Mm >409.
397
<^rav. 14«», /?«. Mai.
c»5m«l! Regest«» Sriedri«« III. Nr. 55117. 55««. 557». 5571. 5572. 557Z. 5571,
Kaiser Friedrich III. erklärt, daß der Vertrag Herzog Sigmunds mit den Eidgenossen vom 27. AugustI4l>8 kraftlos sei, weil sich der Herzog darin nothgedrungen verbindlich gemacht, beim Kaiser und Papstdie Straflosigkeit der lehtern wegen des gebrochenen fünfjährigen Landfriedens auszuwirken. Er fordertdie Eidgenossen auf, sich wegen dieses FriedenSbruchcS zu verantworten, befiehlt dem Herzog Sigmund,den WaldShuter Vertrag nicht zu vollziehen, dem RcichSfiScal, die kaiserlichen Erklärungen wider die Eid.genossen denselben zu verkünden, den Reichsständen, den Vertrag für nichtig zu halten und den HerzogSigmund deßhalb von den Eidgenossen nicht kränken zu lassen, denen zu Waldshut und auf dem Schwarzwald, icnen Vertrag nicht anzunehmen, der Stadt Schaffhaufen und dem HanS am Stad, weder denVertrag noch die darin ihnen ausgeworfenen Summen anzunehmen.
Siehe auch Zcllwcgcr, Versuch, die wahren Gründe dcS burgundischcn Krieges darzustellen, im Archiv derschweizerischen gcschichtsorschenden Gesellschaft, V. Seite 8k und 87.
«»I.
jNeVN. 14«», ?». siuix? nnw oorpori« c'Iirwch.
S»aa»»ari«,iv Bern > rate!n!f»e« Miffivenbu» 5. 77 5.
„stlagnv ligv /Vlnmani« «upvi-iuri« nmdniiiilnros« mnst» karne Lonstr^gti« beglaubigen beim KönigLudwig von Frankreich den Schultheißen von Bern, Niclauo von Dießbach, und seinen Oheim Pntruu«)Wilhelm von Dießbach, welche sie als die dem König angenehmsten Boten nach Frankreich schicken,nachdem sie aus der Relation ihrer Eidgenossen von Bern vernommen, wie der König während ihresnunmehr beendeten Krieges mit Herzog Sigmund von Oesterreich ihnen günstig gewesen und wie erseitdem auf Machinationen, die gegen sie in'S Werk gesetzt worden, geantwortet habe, wofür sie ihmbestens danken u. s. w. — Unter dem Siegel von Bern.
Ucbcrschrift dcS lateinischen Briefe?: „An tüng von Frantrich gemeiner Eidgnosscn wegen." —Deutsch imDeutschen Missivenbuch A. 571.
Wndvn. 14«», 8. Hnnt tvfj den achtenden Tag ivrachoh).
TeaattarN»!» tiucern.
Gemeiner Eidgenossen außer LucernS („ane ewer") Rathsfreunde zu Baden versammelt, übersendendem Schultheißen und Rath zu Lucern einen Brief des Bischofs Hermann zu Eonstanz, womit derselbeseinen Rath und Getreuen, Meister Gebhard von Eroario, genannt Sattler, für die Propstei Münster