442 März 147.'!.
berg und Rinfelden mit sampt dem Swartzwald vnd andern, », die pfantschast gehörende zetunde, stsöllent die qemelten Stett Strasburg, Basel, Colmcr vnd Sletstatt ein Summ geltes darliehen vff e,nzimlich, erber, redlich vcrschribunge vnd sicherheit, Inen das widerzeqeben. — Ztcm es sol ouch bisvereynunq ein Summ Zaren gehalten werden, als vil als zechen Zar. — Ztcm diser abredung sol ieglichteyl einen han vnd den heim an sin fründe bringen, darüber ratslagen vnd vff den Sundag Ouaiimoäl»'^«nili nechstkumpt wider zu Basel sin, vnd alba sin meynunge erscheinen vnd also vff dm, tage ieglich^teyl dauon reden, darzu vnd von tun, wz notturftig sin w,rt noch qeftalt vnd qelegenheit siner fachen-
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Basel. 147 z, 1K Mkärz lDieustag nach Namiiüaoorv).
Archiv Basel: Offnuiigtbuch V. !><i >1,
Tag der Eidgenossen. — Die Acten fehlen; daö OssnungSbuch sagt:
„Ist von bcdcn Nctcn verlassen vnd erkannt, das man mit Hilst der scndbottcn von Strasburg, Colmar vvnser Kotten an der eydgnossen Kotten, so yetzmal hie sind, suchen sol, ok sy vcrwilligcn woltint, da« Marggras K»von Baden zu der losung willen erlangen möcht, alödcnn mit Im in vcrcynnng zc gond, also daö damit Herzogmund von Ocstcrrich :c. ouch mit Inen gantz vereint vnd bcricht wurd, vnd so vcrrc das fundcn tvnrd, daS de»"vnser Kotten vcrrcr der ding vff vcrcynung oder vcrstcnlnis; suchen möge», dann man zu losung des lands vsf nottnrst^bcsorgniß dem obgcnanten Biarggraf Karle xx'" guldc» lihcn weit."
Lueern. 147S, ZI. Zytärz^Minwoch »ach
T»aat«archi>> Vurer» ! Allffrmeine Absüiied«, II. KU.
Boten: Zürich Niclaus Brennwald. Bern. NiclauS von Scharnachthal, Ritter; Bartholonst^Huber. Lucern. Heinrich Hasfurter, Schultheiß, Caspar von Hertenstein, Peter Tammann; H"'Feer. Uri. Hans Zmhof. Schwyz. Cunrad Zacob. U>, terwalden. Ammann Heinzli;Enentachers. Zug. Amman», Schmid. Glarus. Vogt Tschudi. ^
». Zürich soll dem Bischof von Constanz und dessen Feinden einen freundlichen Tag sehen ^gemeiner Eidgenossen Vollmacht haben, um dazu Geleit zu geben. I». Zürich soll den, Abt »,Reichenau verkünden, wann der Eidgenossen Boten zunächst zusammenkommen, da er solche Mittb^^begehrt hat. Q. Man soll Rath pflegen über das Anbringen, das Gras Andreas von Sonnenberg n"Eidgenossen gethan hat. «I. Dem Grafen Eberhard von Württemberg soll man schreiben, er möge ^weil bei seinem alten Herkommen ruhig lassen oder aber auf dem Tag zu Zürich weiter Antwort ge^"'Die Läufer, welche dem Grafen dieses Schreiben bringen, sollen in gemeiner Eidgenossen Kosten«. Zeder Bote soll heimbringen, daß die von Appenzell den Mahnungen nicht gehorsam sein wollendaß man ab diesem Tag ihnen schreiben soll, sie möchten mit rücktehrendem Boten sich erklären, »bden Bünden, die sie beschworen und besiegelt haben, nachleben wollen oder nicht. Zedes Ort, das d>e>