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Zuli 147».
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Vasel. 1470, 10. Jnli.
Staatsarchiv Bern: RathSmanuol VI. IZ?.
Bern setzt Donstag den 5. Zuli ser»»tin!, Vlriasi asten Eidgenossen Tag nach Basel auf „heut Donstagüber vierzehn Tage", der Schulden und Bedrängnisse Mühlhausens wegen.
Bern schreibt an aste Eidgenossen, der bnrgnndische Landvogt Peter von Hagcnbach habe Mühlhanscn »nterallerlei Drohungen aufgefordert, sich an den Herzog von Burgund zu ergeben. Bern habe deshalb seine Boten nachBasel gefertigt und mit dem Hagcnbach reden lassen. Nachher seien seine Boten wieder mit dem Psalzgrafen und dermedcrn Städte Boten in Basel zusammengekommen und haben mit dem Bischof und der Stadt daselbst allerlei geredet,auch den Hagcnbach beschrieben und ihn aufgefordert, Mühlhausen ruhig zu lassen und den Frieden zu halten. Derhabe allerlei seltsame Worte geredet. Man habe darauf wieder einen Tag nach Basel gesetzt ans den I!>. Juli. Bernfordert die Eidgenossen aus, den 12. Juli in Lucern zu einer Besprechung zu erscheinen, um dem Psalzgrasen Antwortzu geben, wessen er sich bezüglich des Schirms von Mühlhausen zu uns zu verschen habe. Vergleiche auch Staat»archiv Bern, deutsches Missivcubuch 4. 740. — Die Acten vom 12. Juli fehlen.
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Bern. 1470, TO. Huli (Donstag nach Magdalcuc).
Staatsarckii» Bern: NalhSmanuol VI. III. De»ts<de« Misstvenb»», 4. 7li7« 7!>!i,
Aus diesen Tag hatte Bern der Eidgenossen Boten Dienstag nach Margaretha (17. Zuli) eingcladcll-„An alle ort der Eidgenossen vff den abscheyd von des lüngS halb beschcchen schik der kling sin tressenlichbotschaft, die fachen zu volziechen vnd sol man dazu denen von Soloturn vnd Friburg ouch schriben-Dienstag vor Maria Magdalena (17. Zuli) schreibt Bern den Eidgenossen: Zhnen sei wohl erinnerlich, ^auf Anbringen deS Königs von Frankreich beschlossen worden sei, besonders der Verhältnisse zu BurgU'^wegen eine engere Verbindung mit ihm einzugehen. Zn Folge dessen habe man den Ritter WilhelmDießbach nach Frankreich geschikt. Dieser schreibe nun, eS werde auf nächsten Donstag eine Botschaft desKönigs mit ihm herauskommen. Da nun den Eidgenossen viel an der Sache und deren beförderlichesAbschlüsse gelegen sein müsse, so setze man ihnen Tag aus Donstag nach Maria Magdalena (26. Zuli)-Lucern, Uri, Unterwalden und GlaruS waren auf dem Tage nicht erschienen. Bern schrieb ihnen deßlstam 2l). Juli (Sonntag vor Vinoulu pvtri): Um die Sache zu fördern, sende man ihnen den von de"übrigen Orten zugesagten Entwurf mit der Bitte, denselben zu prüfen und ihre Boten mit zustimmend^'Erklärung mit den übrigen Orten auf Dienstag nach Vineul-. ?«tri (7. August) in Lucern zu haben, da'""die Briefe aufgerichtet werden können, woran um so weniger zu zweifeln sei, als man auf frühern Tatst"allgemein zugesagt und diese Zusage dem König durch Herrn Wilhelm von Dießbach unter BernS Sielst'bereits mitgetheilt habe. Ein Zurücktreten wäre für Bern schimpflich; auch sei der Brief unvorgreisiiellund ungefährlich abgefaßt.