Januar 1474.
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Vier Boten aus jedem Drittheil beschicken, ihnen die Sache „eigentlich" erzählen und darstellen und mitihnen reden, daß sie mit den Eidgenossen darin einhellig sein und ihre Antwort auf den öbgenanntenTag geben möchten, t'. Auf denselben Tag sollen HanS von Baldegg und Albrecht von Reinach hier seinund soll man den Anlaß stellen; Zürich und Bern sollen ihren Boten Gewalt geben und Bern dem vonBaldeqq, Lucern dem von Reinach den Tag verkünden. Auf das Anerbieten, das der Propst Störvon Amsoldinqcn des Herzogs von Mailand wegen gethan hat, nämlich des Claus Stoß, der Roßtäuscherund anderer Sachen wegen vor die von Bern zu freundlichen Tagen zu kommen, doch daß man die Capiteländere, hat man Bern aufgetragen, lim einen unverbundenen freundlichen Tag an den Herzog zu werben.
Zu «1. Instructionen LnccrnS auf diesen Punkt (Lucerner Abschicdband It. l3 I>):
„Item vff das Sink von der Vercinung wegen mit den nidren Stetten ist mincr Herren von Luhern antwurt,dz sl, die vfsnenien, wie die vorder schrifft wist, mit gemeinen cidguossen old dem mercn teil. Sodann von der Rich-tung wegen mit dem surften von Oestcrrich ist aber miner Herren antwurt, dz sy das aber mit gemeinen eidgnossen oldden» mcren teil dz vssneme», doch wel »um der fach dhcinen costcn han.
Vff mittwnchen nach Saut Valcntinstag mun, i.xxiüj" (1k. Februar 1474) Hand Räte vnd Hundert aberbcslosscn vnd ist das incr worden, dz si noch hlltbitag by der antwurt wollend bliben, wie die beider fachen halb daobgcschriben stat vnd si den eidgnossen vormalcn geben haben.
Bff mcndag vor Oregon! nunc» i.xxiü/ (7. März 1474) sind aber myn Herren Räte vnd Hundert tresslichby einander» gewesen vnd sich gccinbart, dz sy by Ir vordrigen antwurt, wie si da vormalen vmb bcid fachen zwiircntzu Rat worden sind vnd gcantwurt haben, bliben wölkend. — Vnd als die von Bern anbracht haben von der nidcrnStetten vnd der vier Stetten vff dein Nyn wegen, dz si yc denselben hilff vnd trost wellen zusehen :c., Hand InenRäte vnd Hundert vmb das sink zugcscit, dz sy mit vnscrn citgenosscn von Bern in derselben Sach ouch sin, darin»mit Inen zachen vnd als zu vnscrn gctriUvcn frlinden vnd eitgcnossen darin lib vnd gut zu Inen sehen wollend."
Zellwcger, Versuch Uber die wahren Grilnde des burgundischen Kriege«, im Archiv der schweizerischen ge-schichtforschcndcn Gesellschaft V. 3t), und Wursteise» 43K envähne» eines Tages, der zwischen Herzog Sigmund,dem Markgrafen von Baden, dem Psalzgrafen, den Bischöfen von Basel und Straßburg und den Eidgenossen am10. Januar 1474 zu Basel der Pfandlosung wegen gehalten worden sein soll. — Die Acten diese« TagcS fehle».
R474, 4. AtHrUar (Freitag nach puttkolet-ionis tVIai-ia).
Staatsarchiv Vncern: Lucerner Abschiede, It. 14.
Boten: Zürich. Heinrich Röist, Burgermeister. Bern. Niclaus von Dießbach, Ritter; Peter vonWabern, beide Altschultheißen. Lu-eern. Caspar von Hertenstein; Rudolf Schiffmann. Uri. Hans3mhos. Schwpz. Dietrich in der Halden. Unterwalden. Ammann Heinzli. Zug. Hans Schell.Hlarus. Ammann Aebly.
In allen Orten soll man Jedermann bei Leib und Gut verbieten, zum Herzog von Burgundoder zu dem von Haqenbach in Krieg zu laufen, und wo man solche, die im Begriffe stehen, wegzuziehen,ertappt, sott man sie schwören lassen, heimzuziehen und der Sachen müßig zu gehen. Das hat manauch dem Abt von St. Gallen, denen von Appenzell und der Stadt Solothurn geschrieben. Zug sollseinen Vögten im Thurgau und im Oberland, Glarus seinem Vogt in den Aemtern dasselbe empfehlen;