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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Iuli 147.1.

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diesem Zwecke Tröstung nnd Sicherheit. Bern sei min besonders begierig, ans den ersten Pnnkt einzutreten, was mangeheim bcrathcn möge, um aus den 1. August darüber Antwort zu geben. Bern seht daher den Eidgenossen Tag nachLuccrn auf nächsten Dienstag (27. Juli). Bcrncr Rathsmanual XIII. 30. Deutsches Missivenbuch <). 7V.Zu K. Im Staatsarchiv Luccrn (Acten deutsches Reich, Oesterreich) befindet sich ein eigenhändig von Herzog Carlvon Burgund unterzeichnetes Crcditiv des Abts Augustinus von Casanova, an Luccrn gerichtet >l. <1. 1. Juni 1473 vxoppiilo nostra Traisoton»!: «IIb vc>« nonuulla pro purto no^tra rslorat ar. «uaclvat, gus lionum paoig ot oon-oorclio illarnm clillvranoiarum, guo lialivli» cum illu«tri»»imn ciomino Zizzismunclo Fustriv «luve, ooiuzangninvonocctro, conLvrnunt.» Zu « folgende Urkunde: 1473, 10. November (Mittwoch vor Martini). Vor Schultheiß,Rüthen nnd Hunderten zu Luccrn, welche auf gemeiner Eidgenossen Bitte daö Schiedrichteramt angenommen, klagenLandaimnann, Rath und Landleutc von Untcrwaldcn gegen ihren Landmann Caspar Zelger, derselbe habe seine BaseMargaretha Zelger im Anfang des vor geistlichem Rechte noch anhängigen Ehestreites zwischen ihr, Rudolf Sittli vonSchwpz und Ulrich Ammann von Wolscnschießcn, aus dem Bisthum Constanz weggeführt wider UntcrwaldcnS bei gc-schworncm Eide erlassenes Bcrbot und sei deßhalb eidbrüchig geworden. Ferner habe er gelobt, sie mit geistlichen Gerich-ten, Bännen ic. unbekümmert zu lassen, und nichtsdcstomindcr sich der Sache wider sie nnd Ulrich Aininann angenommen,Bannbricfe und Intcrdictc von Rom herausgebracht; deßhalb sei er zu strafen und in Kosten- und Schadensersatz zuVerfällen. Dagegen erwidert Caspar Zelger, er getraue nicht, daß jene in geistlichen Sachen zu gebieten hatten; sie hättenauch darauf seiner Base Gut dem Ulrich Amman» zuerkannt und weil sie damit die Sache nicht bis nach dem Entscheidzu Rom hätten ruhen lassen, so sei auch er seines Versprechens, sie nicht zu bekümmern, lcdig geworden. Wenn er sichweiter der Sache gegen Ulrich Ammann zu Rom angenommen, so sei das gemeines Land nichts angegangen; wasdie Geistlichen mit römischem Rechte gcthan, das lasse er sie verantworten. Spruch: Da die Hauptsache der Ehewegen geistliches Recht berühre und noch unansgetragcn sei, so soll auch dieser Proccß anstehen, bis die Hauptsacheder Ehe wegen nach geistlichem Recht ausgetragen sei. (Pergamentene Urkunde im Archiv Nidwal den.) Zufolgende Urkunde:Wir Schultheiß vnd Natt zu Bern bekennen: Als wir dann mit den fürsichtigcn, frommen,wisen Schultheifscn vnd Natt zu Lutzcrn, vnsern sundcrn guten fründen vnd gctrüwcn lieben Eydgnossen, allervnser Spenn des Trubertals vnd andrer fachen halb gar gütlichen bericht, als die bricff, so darnmb gemacht sind,eigentlichen bewiscn, das da vnser lutrer will ist, das alle die bricfs vnd gcwarsanie, wie die genampt werden, so vcrrsi dis Richtung bckrcnken möchten, gantz vnd gar, so wyt si der widerwcrtig wcren, krafstloö, tod, hin vnd ab sin söllcn,alle geuärd vcrmitten in trafst dis bricfsS; des zu Vrknnd mit vnserni angeheulten Insigell bcsigclt. Geben vfs vnserlieben frowen abcnt im Ougstcn, als man zalt von der gcbnrt Cristi Tuscnt Vierhundert Sibcntzig vnd drü Jare"(I 4. August 1473). Staatsarchiv Lucern, Pergamentene Urkunde mit anhängendem Siegel der Stadt Bern.

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Zug. > 47 Attftttst (Zinstag »ach St. Peterstag im Ougstcn).

Staa»«ar<hiv Zürich! Ts«udis»e Sammlung l. IZ,

Bezüglich dieses laut Abschied 7l6 angesetzten Tageö besitzen wir nur die Instruction der Zürcher-gesandtschaft, welche dem vorigen Abschied angehängt ist und folgendermaßen lautet:

Item des Herzogen von Burguny botschaft, mit Namen der Apt vom nüwen huß, hat die Meinunganbracht, Sin qnediger Herr habe Zn vor wienacht ncchst by vnS von Zürich gehrpt vnd mit denen lassenreden, Sin gnad verneme, das von Zm vnS fürgeben werde, er sölle wider vnS eidgnossen kriegen wollen;