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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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October 147«.

Caspar Zelgcr 1471, Samstag vor St. Catharincntag. Fol. 18 20. 4. Caspar ZclgcrS Antwort auf derervon Untcrwaldcn Nachrede 1471, auf St. ThomaStag. Fol. 22 2». 5. Schreiben gemeiner Eidgenossen vonZürich, Lucern, Uri, Schwyz, Zug und GlaruS an Caspar Zelgcr -i, <1. StanS ». Juni 1471. Fol. 54.

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Widerten« 14. Octobcr <Son»x>g vor Sam GMemag).

IIr«hiv Ridwalde».

». Die ganze Gemeinde von Ob- und Nidwaldcn beschließt mit Mehrheit: Der Dann, welchen derStör oder irgendwer Caspar Zeigers wegen bezuglich der Ehesache der Margaretha Zelger von Rom ge-bracht, soll hin- und abgethan werden durch Caspar Zelger oder den, der seinethalb zu Rom ist; weder UlrichAmmann, noch die Gemeinde von Ob- und Nidwaldcn, noch die Eidgenossen sollen damit Kosten haben.Die Boten der Eidgenossen, welche vor der Gemeinde stunden, nämlich von Zürich Heinrich Effinger,von Lucern Rudolf Schiffmann, von Uri Jacob Arnold, von Schwyz Gilg Mettler, von Zug HeinrichAlbrecht, haben über sich genommen, diesem Beschlüsse Vollziehung zu verschaffen. I». Der Ehesache selb'wegen faßte dann die Landsgemeinde den gleichen Beschluß, welcher im Abschied vom 10. Oktober (Absch.««^durch die Eidgenossen zu Luccrn verabredet worden war. Dazu erließ sie ein Statut:Also were, basieman mit dem andern ze tunne hette oder gewunne von der E wegen, das da nieman den andern, d>eso angesprochen werdent, vs dem gericht von Costitz nit empfrömden noch daruö verschaffen sol in keinweg, denn jederman sol Recht darumb ze Costitz langan, wie daS von alter Harkomen ist." Wer dc>nnicht nachlebt, soll allen daraus erfolgenden Schaden ersetzen. Wenn ein Vogt für sein Vogtkind vondem Gerichte zu Coustanz weiter appellircn will, so soll er das in seinen eigenen, nicht in des-Vogt'kindes Kosten thun. «. Die Landammanncr, Rathe und ganzen Gemeinden zu Unterwalden ob und n'bdem Kernwald in einer größern Gemeinde zu Wißerlen bei einander versammelt, Urkunden, daß sie vo"großen Sachen und des BanneS wegen, womit sie, nach ihrem Vedünken wider die geschwornen Bünde,von einigen ihrer Landsleute bekümmert werden, in Gegenwart der Voten der Eidgenossen von Zürich,Lucern, Uri, Schwyz und Zug, die ihnen halfen, obgemeldte Sachen abthun, zu Erhaltung künftiger Ruhebeschlossen haben, es soll von fünf zu fünf Jahren jeder Landmann und Hintersaß, der mehr als ein Jahrim Lande sitzt, schwören, des gemeinen Landes Nutzen zu fördern, seinen Schaden zu wenden, und daß a^einander schützen wollen bei dem, wozu sie Recht haben, gegen alles Uebersahren oder Ueberthun wider Reüss,so daß Zeder dem Andern beholfen und berathen sei; die Ammänner, Statthalter, Rathe :c. sollengegen Uebersahren oder Ueberthun schirmen; besonders soll Niemand den Andern vor fremde geistl'^oder weltliche Gerichte treiben, noch in Acht und Bann schaffen, um Anderes denn um Ehe und offen?"Wucher, eS wäre denn, daß ihm solches von Ammann lind Landleutcn erlaubt würde. Jeder Landma""und Hintersaß soll auch schwören, ob und nid dem Wald einem Landammann gehorsam zu sein also,daß in beiden Landestheilen jeder Ammann zu gebieten haben soll, was ihn gemeinen Landes N"^'"und Ehre zu sein bedünkt; dem Gebot soll jeder Landmann und Hintersaßwederthalb" d?>"Wald gehorsam sein, wo er wäre oder hinkäme bei diesem Eide, so daß die von Nidwaldcn demwaldner und die von Obwalden dem Nidwaldner zu gebieten haben, wenn er zu ihnen käme und etwas