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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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December >473.

unverzüglich dem Statthalter und den Rathen des Herzogs von Burgund schreiben, daß sie den an-gesetzten Rechttag anderer Geschäfte wegen nicht besuchen können und daß sie bitten, nicht weiter gegensie zu procediren, sondern sie bei ihrem alten Herkommen ruhig zu lassen, «». Auf Montag nachdem neuen Jahr nächstknnftig l3. Januar 1474) sollen die Boten des Pfalzgrafen und der genanntenStädte wieder zu Basel sein mit Vollmacht ihrer Herren, um sich des abgemeldeten Geldes und andererin diesem Abschied behandelter Sachen wegen definitiv zu erklären, «I. Die von Solothurn sollenzwischen heute und Weihnachten den Grafen Oswald von Thierstein zu ihnen zu kommen bitten und mitihm derer von Mlihlhauscn wegen reden, wie ihr Bote zu sagen weiß. « . Herr Niclaus von Schar-nachthal, Ritter, soll nächsten Montag auf dem Tage gemeiner Eidgenossen zu Luccrn mit allem Ernstegemeine Eidgenossen bitten, daß Zürich den obgenannten Heinrich Röist und auch Luccrn einen seinerRathsfrrunde auf den angesetzten Tag nach Basel schicken und selbes nicht abschlagen wollen.

Nach dem gleichzeitigen Baslcr-Chronistcn Johannes Knebel I, 22, 33, 34 dauerte der Tag z» Basel zwi-schen dem Psalzgrascn, den Niedern Städten und den Eidgenossen von Lncie sl 3. December) 14 73 bis Sonntag »achErhardi (8. Januar) 1474. In Folge dieses Tages ging auch eine Gesandtschaft Berns und der mit Burgund verblindeten Städte an Herzog Carl, um ihm die Beschwerden wegen MlihlhausenS, liber das Benehmen Hagcnbach« n. s. w.vorzutragen. Die Instruction dieser Gesandtschaft findet sich im Bcrncr Lateinischen Missivenbuch /V,22!> 232 unter dem Titel: Inatruotia in illu«trin»im»m, oxavllenlixoimum vt pc>b«zntin»imum principe!» odclominiim, clvminum Ijur^un'lie claoem, plirto ohneguicttaüniinnrum Miorum «lominaium ac>nleclk>rntc>rum.llx' i iitni» earnni clnmiuo >l-»relii<lne, oaiimli» «poviali vt, lturzsvnüihuo, vigilin cirvni»e!«i»nio i.xxiifta.«31. December 1473.)

und 1^.. <vss Mendag und Iinsiag vor Thomr Apostoli).

«Iaa»«ar4»iv «,ie»r»! üu««rner Vtbschitd«, II. U>. ««natsarciiiv Zärick,: Alsaiide. «. 7.

». Auf diesem Tage hat man den Grafen Ulrich von Montfort gebeten, sich derer von Grießkilchgegen Zürich und Buchhorn nicht anzunehmen, und er hat zugesagt, zu thun, was den Eidgenossen liebsei, I». Die von Basel haben für den Fall, daß sie überzogen würden, begehrt, daß man <M<> Knechteu iter ehrbaren Hauptleuten in ihren Kosten in ihre Stadt lege. Das will man heimbringen und mitvoller Gewalt, definitiv zu antworten, auf St. Thomastag wieder zu Lucern erscheinen. Inzwischen hatman festgesetzt, daß die ttlill Mann folgendermaßen zu verlegen wären: Zürich l5l) Mann, Bern l5l),Lucern IG», Uri 5<1, Schwyz 75», Unterwalden 5l>, Zug 5«), GlaruS 5»0, Solothurn 75 Mann. Dienoch fehlenden 5,l» will man von St. Gallen, Appenzell und aus den Aemtern nehmen. Die Baslcrhatten angeboten, ihnen Essen und Trinken zu geben, statt dessen meinen einige Boten, es sei besser,sie geben ihnen Sold, nämlich icden Tag 3 Baslerplappart einem icden Mann. e». Man soll auch heim-bringen, was Straßburg, Colmar und Basel über den Anzug des Herzogs von Burgund geschriebenhaben. «H. Herr NiclauS von Scharnachthal hat Rath begehrt derer von Mühlhausen wegen. Mansoll auf dem nächsten Tag zu Lucern Antwort geben. Zürich und Lucern sollen ihre Boten auf denTag zu Basel ichicken, wie die Städte das begehren. «*. Lucern und Glarus sollen in gemeine! Eidgenossen Namen eine Botschaft nach Schwyz vor die Gemeinde senden, um mit ihr zu reden, daß sie