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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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Mai 147Z.

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Hat man Zm kurz qeantwurtet vnd Im am ersten die vereinung, so sin vatter selig vnd er mit den vierstetten Zürich, Bern, Soloturn vnd Friburq gemacht vnd versiglet Hand, für qehept, ouch dz schriben, dar innder Herzog von Burgund nach sölicher vereinung den Herzogen wider die Eitgenossen in Schirm, zu Ratvnd Diener genomen vnd darinn vns hoch verachtet hat, desglich den friden vor Waltzhut troffen, darinndenn eigentlich abgerett ist, dz der fürst Hern Vilgerin vmb sin ansprach abtragen vnd die von Schaff-husen vs der acht vnd keyserlicher pen lösen solt, dz er aber nit getan, vnd doch by sinen wirden vnderen gelopt, verbrieft vnd versigelt hatt. Vber dz, ietz am letsten so Hab Herr Vilgerin vnser koufflütvff dem fryen Ryen niderqeworffen, zu teil erbötet, Znen dz Zr genomen vnd gevangen hingefürt. Ersye ouch des Herhogen von Burgund Rat vnd diener vnd habe solichen angriff zum teyl vs des Hcrhogenvon Burgund herlicheit beschechen. Vnd diewile wir also entwert sind meincnt wir nit zu Rechtoder früntlichen Tagen zu komm." Da der Herzog von Oesterreich sein, des Herzogs von Burgund,Rath und Diener sei, so bitte man diesen, bei jenem zu bewirken, daß der an den Eidgenossen begangeneFrevel und Schaden abgetragen werde. Wenn solches geschehen und dann um Recht oder freundlichenTag an unö geworben werde, so werden wir geziemende Antwort geben. Sollte darüber der Herzog vonBurgund oder Andere sich des Fürsten von Oesterreich wider unö annehmen, was wir doch nicht erwarten,so seien wir in GotteS Schirm, den und die Zungfrau Maria wir zu Hülse nehmen und mit unfernFreunden und Zugewandten uns gegen Zedermann zur Gegenwehr setzen werden, soweit Leib und Gutlangen. Um für diese Antwort die definitive Zustimmung der Obrigkeiten abzugeben, sollen die Botenauf Dienstag zu Nacht nach Mitte Mai (IK. Mai) wieder zu Lucern sein. Auf diesen Tag sollen auchder Bischof von Eonstanz, Abt und Stadt St. Gallen, Rothweil, Schaffhausen, Appenzell, Freiburg undSolothurn eingeladen werden. Daselbst soll man auch zu Rath werden, wie man sich rüsten und dmSachen serner nachgehen wolle. «. Bern fragt an, ob man der Streitigkeiten zwischen dem Herzogvon Mailand und den Roßtäuschern wegen zu Freiburg vor der Herzogin von Savoyen einen freund-lichen Tag leisten wolle. DaS soll Jedermann heimbringen und auf vorbestimmtem Tage dicßfalls Ant-wort geben. «I. Ebenso über Berns Rathbegehren in Betreff derer von Mühlhausen und ihrer Geld-schuld. «». Der Vogt von Baden, Heinrich Matter, bringt an, es geschehe gemeinen Eidgenossen anihrm Zöllen und Geleiten zu Baden durch die Städte Bern und Zürich merklicher Eintrag. Den Boten,welche auf die Zahrrechnung nach Baden kommen, soll daher Vollmacht gegeben werden, das Erforderlichehieqegen vorzukehren, f. Auf dem nächsten Tage soll man von Schwyz Antwort fordern des Geleitswegen, wie bereits mit ihren Boten davon geredet ist.

Bern setzte diesen Tag andes Bnrglindischen Boten wegen". (RathSmanual Xll. 128.) Art. >« ist imHürcher -Excmplar mir s»m»,arisch als dritter Artikel enthalten; dagegen enthält dasselbe einen ersten Artikel in fol-gender Fassung:De« ersten sol man trefscnlich heimbringen vnd zc Natt werden der gcschicht halb, so Bilgcrin vonHöwdorfs an vns begangen hat, ouch der selznen vnd vngctrüwe» löifsen halb, damit der Herzog von Burgun vnd dervon Ocsterrich wider vns vmbgangent, desglich der von Hagcnbach vnd ander, als davon gcrctt ist, wie man sichdarnach riiste vnd darzu lügend inmas, das wir nit vernntrüwct oder vberlcst wcrdcnt vnd das mit cinhcllcin Natzugangc. Vnd sol jcgklichs ort darninb sin volincchtig botschafft zu Lutzcrn han am ncchftcn Zinstag z» Nacht nachinittem ineycn bis monots vnd man da die fachen ordnen vnd anschlagen, wie man sich halten wöllc. Vnd wcrdcntzn demselben tage bcschribcn der Bischof von Eostcntz, der Apt vnd Statt St. Gallen, Friburg in Occhtlandc, Solo-torn, Notwil, ^zchafshuscn vnd Appenzell, mit dcro Nat vnd bywcscn man diS tun sol; desglich von ^chrainbcrgöwegen, ob man denen von Rotwil bystand zusagen wöllc, ob sy das brechend." Z" « Bern ernannte den Heinrich