März 1473.
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Schwyz haben beb Stoßes wegen, lim dessen willen Schwyz den Herzog von Mailand bekriegen will; siesollen Schwyz bitten, daß es von solchem Vorhaben abstehe, « . Da soll man dann auch Antwort geben liberdas Anbringen von Schwyz und Klarus der Grafen von Sonnenberg wegen, was man ihnen antwortenwolle. Denen von Bern ist empfohlen, das Schreiben des Herzogs von Mailand zu beantworten,wie die Boten wohl wissen. Den Grafen von Fürstenberg ist geschrieben, sie möchten dem MelchiorSpiser von Dießenhofen das Geld und Gut, das auf ihrem Gebiete ihm genommen worden, ersetzen,sonst könnte man diesen nicht abhalten, sich selbst zu helfen. Ii. Dem Abte in der Reichenau soll manschreiben, daß er die Seinen anhalte, den Landfrieden zu beschwören. Seine Antwort soll man auf denTag zu Schwyz bringen und da ferner berathen, was in der Sache zu thun sei. I. Die von Appenzellsollen bis Mittefasten (W. März) nach Lucern völlige Antwort geben, ob sie der Mahnung nachgehe»wollen oder nicht, k. „Ztem gedenken wegen der Engadiner vnd Curwalen, nach dem vnd sy vormalenan vns ein buntnio geworben vnd ob sy des willens noch sin, dz sy dann ein anschlug tun, wz irbegeren der buntnis sig, dann wir nit in willen sint, Aeman vmb buntnis zu bitten. Vnd wz »ichbegegnet, wellen wider an der eitgnossen Kotten bringen." I. Nach Stein ist derer von Dicßenhofenwegen in Betreff des Leitzer zu schreiben. 11». „Ob krieg infallen wurd, haut die von sant Gallenbegert, sy zu warnen, nachdem vnd sy iren gewerb mit haut." Es wird denen von Zürich und Lucernaufgetragen, eintretenden Falls ihnen Nachricht zu geben.
Zu I». Das Zürcher Exemplar nennt hier GlarnS statt Schwyz.
147 A, 14. (Sonntag vor <Y>»Ii).
S»aai»a?«i,iv Zürich I Tfchutische Sammlung I. t.
Abredniß einer früntlichcn Vcreinung^ hinder sich zu bringen, zwüschend discn nachgencmpten par-tyen begriffen vff Sondaq vor <)a»Ii, nun« stoniini iu<.ec«l.xxiiz°:
„Des ersten söllcnd dis nachgcnempten vnser gncdige Herren, der Bischoff von Straßburg, der Bischoffvon Basel, der margqraff von Baden vnd die Stett Straßburg, Basel, Eolmer vnd Slettstadt, gemeinEitgnossen mit sampt denen von Mülhusen vnd ir zugewanten, sich in früntlich vereinunge vnd verstentniszusamen tun mit punctcn, artickeln vnd Iarcn hienach begriffen: - Ztem die so in diser Vereitlungvergriffen sind, sollen by iren priuilcqien, fryheitten, gnaden, rechten, guten gcwonheiten vnd altem har-komcn bliben vnd sich dcrvhin als har gütlich gebruchen. — Item wolte aber Jeman srömde welsch Volkeinen oder mer in diser eynunge vergriffen, ivider Recht oder eigens gewaltz trcngen vnd von sinen fry.Heiken vnd dem heiligen Rich vnderstan zetruken, so sollen wir denselben einandern getrüwlich beratenvnd beHelsen, nachdem vnd vns dann ze bedunkt notturftiq sin. - Ztem wir in diser vereynunge begriffen,behaltent vns vor, ob sich Harnach begebe oder machte, dz nottürftig vnd gut sin wurde, yeman zu vnsin dise eynunge zu nemen, dz mögcnt wir wol tun. — Ztem wenn ouch sölich eynunge bcstossen ist, sosöllcnt die Stett denen von Mülhusen >r schulden helffci» bezalcn, nachdem vnd icgliche zugcseit hat, vfferber, redlich verschribung, Znen das wider zu geben. — Ztem bedücht die obgerürten partyen in dereynunq begriffen fruchtbar, gut vnd nottürftig sin, die losunge des landcs Waltzhut, Seckingen, Louffen-
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