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September I4l>7.
585.
Hilst» R4E7, I ». Stp^embpl? (Dienstag »ach tjrucw Lxaltationi»),
Staatsarchiv Bern: Deutsches Misstvenbuch II, ZZ1. 211,
Die Acten des TagcS fehlen, doch geben darüber folgende Schreiben (a. a. O.) einigen Aufschluß:
«. Bern schreibt an seine Boten auf den: Tag zu Zug, Pctcrinaun vou Wabcru, Schultheiß, und LudwigHetzet von Lindnach: Es seien von Mnhlhauscn solche Klagen über Verwüstung de« Gebiets dieser Stadt durch dieOestcrreichischen eingekommen, daß cS seinen Großen Rath versammeln werde, um zu bcrathen, was zu thun sc><Sie möchten das den Boten gemeiner Eidgenossen mitthcilen (<l. cl. auf Lxaltationi« Vrnvis, 3 Uhr Nachmittags)-b. Unter obigem Datum Mahnung Berns an Solothurn, sich aller Feindseligkeiten zu enthalten bis nach dem Endedes Tages zu Zug. Schreiben Berns an seine Boten zu Zug, der Freiherren von Brandis und von Sargans wegen,cl. cl. auf bixaltationi« l'ruain), öl. Samstag nach l^xaltutionis tlrueis (19. September) schreibt Bern au Frciburg, Bielund Neueustadt: Der Tag gemeiner Eidgenossen zu Zug sei vom Bischof von Basel persönlich, von der Stadt Baselund dem Bischof von Eonstanz durch Boten besucht; gemeine Eidgenossen haben dem Bischof von Basel zu Ehren einenTag nach Basel aus Michaelis (29. September) zugesagt, wo, wie man hoffe, auch der Bischof von Constanz undHerzog Sigmund sich Persönlich einfinden werden; man hoffe, die obwaltenden Streitigkeiten gütlich vergleichen zu können-Vergleiche auch Bcrncr Rathsmanual kl. 301, 14. September, 302, 151. September, 304, 15. Septem-ber. Der Tag zu Zug hatte nach dem ersten Datum schon begonnen und war nach dem letzten noch nicht zu Ende.
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Basel. I4K7, TS). September (vfs Michaelis).
Ts»,»d>! Lhronit II. tili. Staatsarchiv Bern: Deutsches Missivenbuch II. 2ÜZ. 251.
Aus Anlaß der Gefangennahme und Beschätzung des schaffhausischen Bürgermeisters Hans am Stabdurch Bilgeri von Heudorf und der von daher rührenden Streitigkeiten und Vermittlungsversuche setztendie Bischöfe von Basel und Constanz, Graf Rudolf von Sulz und Bürgermeister und Rath zu B"s^einen Tag nach Basel an, auf welchem folgende Verabredungen getroffen wurden: 1. Die Bischöfe solleneinen gütlichen unverbundenen Tag an ein gelegenes Ort setzen, um mit den Rathsboten der StadtBasel zu versuchen, eine ganze „durchgehende" Richtung zwischen der Herrschaft Oesterreich und den Eid-genossen zu Stande zu bringen. 2. Darin soll auch festgesetzt werden, wo und wie man zu AustrmZkommen soll über alte Streitigkeiten, in welche beide Theile fürdcrhin gegen einander kamen.diesem Tag soll man ferner versuchen, alle Spänne einzelner Städte und Personen auf beiden Seit"'freundlich zu vertragen oder zn schicdrichterlicher Entscheidung zu vertädingen. 4. Bezüglich der Sache desam Stad und des Heudorf soll auf dem Tag vorerst freundschaftliche Ausgleichung versucht, dann soi^"verschiedene austrägliche Rechte vorgeschlagen werden. Beide Bischöfe sollen trachten, den Bilgeri vonHeudorf zum Besuch des Tages zu vermögen. 5. Zeder Thcil soll sich an den fünfzehnjährigen Frieden,der zu Constanz gemacht ist, bezüglich feilen Kaufes, Gewerbes und Handels ic. halten, li. Die genannte"Artikel und Verabredungen sollen die streitenden Theile an ihre Obern bringen und sobald möglich de"beiden Bischöfen melden, ob sie einen freundlichen Tag leisten wollen.