Hain, bringen vnddie von Zürich gen Zug, die von Lutzern gen Switz der fach halb nochmals ir Bottschafft ordnen-Jeder Bote weiß daS Zusagen der Räthe der Herrschaft des von Freiberg wegen zu berichten, nämlichdaß dessen Sache bis St. Gallentag in dem jetzigen Stand gelassen werde, so daß er Niemanden um Anb">Mersuchen noch drängen, sondern sich mit denen begnügen soll, die ihm freiwillig anhangen. Wenn er et>Gvornähme, daö zwischen der Herrschaft Oesterreich und den Eidgenossen Unwillen verursachen könnte, 'will jene ihn weisen, solches zu unterlassen, sobald die Eidgenossen den Rathen oder dem Herzog Sign"'"davon Kenntniß geben. Die Rathe wollen in jeder Weise daran sein, daß die freundliche Vereinigunggehalten werde, f. Auf Sonntag nach Sanct Verenentag soll man wieder zu Lucern sein, um ft"""von diesen Sachen zu reden. Dem Herrn Hug von Landcnberg ist Geleit gegeben bis St. Gallen"'^innert dieser Zeit mag er sich verantworten. Seiner Freunde Begehren, ihn zu ihren Händen zumen und zu versehen „Im vnd sinen Kinden nützlich vnd erlich ,c.," soll Jeder heimbringen.
Dicscr Abschied ist von ncucrcr Hand mit 1472, August überschrieben, sitllt aber osscnbar in den Augustda der Bischof Hermann von Landcnberg »och im Ansang des Jahre« 1474 regierte, die Sache de« LudwigsFreiberg («) daher erst in diesem Jahre zur Sprache kommen konnte. DcS Grasen Eberhard von Sonncnbcrg ^(d) kam am Sl. August diese« Jahre« zu definitiver Verhandlung ss. u. Absch. 75,4).
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147-4, AUAN^lk (Samstag vor Bartholoms).
T«ciat«archiv Lucern: Allgemeine Abschied«. l>. ft-t.
Gemeiner Eidgenossen Boten von Städten und Ländern schreiben an den Grasen OSwaldThierstein, Herrn zu Pfeffingen, obersten Hauptmann und Marschalk, er möchte die Träger dcS Br>cihre Schreiber, welche abgefertigt seien, ihm die durch die Eidgenossen beschlossene Richtung zwistlst"dem Grafen von Thierftein, dem Bischof von Basel und dem Vogt von Zwingen, Wclti vonzu überbringen, für ihre Kosten, Mühe und Arbeit gnädiglich entschädigen. Daneben möchte er 'Melchior Ruß von Lucern seiner Geschäfte halb für empfohlen halten; man habe demselben, «m n"Geschäfte bei dem Grafen zu verhandeln, den Hans Schilling, Schreiber zu Lucern, beigegeben.haben einen weitern Auftrag „antreffend Niclausen Ritzen, des Rates zu Lutzern, wie ft) daS >'witer erschinen werden".