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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Juli 147.i.

das sye nit, sunder erbiette er sich, sy es an der verstentnusse, die er mit Zürich, Bern, Solotorn vndFriburg Hab, nit gnug, so wölle sin gnad mit allen orten eine machen, und die gemelten von Zürich ge-peten, das denandern Iren eidgnossen zu erscheinen. Nun kome sinen gnaden aber für, das sslichs von Imvns Eidgnossen aber fürgeben werde, das sye such nit, habe es ouch nie gesinnet vnd sich aber erbotten, nochverrer, wo es an der gemelten verstentniß nit gnug were, Buntnussen zu ewigen ziten ald ein Jarzal,welichs wir Eydgnossen wellint, .zu machen, das wir vor Im vnd den sinen sicher sin Mint, desglicher vnd die Sinen hinwiderumb, vnd in sicherheit zu vnd von einander,, in beider teilen landen wandelnvnd mit andern notturftigen artickeln. Vnd ob vnö das zu willen sin wolt, so wolte sin gnad sin bot-schaft an gelegen cnd zu den Eydgnossen schicken vnd dauon reden lassen. Nun sye ouch an In gelangt,das vns Eydgnossen von Herrn Pilgrin von Hödorff vff dem Rin ein schab zu gefügt, das Im leid sy,vnd darumb wir mit Hertzoq Sigmunden von Oesterreich habint wellen kriegen, da sig siner gnadenbegeren, das nit zetunde vnd Im gütlicher tagen an gelegene cnd zu veruolgen, so welle er vns mitHertzog Sigmunden der vnd ander fachen in die ewiqkeit richten ald fuß ein frid ein Jarzal zwüschentvns machen vnd schaffen, dz Herr Vilgry abtragen vnd den beschadigoten daö Jr wider werd, alles nachvnserm gefallen, vnd daruff aber gepetten, mit sinem Herrn in vorgemelt vereinung zekomen, dann stügnad Hab willen, sin vatters seligen willen, den Im Gott vnderzogen Hab, zu vollenden, das sig denTürggen zu vertriben vnd das heilig grab zu gewünnen, vnd das er das Volbringen mög, so Hab er sichgeeint vnd ein verftentnis gemacht mit dem küng von Napols vnd den Venedigern. So er nun einsölich loblich fach vnderstan wurd, so möchte Im von dem Herren von Meiland, nachdem er sich gegenIm crzöigt, widerwertikeit beschechcn, da Im nott were, den vor ze straffen vnd gehorsam zelachen insölicher maß, das er vor Im sicher vnd des vertragen were, vnd das wir Im des byftand tattind mitsampt den Venedyern, das wurde Im gar wol zusamen dienen. Nun bekante er wol, das wir die machtan den lüten gar wol hettind vnd vns aber villicht geltz gebreste, da wölte sin gnad vns allen ein großmerklich summ guts zu vffrüstung geben vnd vns allen darzu noch mer geben vnd tun, das sich vnstrkind des sröwen möchtind, alö jegklicher bott in geheim wol verstanden hat, was dasselb vnd wie IM st'dem allem qeantwurt ist, man wolle sölichs heimbringen."

Ouch hat der Küng von Frankrich den Bropst von Münster im Argöw mit einem Eredenzbr'^zu den Eydgnossen geschickt vnd Inen den lassen sagen, das Hertzog Sigmund von Oesterrich sin bot'schaft, nämlich Graf Hansen von Eberstein vnd ein doctor, Heisse meister Philipp, by Im vnd anwerben lassen Hab, die Grasschaft Pfirt vnd was darin gehört vnd der Herzog von Burgund verpfo"tHab, von Im wölle lösen vnd das er Im das Gelt, nämlich fünffzig tusent Guldin, darlichen vnd d>'öer In zu Rat vnd diener vffnemcn welle, vnd ander artickel ouch; das habe er nit wellen tun, vnd stletst Hab der küng geantwurt: Sye fach, das er Losung tilg von dem Hertzogen von Burgund vnd doöversetzt land wider zu sinen Händen bring, so man doch zuversicht Hab, wo das gelt zu wegen braustwerd, vnd sich mit vnS Eidqnossen richte vnd vereine in maß vnd zu Costentz dauon gerattslaget ssst, ^welle er In zu sinem Natt vnd diener vff nemen vnd Im ein dienstgelt geben, das einem sürsten stüh"'Tüg er aber sölichs nit, so welle er der dingen müssig gan vnd vns Eidgnossen vmb sin gelt nit st'vinden kouffen :c. Welle nun sölichs vns Eydgnossen gefallen vnd zu willen sin, so habe er in beuelhn'ß,Hertzoq Sigmunden witter zuzesagen; welle aber das vnseres willens nit sin, so sötte er fürer müMgan, vnd darumb antwurt begert, die Im, das man sölichs heimbringen wölle, geben, vnd ist oin toll