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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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October und November 1473.

Item da« Herzog Ludwig sin, de« Hertzogcn von Burgnndicn, Rat vnd dicncr worden vnd won er in EstaSkome», so gangen Im vss alle de« bischofs« von StraLbnrg Stcttc vnd Slossc."

Achnliche Berichte stehe bciObmcl, >l<,numcu>tir imntrmvu. I. 5,002. Schilling, Bnrgundertrieg S.

Der oben erwähntetürkische .Kaiser" ist der (angebliche) türkische Prinz tittonmnnu» t!»Iixtu», s. stkmola. a. 0. I. i'. I.X, Hammer V. 303.

7 TT

Lucern. B47», 4. Decembcr (quartn »oooml.r,«.»

2^tatitSarcb»v L'ucern: tLoncept in« Allgemeinen Abschiedband, It. 7.^.

Gemeiner Eidgenossen Boten zu Lucern versammelt danken dem Herzog von Mailand, Galeaz MariaSforza, für die durch den Propst von Zürich ihnen kundgegebenen geneigten Gesinnungen und die bei'gefügten Geschenke chornplurima«blittstuno« in NN« nu«tra«guv rv« public.',« ab illuslrissima «lttmi»»'cicinv vv-itra la<:t!>»> und fügen bei, daß sie den Propst von Amsoldinqen, Burkard Stör, der in ihrenGeschäften als Orator nach Rom gehe, beauftragt haben, diesen Dank auch mündlich auszusprechen;fie empfehlen ihn zu geneigter Ausnahme.

Dazu: 1473, guartu. (sollte vielleicht heißen'i'vint'pi»). Lateinische« Creditiv gemeiner Eidge

nassen sür Bnrkard Stör, Propst zn Amsoldinge», an Papst Sixtn« IV. Staatsarchiv Lnccrn, AllgemeineAbschieden. 70.

ȀS.

Basel. t47Z, 11. December (Samstag vor vucie).

SitaatbarMiv V»c»r»: Allgemeine Abschiede, », 7«.

Boten: vom Kurfürsten Friedrich, Herzog in Ober- und Niederbayern, des heiligen römischenR eiches Erztruchsessen, Emerich, der Landschrciber in der Niedern Landvogtci; von Straßburg Ioban»von Berse, Ammeister; von Zürich Heinrich Roist, Burgermeister; von Bern Niclaus von Scharnach-thal, Ritter; von Solothurn Johannes vom Stall, Stadtschreiber; von Colmar Hanö Hutter, Stctt-meister, dieser auch im Namen der Städte Oberehenheim und Kaisersberg; von Basel Peter RothRitter, Heinrich Jselm, Hans Bremenstcin, Heinrich Zeigler und Hans Jrmi.

Dieser Tag wurde gehalten der manigfachen Anliegen und Schulden derer von Mühlhausen messt",worüber man sich schon auf einem frühern Tage zu Mühlhausen besprochen hatte. Die Summe d>rSchuld wurde auf 1X00 Gulden berechnet. Der Statthalter und die Räthe des Herzogs vongund haben denen von Mühlhausen einen Rechttag vor sich gesetzt auf nächsten Mittwoch (15- ^cember). Nun ist durch die vbgenannten Boten auf ein Hintersichbringen verabredet: tt Rn1X00 Gulden sollen beitragen die Stadt Straßburg titst) Gulden, die Städte Bern und Solotb"'"700 Gulden, die Stadt Colmar und Mithaftcn 400 Gulden, die Stadt Basel 400 Gulden. Für2100 Gulden Hauptguts sollen die von Mühlhausen das Schulthcißenamt ihrer Stadt verpfänden,daß dasselbe vom Pfalzgrafen und den Städten gemeinsam besetzt und geordnet werde; dabei soll auchder Stadt eine angemessene Regierung nach derselben Rath eingerichtet werden. Dieser VerpfändungRegierung halb sotten die nothwendigen Briefe aufgerichtet werden. I». Die von Mühlhausen >o"'"