Juli l47.i.
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gen Zug gefetzt vff Zinstaq nach sant Petterstaq im Ouqsten, das ist am dritten, tag Quasten zu nachtdazusinde vnd morndes darzu antwurt zegeben, des will der gemelt bropst erwarten."
„Item so hat Hrrtzog Ludwig von Peyern sin bottschaft vor vns von Zürich gehept mit einemCredenzbrieff an vns, deßglich an gemein Eidgnossen, vnd ernstlich begert, Im gegen Hertzog Sigmiindengütlicher Tag gen Eostenz ze verfolgen, so soll Herr Vilgri abtragen, der Nam bekert vnd die von Schaff-buse» vß acht gelassen vnd all fachen geeicht werden. Habent wir von Zürich derselben Votschaft geant-N 'urt, wir wellint das an Vilser Eydgnosscn wo die nechst zusamen koment bringen vnd daran sin, dassinen gnaden fürer antwurt werd; darumb sol man vff dem egenantcn tag zu Zug och antwurten, vmbdas Herzog Ludwigen och da banne qeantwurt werden möq."
„Item erkönnend eigenlich, wer der man vß Brettigow ald Montafün old TafoS sy vnd wie erheiß, der von vns von Zürich vmb die iüs guldin gestrafft, vnd wes die Herrschaft Tafos yetz sy, vndlassent vns das sunderlich ald vff dem egenanten tag ze Zug wüssen."
L«ccrn. 147.?, I 7. August.
StaatSarcliiv Beru: Rathsmanual Xlll 47.
Bern setzt Mittwoch nach Laurent» (ll. August) den Eidgenossen nebst Freiburg, Solothurn undBiel Tag nach Lucern auf nächsten Dienstag, derer von Mühlhausen wegen.
Bafel. >47», K. September.
Johannes Knebel? (Khronil s. t. l^bmel: Xl<»n,,monta I. Seite IXI. 43.
Kaiser Friedrich III. hatte die Eidgenossen auf einen Tag nach Basel bcfchieden und da von ihnenZurückerftattung der dem Hause Oesterreich entrissenen Landschaften verlangt. Ueber diesen Tag berichtendie österreichischen Räthe an Herzog Sigmund folgendermaßen: „Item da sind die aydgenossen zu Baselvon allen örtern vor der k. M., deöqlich die Rate erschinen. Nach langer red vnd antwurt, such er-suchen des kaisers, hat man in kainem weg nit vinden mugen an den botten der aidgnossen, das sölichforderung der land an die ort vnd commun zu bringen sy, denn sy durch das mer bewegt wurden w.Ist durch die k. M. vnd siner gnaden räte ein bericht fürgenomcn vnd die durch die botten an ir ayd-genossen zu langen lassen, sich daruff zu bedenken vnd zu Qugspurq der k. M. antwurt zu geben. MitNamen das die land, so von ainer Herrschafft den aydgenossen verfetzt sind, zu lösen geben wurden, vnddas so nit versetzt ist, sunder in den kriegen abgebrochen vnd erobert, ouch Znen verpfendt wurd vnd ainzimlich gelt daruff geschlagen, vnd das ain herschafft allweg macht hette, das zu lösen, das die aydgenossensollen sicherhait tun, damit sich das hus Oesterrich in die ewikeit nichzit begäbe. Mit dienst? ainer anzal sc.,wie denn davon gerett ist. Daruff die aydgenossen mit guttcm gevallen vnd willen von der k. M. vonBasel geschaiden sind, das fürhalten im besten anzubringen vnd furter zu tagen, der k. M. serrer antwurtzu geben."