Februar 147Z.
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gemeind zu Vnderwalden trefflich reden, mit gemeinen eitqenoffen in die fachen ze gand. Vnd sol manalsdan an dem end die fachen beide, die Vereinung vnd ouch des Herzogen von Oesterrich halb, voll-ziechen vnd vffrichten^ Doch so sind alle ort eins, dz man den pfaltzgrafcn vnd ouch den marggrafennit in der vereinung han wolle; man sol ouch verkomen, dz nieman in der eitgnosfchaft von der Her-schaft von Oesterrich niemerme weder schenken, mieten, noch dienftqelt nemen noch haben sol, vnd wirtdas von gemeinen eitqenoffen in maS verbriefet, dz man dz alweq zehalten mit den bsinden sweren wirt.Man hat ouch denen von Basel zugeseit, die Vercinunge also zetund vnd vff die zit zu Vnderwaldenzevolziechen, doch dz der pfalzgraf vnd marggraf darus komment. Von des fürstcn von Oesterrich wegenhat man ouch mit den von Basel qerett, dz sh ouch zu den eitqenoffen gan Vnderwalden komen vnd dabitten vnd werben helssen sollend, damit die von Vnderwalden nid dem Wald das mit vnö allen in-ganqend. Vnd vff dz die von Basel geworben Hand, dz die Stett lx tusent gülden darlichen wöllend,ist man zu Rat worden, dz Zürich vnd Bern hiczwllschen ffürer an die Statt Strasburg vnd anderwerben söllend, dz sy die übrigen xr tusent gülden ouch darlichend, damit die verpfenten lande gelösetwerdent vom Herzogen von Burgund, vmb dz man die fachen dester bas zu Vnderwalden wisse zu be-slieffen."
Dazu Baseler OffnilugSbiich V. 114: „8ul,»to antr, livwimsoarc! (b. März) sollen wir vnserc Botenhaben zu Untcrwalden nid dem Wald bei der Eidgenossen Boten."
Bern. 1474, >8. Februar.
Ttaattarrhiv Bern -IDtuische» MIgivenbuch V.
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Gemeine Eidgenossen schreiben unter dem Siegel Berns an den Kurfürsten Albrecht, Herzog zuSachsen und Markgraf in Meisten: Sie seien mit den Kaufleuten deutscher Nation, welche ihren Leibund ihr Gut durch der Eidgenossen Gebiet fertigen, von alter- Zeit her in freundlichen Verhältnissenund einige derselben seien ihnen zudem so mit Gelübden zugewandt, dast sie sich verpflichtet erachten,deren Interessen zu schützen. Nun werde berichtet, dem Ludwig Vogelweider und seiner Gesellschaft(„die wir die vnsern benemen") seien etwa drei Wochen vor St. Michaelstag bei Wittenberg in desKurfürsten Land 12 Stücke Tuch, jedes 36 Gulden an Werth, und zwei Sacke mit Safran, 63 Pfund13 Loth haltend, wovon das Pfund mehr denn 3>/s Gulden gelte, gewaltsam weggenommen worden,was um so schwerer, weil es trotz des Kurfürsten Schirm und Geleit geschehen sei. Die Eidgenossenbitten also den Fürsten, dafür zu sorgen, dast den Beschädigten ihre Maaren zurückgegeben oder gehörigerErsatz geleistet werde, und begehren Antwort durch den rückkehrenden Boten.
Konstanz. 1474, Februar und Marz.
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Verhandlungen zwischen den Eidgenossen, Herzog Sigmund von Oesterreich und der Niedern Ver-einigung über die ewige Richtung zwischen Oesterreich und den Eidgenossen, über ein Bündniß zwischen den
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