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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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August 1470.

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«S7

Lueern. I47<», 7. (Dienstag »ach Vinoul» I'.4ri).

Stai>»«<>r>t>tv B»rn! >Vath«mi>nuaI VI, Ikil.

Tag aller Eidgenossen, um die Sachen mit dem König von Frankreich zu beschließen.

Bern schreibt an Solothnrn Samstag nach vinvuln, ?vtri (4. Augnst):Mine Herren vcriicmcnt, wie als gemeinEidgnossen setz vsf Zinstag gen Nutzern komcn vnd die fachen des kitngS von Frankrich bcslicsscn werden, si wellen dchcinKotten dahin senden vnd mit den dingen nütz ze schaffen haben. Das aber minc Herren vnbillich nämc, angcscchcn dassi in der vorder» cynung begriffen vnd disc ganz Icdcrman vnvcrgriffc» ist, als sy an der Copy sehen, das sy so gtttigsycn vnd Bottschaft dahin senden vnd die fach mit andern Eidgnossen bcslicsscn vnd sich davon nit ziehen. Wellen minHerren in vil grösterm vmb si verdienen ic."

«Sftt

Bern. >47tt, IZ. Zlngust.

S»aa««ar<t>iv B«r»: Laliinis»«» Misfivenbu» II. III. III. 4, III,

«. Zwischen den acht Orten Zürich, Bern, Lucern, Uri, Schwyz, Untcrwalden, Zug undGlaruS einerseits, mit deren Vollmacht Schultheiß und Rath von Bern handeln, und dem Könige vonFrankreich, Ludwig Xl., andererseits, in dessen Auftrag seine Gesandten Ludwig von Saintville undJohann Brchonnet handeln, wird ein Vertrag abgeschlossen, wodurch sich beide Theile verpflichten,dem Herzog von Burgund, wenn zwischen einem der Contrahenten und demselben Krieg entstünde, inkeiner Weise Hülfe oder Vorschub zu leisten. - Beilage 47. I». Gemeiner Eidgenossen Boten vex-wenden sich unter dem Siegel Berns beim König von Frankreich für einige, zum Theil ihnen, zum Theilihren Venachbarten angehörige Kaufleute, welche durch einen gewissen ZonikimuS de GalearboS und seineGesellen in Honfleur beraubt und in großen Schaden gebracht worden seien, unter Berufung auf diebestehenden Vertrüge, welche ihren Kaufleuten in den königlichen Gebieten Sicherheit des Lcibeö undGutes gewährleisten.

Zu ». Bcrncr NathSmanual VI. I7V: Am t3. Augnst (Montag »ach Laurcntii (ebenda 17V):BfsVisen tag habend min Herren Räte vnd bürgere gcmcinlich die vcrcynnng vnd abschcid des kilngcö verhört vnd diegeiihlichen, wie die gesielt vnd abgerctt ist, blibcn lasten vnd mit den Kotten von Frankrich hinweg gcucrtigct."

«5»

I474Z, I A. ÄNHUA Montag vor ^aaumptivnik, dlaria).

Stts»«ar<t>iv St. walltn,

Abt Ulrich von St. Gallen und etliche Räche und Bürger der Stadt Wyl, welche letztere von ihrenGütern keinen Zehnten gaben und sich der Forderung des AbtS gegenüber aus den Schutz durch Veriäh-rung beriefen, setzten den Streit auf den Schultheißen und Rath der Stadt Wyl zu Recht und diese mitHülse, Rath und Zuthun der Boten der vier Schirmorte, als von Zürich Niclaus Brennwald, von