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vierten Monats abgegeben sein. Innert des letzten Monats sollen die Parteien alle diese Streit-schriften sodann dem Bürgermeister und Rath zu Basel überantworten und diese sollen dann wiederuminnert Monatsfrist den Parteien Tag setzen, um mit ihren Gcwahrsamcn und Kundschaften im Rechtezu erscheinen. Dann haben Bürgermeister und Rath von Basel zwei Monate Zeit, die Sache zu be-denken und ihr Urtheil schriftlich zu geben. Bei dem Urtheil, das solchergestalt erfolgt, sollen die Parteienohne alles Weigern oder Appclliren bleiben und dem nachkommen. 2. Damit soll alle Feindschaft ab-gethan sein, alle Gefangenen sollen gegen Urfehde und ziemliches Atzgeld freigegeben werden. Das Alleshaben HanS Friedrich vom Hufe persönlich und die Boten von Bern, Luccrn, Solothurn und Schaff-hausen, die sich derer von Zürich und Schwyz gemachtigt, zugesagt und zu halten versprochen. ESsiegeln für HanS Friedrich vom Hufe Peter von MörSberg, Ritter, für die Eidgenossen Adrian vonVubcnberg, Ritter, als Vermittler der Bischof IokanncS von Basel.
Pergamentene Urkunde mit drei anhängenden Siegeln. Der Spruch, welchen auf diesen Anlaß Peter Rot,Bürgermeister, und der Rath zu Basel am 5. März (Zinstag nach der alten BaSnacht) 14 7t gaben, ist nebst allenStreitschriften in ein pergamentenes Vi bell (l(1 Blätter) gefaßt und lautet also: „Sprechcnt auch v»d erkcnncnt zurecht, vmb das der obgenanten parthyen Mißhandlung, so wir in diser fachen, bcsundcr in den bygclcytcn kundschaften,richtungen vnd geschafften empfinden, geschehen sei, gegen einandcrn gewcgcn, Jr gestalt vnd gelcgcnhcit betrachtet vndettlicher mästen gestrafft werden, dz dann die obgcnannten parthyen vmb Ire vorgeschribncn zuspräche, noch mich vmbeosten oder schaden, so sy diser fachen halb gelitten vnd empfangen Hand, eynander ntttzit pstichtig noch verbunden sin,sunder Iederman derselben parthyen sinen eosten vnd schaden an Im selbS haben soll." (Staatsarchiv Zürich.)
Nahpi 1470, 70. Ä??ai (Donstag nach 5li»«'ricor<>m1.
Arwiv Basel: Oifnimgebuch V. <5.
„Da hat Her Adryan von Bubenberg in bywesen andrer der Eydgnossen botten von Zürich,Bern, Lutzern vnd Switz vnsern Herren den rü) erzalt, wie er qesechen vnd gehört, das Bysantzun,vnserS gnedigen Herren von Borgondien zc. secretari, demselben vnscrm gnedigen Herren von Borgondienmuntlich anbracht vnd erzelt Hab Handel, wesen vnd gebruch, dep sich Her Peter von Hagenbach geübtvnd gebracht Hab vnd in disen landen bruchen sye wider vnö, gemeyne ritterschaft vnd lantschafft zc., vnddas vnser Herr von Borgondien nach allem anbringen demselben Bysantzun offenlich geantwurt Hab, Erwolte nit, daS Herr Peter von .Kogenbach sinen nachburen, vmbsessen noch lantschafft lieb noch willentett, sonder wöll Im selb ein lantvogt haben, der Im tüg, daS Im geuellig vnd lieb sie."
Mä'diswvl. >470, H.H. Mai t.gmstag »ach ->»i.ii»t-,.
Boten: Bern. Ludwig Hetzet von Lindnach, Anton Archer, beide Vcnner. Lucern. Heinrich vonHunwyl, Altschultheiß. Uri. Peter Mubeim. Unterwalden. PauluS lEncntacherS, Altammann niddem Wald. Zug. Heinrich Landis. Glaruö^ Werner Aebli, Ammann.
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