408
April 1470.
Dazu verschiedene Notizen im Staatsarchiv Bern, deutsches Missivcnbuch 0. 44, 49, 66, 79, »I, 97,101, 103, IIS, 118, 121, 137, 146, 149, 170, 176, 264, 271, 294, 299, 363, 368, 373, 447, 452aus den Jahren 1466, 1467, 1468.
Anrieh. 1470, I I . ÜlpVtl (Mittwoch nach äuclios).
Staatsarchiv -Nrru i D-»«schc« Mlsslvenbuch 70«, »
Gemeiner Eidgenossen Boten verwenden sich beim Bischof und der Landschaft Wallis, daß RufAiper angehalten werden möchte, dem von dem Freiherrn Petermann von Raron, Bürger zu Bern undLandmann zu Schwyz und GlaruS, gegen ihn erlangten Schiedspruch deS Raths zu Lucern bezüglichverschiedener Ansprachen Genüge zu leisten.
Daö Eoncept ist gestrichen, doch steht aus dem Räude: bixocut-um ooram toto eoiwilio.
«4«
1470, O» (Mittwoch «ach dem Soniltag ÄlisonLoräial.
Staatsarchiv Ziirich.
Auf dem Zuge, welchen Zürich und Schwyz mit andern Eidgenossen im vorhergehenden Jahre indas Elsaß und Sundgau unternommen, hatten sie dem HanS Friedrich vom Hufe fem Schloß Pfaffstatteingenommen, nach seiner Behauptung unter der Bedingung, selbes nebst seiner und seiner Lente darinbefindlicher Habe nach Ausgang des Krieges zurückzugeben, wogegen er sich eidlich verpflichtet habe,während des Krieges nicht gegen sie zu fechten. Da nun die von Zürich und Schwyz diese Zusagen.cht gehalten, sondern das Schloß verbrannt hatten, so sagte Friedrich vom Hüft ihnen Fehde .."dFeindschaft an und schädigte sie nach Kräften. Diese Fehde suchte der Bischof Johannes von Basel mitRath und Hülfe des RitterS Bernhard von Gilgenberg, Statthalters der Landvogtei, und des Rathsvon Basel zu vermitteln. Vor ihm erschienen demnach auf obgenanntem Tage HanS Friedrich vomHüft persönlich, für die von Zürich und Schwyz Heinrich Röist, Altburgcrmeister, und Ulrich Abyberg,Venner; mit diesen die Boten der Eidgenossen: von Bern Adrian von Vubenbcrg und NiclauS vo"Dießbach, beide Ritter, von Lucern CaSpar von Hertenstein, von Solothurn Ulrich Biso, Schultheiß,mid Johannes vom Stall, Stadtschreiber, von Schaffhausen Ulrich Trüllerey und Heinrich Vuma"",c^tadtschreiber. D.e Parteien wurden mit Hülfe einer Votschaft des CapitclS der Stift Basel, desgenannten R.tterS Bernhard von Gilgenberg, PeterS von MörSbcrg und Lazarus von Andlau dah>"gebracht, daß sie ihren Streit, Klagen und Widerklagen, auf Bürgermeister und Rath der Stadt Baftlzu Recht setzten und zwar folgendermaßen: l. Beide Parteien sollen ihre Klage, Antwort ic ein.n'dcrschriftlich zustellen, HanS Friedrich vom Hüft sott seine Rechtsschriften in des Bürgermeisters HauS nachZürich, die von Zürich und Schwyz sotten die ihrigen in des Klägers HanS Friedrich vom Hüftnach EnsiSheim senden. Die Klage sott innerhalb deö ersten Monats nach Datum dieses Anlaßbriefts,die Antwort innerhalb deS zweiten, die Widerrede innerhalb deS dritten, die Nachrede innerhalb des