August 1474.
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dz sich Herzog Sigmund verschribt für sich vnd sin erben." «I. Heimbringen, daß Mümpelgard in die Ver-einigung einzutreten begebet und daß Bern „fast" bittet, den Tag zu Bafel zu bcfuchcn, welcher auf Donstagzu Nacht nach unserer Frauen Tag .az.<mmj>li»»»js (18. August) gefetzt ist. Die Boten sind der Meinung,man sollte von allen Orten den Tag beschicken. « . ES ist gerathschlagt, daß, wenn ein Geschrei käme,daß die von Mümpelgard, von Basel oder andere Herren und Städte der Vereinigung belagert oderüberzogen würden, dasjenige Ort, daS solches zuerst vernimmt, allen andern Tag verkünden soll,damit man gemeinsam zu Rath werde, waS zu thuu sei. Würden aber die von Bern, Solothurn oderandere Eidgenossen überzogen, so sollen alle Orte denselben sofort zuziehen und ihnen Leib und Gut rettenhelfen. 5'. Da die von Kaiscröberg, Obcrehrenheim und etliche andere Städte in die Vereinigung ein-zutreten begehren, so soll man das heimbringen und auf dem Tag zu Lucern antworten. Auf daöSchreiben des Herzogs von Mailand, der Roßtäuscher wegen, und auf daS fortwährende .Rechtbegehrendieser lctztern sott man sich an dem Tag zu Lucern, der wegen des Königs Botschaft gehalten wird,ferner berathen. I». Da Margaretha Zelger und Ulrich Ammann jetzt nach Rom gehen oder ihreVollmachten hinschicken müssen, wie das der versiegelte Abschied vorschreibt, so haben der Eidgenossen Botenerkannt, daß, wenn Margaretha Zclger nicht persönlich nach Rom gehen «volle, sie einen Procuratornehmen möge, welchen sie «volle; doch soll derselbe nicht Partei sein und den Voten der Eidgenossentauglich scheinen. Auch Rudolf Sittli mag nach Rom gehen, wenn er will, aber in seinen eigenenKosten, i. Den Boten auf den Tag zu Basel soll empfohlen «verde««, dem Jost Kuhn, Hintersaßen vonBern, gegen die St. Zohannser beholfe» und berathen zu sein. k. Auf dein nächsten Tag zu Lucernsott man sich erklären, ob man Herrn HanS von Randegg, der daS Schloß zu Diefienhofcu gekauft hat,erlauben «volle, daS in Kriegszeiten vermauerte „Türlin" in der Mauer wieder zu öffnen. I. Da einigeHerren, Edle und Städte im Thurgau die Ihrigen daö „Landgcschrei" noch nicht haben schwören lassen,so sott Luccrn, sobald der nächste Tag dahin angesetzt ist, ihnen allen schreiben, jene schwören zu lassenoder auf dein Tag zu erscheinen, um sich zu verantworten, in. Heimbringen, wie man eö mit demGefangenen halten «volle, der zu Baden sitzt, ein Knecht deS Herrn Hug von Landcnbcrg gewesen istund eingestanden hat, er habe Briefe seines Herrn vertragen, wodurch der Leutpriester von Frauenfcldverrathen und gefangen worden ist. n. Die Voten, welche aus Michaelis (B>. September) nach Dießen-Hosen gehen, sollen von ihren Obern Vollmacht erhalten, über alle Thurgau betreffenden Gegenstände zuverhandeln. «». Heimbringen der Kornauöfuhr in'S Oberland wegen.
»> schlt in, Bcrncr- lind Zürcher-Abschied, n und «» fehlen im Luccrncr- imd Berncr-Abschicd.
Zu «474, N. August (St. Sixt): Strastlmrg bittet die Eidgenossen, zu Luccrn versammelt zu bleiben, seineBotschaft habe wichtige Mitteilungen zu machen. Staatsarchiv Lucern. — Z» >1. 1 174, Dienstag nach Ja-cobi (PN. Juli): Hermann von Eptingen, Ritter, Landvogt, und der Fürsten und Städte der Bereinigung Räthcund Rathsfreundc schreiben an Luccrn: Sic vernehmen, eö sei den Grafen von Württemberg nicht so viel au Mitmpcl-gard gelegen, daß sie vicleö für dessen Erhaltung zu thun geneigt wären; dagegen haben die von Mümpelgard mitBcwilligniig ihrer Herren den Entschluß gefaßt, sich auch ohne deren Hülfe beim deutschen Reiche zu behaupten undnicht „welsch zu werden", und haben um Aufnahme in die Bereinigung und um Hülfe nachgesucht. Daher wird allenOrten der Eidgenossenschaft Tag gesetzt »ach Basel ans Donstag »ach ^»nnmptiemin lVlni-in (l«. August). Nach-richten Uber den bevorstehenden Ausbruch deS Herzogs von Burgund nach den ober» Landen w. w. StaatsarchivLuccrn, ungebundene Abschiede.