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als er dem probst von Munster bevolchen halt, fürdre vnd (zu) dem end steche, vnd dz stberein vnderwegennit gelassen wurde dz der kling mit sunderheit begert." t. Ferner hat der König mit gar viel freund-licher Erb,etung Leibs und Guts verlangt, man möchte keine Knechte zum Herzog von Burgund odersonst wider ihn laufen lassen; das wolle er gnädig erkennen.
VSS.
Luoern. 1474, >«. März tMiuwoch ante lotora).
S»aa»»ar<e>iv v»«»r»! Luttrner Abschiede, II. IS b.
Boten: Zürich. Heinrich Röist. Bern. NiclauS von Dießbach, Ritter; Thüring von Ringgol-tingen; Petermann von Wabern. Lucern. EaSpar von Hertenstein; Heinrich HaSfurter. Uri. HanSFrieS. Schwyz. Eunrad Kupferschmid. Zug. LandiS.
». Zürich, Bern und Luccrn „hant einmüetlich qeantwurt in der fach der richtung Oesterrich, dieeinunq der beden bifchoffcn Strafburg, Basel vnd der stetten, ouch dz zusagen, so der vier Stetten mitdem Wald beschechen, zugeseit, wie sh dz vor zuqeseit vnd geantwurt hant vnd besunder die von Zürich,dz sy bp Bern vnd Lutzern des ZusaqenS der Stetten am Rin mit dem Wald in der fach stn wellen."Uri: Wenn die von Schwyz oder Unterwalden, welches Art eS sei, die Sachen zusagen, so sagen siemit den drei obqenannten Städten auch zu. Schwyz : Wenn Uri und Unterwalden zusagen, so sagen sieauch zu. Zug: WaS gemeine Eidgenossen oder die mehrern Orte thun, daS thun sie auch. Daraufwerden die Boten von Bern nach Schwyz geschickt, um nach Gestalt der Sachen zu reden. Sagt dannSchwyz zu, so hat man aller Orte Zusage mit Ausnahme derer von Unterwalden. Mit diesen soll manauch noch reden, daß, wenn sie gleich nicht zusagen wollen, sie doch ihre Botschaft nach Constanz schicken,um anzuhören, wie die Verhandlung vor sich geht. I». Darauf ist (Heinrich) Zeigler, dem Boten vonBasel, empfohlen, den Städten am Rhein Trost zuzusagen, dem Fürsten von Oesterreich und ander»Mitverbündeten aber zu schreiben, daß sie die Pässe besetzen, damit kein fremdes Volk in daS Land komme,auch zu bedenken, wie den armen Leuten von Breisach zu helfen sei. «». Der Treyer von Hitzkirch hatgeschworen, seinem Widersacher zu Recht zu stehen, wenn ihm daS angesetzt wird, so daß der Vertrag,den er vorhin gemacht, ihn nicht davor schirmen soll.
Zu n. DiS ist ein Zedcl, den die von Bern Iren bottcn, Her Niclanscn von Dießbach vnd dem von Wabren,geschrieben haben, antreffend die Richtung mit dem Hcrtzogen von Oesterrich vnd die Vcrciminge mit den nidcrn stellen,wiset von wort zn wort also" :
„Getrliwen, lieben mitträtc. Wötlcnd dis fachen hcrtzlich vnd gruntlich betrachten vnd iiwcr bevolhncn fachenscmlichcr ma« werben vnd ilch darin» nit sparen, das die einen fiirgang ncment, das wir vnd vnser ganz gcmcindinnerlich begcrend, vnd simderlich vnsern allerliebsten friinden vnd briidcrn von Lutzern vnscrn willen vnd Hertz zuerkennen geben, sich von vnS in discn dingen nit zn scheiden, so Wüllen wir in allen fachen vnser lib vnd vcrmttgendInen ouch mitteilen vnd zn allen zite» mcchtigen bystand tun, dann »vir Inen vor aller ivelt vertruwen vnd unsergemtlt ganz zu Inen stat." (Lud vindet man den rechten Zcdel hindcn im Buch.) (Cysat schreibt dazu: »Der istzwar nit mer zn finden vnd villicht verfallen, doch so ist biß die wäre abschrisst darvon.")