448 Mai 147Z.
Matter zu gemeiner Eidgenossen Bogt zu Baden am 2». Inli 147N; sein Antritt soll ans nächste Pfingsten 147stattfinden. (Bcrner Rathsmanual VI, 15,5.)
Lncern. I47Z, I». Mai (Mittwoch »ach e.^ww).
TtaatKar<f»iv Lncern: Lucerntr ?ll'schiede, Ii. .1.
Boten: Zürich. Bürgermeister Röist. Bern. NiclauS von Dießbach, Ritter. Lucern. Schu^heiß HaSfurter und HanS Feer. Uri. Jacob Arnold. Schwyz. Ammann Jacob. Unterwaldcn-Ammann Zimmermann; Heinrich Zelqer. Zug. Ammann Schmid. GlaruS. Ammann Aebly.
». Die von Zürich und Bern bringen an, waS Herr H. v. E. zu Arau an sie gebracht der St'^am Rhein und anderer wegen, daß man sich mit ihnen gegen Jedermann verbinden mochte. Man ^die Sache Herrn NiclauS von Dießbach zu näherer Erkundigung empfohlen und will dessen Brr>^gewärtigen. I». Dem Herzog von Oesterreich soll man schreiben, daß er dem Bericht von Waldau"nachlebe und für den Schaden, welchen Bilgcri von Heudorf den Eidgenossen durch GefangennahmeTödtung ihrer Kaufleute zugefügt, Ersatz leiste. Darüber soll er eine bestimmte und deutliche AnM'e^geben. Dazu soll Jedermann sich auf alle Fälle mit Wehr und Waffen rüsten, um auf Alles gefaßt!"sein. Das haben unS auch Rothweil, Schaffhausen, St. Gallen, Appenzell, Freiburg und Solothur"zugesagt, r. Der Irrung wegen zwischen dem Grasen Eberhard von Württemberg und derRothweil sollen Zürich und Schwpz ihre Botschaft nach Rothweil senden und den Parteien Tag anh'tz"'',1. Auf Samstag nach dem Sonntag vicvm ^urunüiclittin (2!>. Mai) sollen Zürich, Lucern undthurn in aller Eidgenossen Namen ihre Boten zu Bern haben, um da des Pfalzgrafen Botschußtverhören, da er sich Herrn Bilgeri'S von Heudorf wegen zu verantworten begehrt. Ebenda sollauch die Sache wegen Mühlhausen vornehmen und arbeiten, daß darin noch ein Tag gesetzt werk
SchrambergS wegen hat man denen von Rothweil auf ihr Anbringen empfohlen, daS Schloßerobern; die Eidgenossen wollen mit ihnen darin sein und sie nicht verlassen, doch sotten llri und ll>U<"walden dießfallS noch ihre Erklärung beibringen. Der Bischof von Conftanz hat auch zugesagt, "ist ""in der Sache zu sein; doch da die von Rothweil sagen, das Schloß sei seither „qcspeiset" worden, 'man allseitig zu Rath geworden, daß Jedermann die Sache nochmals heimbringen und gedenken m 'was zu gelegener Zeit darin zu thun sei. Die von Rothwcil sollen es stets im Auge behalten undEidgenossen zu gelegener Zeit Mitthcilung machen, t. Aus den nächsten Tag, der hier in Lucernhalten wird, joll dem Mötteli und denen von Appenzell Tag zum Entscheid ihrer Streitigkeiten vcrk>>"^werden. Graf Jörg von Sargans bringt das Begehren seines SchwäherS, des Grafcn Ebci"^von Sonnenberg, vor, daß man im Falle eines Krieges mit dem Herzog von Oesterreich ihn „duriu silassen" und ihn auch bei der Richtung nicht auSsöndcrn möchte. In diesem Falle würde er gerneund Gut zu den Eidgenossen setzen, sein Geld, Zeug und Pulver darleihen, Rick und Wege Mt",man durchpassiren könnte. Auf dieses Anerbieten will man auf nächstem Tage Antwort geben. I'' ^von Bern sollen ihre Kundschaft in wälschen Landen haben und sich über die Zeitläufe erkundigen.sollen sie dem König von Frankreich schreiben, daS fremde Volk ziehe aus Lamparten heran, ob M