Februar und März 1474.
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Vnd vmb des willen, dz die verwilklirten Richter nn vStrag bestimpt in Beladung solicher spennigenHendel in iren spruchen vnd libungen bester fryer sycnd, so sollend allwegen die spennigen partyen inZugang der rechtlichen vötrage sich gen denselben angenomenen Richtern schriftlich verbinden, von solicherSpruch wegen dieselben Richter darumb nit zu vechen oder darumb Inen einichen argen willen odervnfug zuzemessen.
Ztem vnd ob vnser gnediger Herr von Oesterrich in siner gnaden geschefften der Eitgnosschaft Hilffnotturftig wurde sin, dz si die sinen gnaden tlin wollen vff siner gnaden sold, wie die Eitgnosschaft sölichsolde in Iren eigenen geschefften geben, getrliwlich vnd vngefarlich.
Ztem die Eitgnosschaft sollen ouch vnserm gnedigen Herrn von Oesterrich überantwurten alle brieffe,vrberbucher, register vnd geschrifften, so sy innhabend vnd der Herrschaft von Oesterrich zustant, vnd obsy eynicherley brieffe, blicher oder geschriftcn yemant andern, ubergeben hctten, dz sollend sy sinen fürst-lichen gnaden ouch offnen getrliwlich vnd on geverde, vögescheiden die brieff, rödel oder geschriften, sodie inhabenden lande, Stett vnd sloS der eidgnossen besagend.
Ztem das ouch beid partyen by allen Zren landen, Stoffen vnd Stetten, dörffern vnd merkten/so sy in vergangnen ziten zu Zren Händen erobret vnd bracht haben, bliben, ouch den vcrschribungen^so bebe teil von einander« habent, nachkamen sollent an Zntrag.
Ztem vnd das ouch dewedre partye, noch ir zugehörigen vnd mithaften die ander partye vnd Zrmithaften durch Zr Stett, SloS vnd lande dheinS wegS bekriegen, beschädigen, vechen oder in einichwise an lib oder gut beleidigen lassen sol.
Ztem vnd das ouch dewedrer partye stirer niemanS die Sinen in blintnuS, burgrecht, lantrecht,schütz, schirm, noch versprechen annemen sol, dem andern zu schaden vnd vnfug, eS were denn, dz yemanShinder den andern mit sinem huShablichen sitz ziechen wolte, den geeichten, darin ein Zeder sinS sitzeShalb von alter gehört hat, vnverdinget.
Ztem vnd ob darüber deweder partye oder die Zren durch der andern partye Stett vnd lender bekriegtoder beschediget wurde, wen dann daS derselben partye, da es beschech, zewlisscn getan wurde vnd denVögten vnd amptlliten verkündet, vnd da die däter begriffen möchten werden, dz dann dasbeschech vnd demnoch dieselben beschediger darumb vffgehalten vnd gestraft werden nach dem Rechten, vndouch dhein teil dem andern sin viend oder beschädiger wissentlich nit Imsen, hoffen, essen, trinken, nochdhein vnderschlup oder hilff tun, noch daö yemant geftattigen sol in dhein wiS, getrliwlich vnd vngefarlich.
Ztem von der widcrbringunge des versatzten landeö, in waö fugen vnd schin dieselbelosung beschechen, vnd wz hilff, RatS vnd zutunS vnser gnediger Herr zu der Eitgnos-schaft, weS sich iede partye zu der andern zuversichtigen sol, deS haben beid teil voneinander bericht qenomen der gestalt, dz eS schriftlich nit zu verfassen sye, sunder sichYede partye der andern in gutem, erberm glouben darumb vertruwen vnd verlassenMus, dz vnser gnediger Herr von Oesterrich vliö vnd libunq haben sol, die bericht zu Waltz-Hut beschechen, die von Schaffhusen vnd Herrn Dilgerin von Höudorff berlirende, mit der EitgnosschaftRat vnd Hilff zu volziechen.
Ztem dz ouch von dewedrer partye vnd den Iren vff die ander partye vnd die Zren dhein nliwzhll noch ander beschwerte gelegt werden sol, sunder dz bliben ze lassen gegen einander, wie von alterhar genomen vnd geben worden ist.