476 Februar und März >474.
Ztem von der lechen wegen ist bereit, wz vnser gnediger Herr von Oesterrich zu lechenhatt, dz sin gnad fürer by derselben lechenschaft bliben sol, vsgesundert die lechen der erobreten ><Mvnd in den ungelösten pfantschaften begriffen.
Ztem vnd daö ye zu zechen Zaren von vnserm gnedigen Herrn vnd siner gnaden libSerben wbericht siner gnaden Räten vnd zugehören verkündet werden, wlissen zehalten, die zu volziechen.hinwiderumb wan die Eidgnosschaft Zr blind mit eiden ernüwernt, dz deSglichen mit der ouch beschechen
Item vnd wer, dz bis frlintlich bericht durch vnsern gnedigen Herrn von Oesterrich an gemeineEidgnosschaft oder hinwiderumb durch gemein Eidgnosschaft an vnserm gnedigen Herrn nit gehalten mm 'so sol doch darumb nit vechde, vffrur, noch krieg flirgenomen, sunder dieselbe brüchig partyc d'M>""d ivötrag fürgefordert werden nach lute des vötragS, der oben vermeldet ist, demselben vötrag ouch dmpartye statt tun sol by den gelüpten, eiden vnd Sigeln diser bericht. Were aber, dz durchgnedigen Herrn von Oesterrich Rete, diener oder die sinen gnaden zu versprechen stand, oder b>n>durch der Eitgnosschaft einich Statt, lande, ort, sunderlich person zu der Eitgnosschast verwantdlS bericht beschech vnd darumb nach lute des vötragS obvermelt nit fürkomen oder demselben nmt statt tun welte, so sol vss ermanunge des teils, an dem der srid nit gehalten were, dicselb vngb»partye durch Zr oberkeit zu gehorsam bracht werden, alles by den gelüpten, eiden vnd verlHungen, so darumb vffqericht werden sollend.
Ztem vnd dz ouch daruff alles dz, so sich in kriegS oder ander wise zwüschen vnserm gnedigenvon Oesterrich vnd der Eitgnosschaft vnd allen Zren zugehörigen vnd mitgewantcn gemacht,vnd verlouffen hat, darin dhcinerley vSgescheiden, vSgesündert, noch Hindan gesetzt, bcstenntlich vnd ne ^lich bericht, vertragen vnd vereint sin vnd dz ouch dem gestrackS von beiden teilen vnd Iren zuged^'nachgangen werden sol one Zntrag, by vnserS gnedigen Herrn fürstlichen eren vnd by den eiden,Eidgnosschaft in Stetten vnd lendern gesworn Hand, zu einer ewigen bestetnusse sölicher bericht/almechtigen zu lob. .
Ztem dazwischen sol ouch versuchen vnd anbringen beschechen an Straßburg, ^vnd dieselben Stett, ferer wissen ze erlangen, weö man sich zu Inen verlassen möge-
Loncorstat."
Staat«archlv «ucirn, Alten ^
Das ist offenbar der Abschied, der der Verhandlung zu Grunde gelegt wurde und welcher als der Vorf<h^.^herzoglichen Räthe angesehen werden nnist. Das Projcct I, ist das Resultat der Verhandlung, welches, im «zu jenem, der Entscheidung König Ludwigs X l. durch die Partcicrklärnngcn « und «> unterlegt wurde,mit gesperrter Schrift geknickt ist, fehlt bei K» was bei k gesperrt ist, fehlt bei » »nd ist somit Zusah dicstö ^Wie die beiden Parteien den König zum Entscheid zu Gunsten ihrer abweichenden Vorschläge zu stimmen suchen- ^die folgenden Verhandlungen.
I». Der Entwurf der ewigen Richtung, wie er vom Tage zu Eonstanz auf den Entscheid
Ludwigs XI. gesetzt wurde.
„DiS nachgeschriben ist die betragnisse vnd bericht zwüschent Herrn Hertzog SigM""
von Oesterrich an einem vnd gemeinen Eidgnossen, Stetten vnd lendern, am andern le'zu Costenz beschechen vnd begriffen: