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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
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September 1467.

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Tschudi dalirt diesen Abschied vom 5,. October, cS wird aber hier das Datum nach dem Bern er deutschenMissivenbnch lt. 253, 25>4. angenommen: Bern thcilt Samstag nach Dionys» (16. October) den Abschied desTage« von Basel (vss Michaelis ncchst verrückt gehalten") an Solothurn und Frciburg mit. Da« Missivenbnchenthält nur die Begleitschreiben. Bern schreibt Montag nach Galli (13. October) an Zürich: ES vernehme, die sechsOrte haben einen Tag zu Bezgenriet» gehalten und einen Zug gegen die Herrschaft beschlossen, sie wolle» zn nähererVerabredung nächste» Montag noch einen Tag zu Lucer» halten und dann Zürich und Bern zu ihnen mahnen, wasBern nicht gefalle, wcßhalb cS Zürich ersuche, ihm von Allen, Nachricht zn geben und sich mit ihm über gleiches Ver.halten zu verständigen.

Areiburg. I?. October.

StaatSar«<,iv Nern.

Schultheiß und Rath der Stadt Frei bürg in Uechtland Urkunden: Da wegen Verhinderung,welche zu tsienf und anderwärts Kaufleutcn, die die Messe zu Lyon besuchen wollten, begegnete, zwischendem Herzog von Savoyen und seinen Brüdern einerseits, dem Schultheißen und Rathe zu Bern andererseitö Streit und Mißhelligtcit walte, so haben sie aus großer Freundschaft zu beiden Thcilcn und mitderen Einwilligung vorläufig und bis sie auf einem Tag zu Freiburg die Sachen gänzlich berichtenmögen, erlangt, daß alle .llaufleutc deutscher Zunge mit allen ihren Kaufmannöwaaren frei durch desHerzogs von Savoyen und seiner Brüder Lande wandeln und die Messe zu Lyon ungehindert brauchenmögen, doch so, daß sie die gewöhnlichen Zölle bezahlen und keine Waaren welschen Ursprungs mit sich

führen. Pergament«»« Urkunde mit dem anhangenden Siegel der Stadt Freiturg.

Lttcern. I4K7, s November (Dienstag nach Allerseelen Tag).

Staatsarcktiv Bern! Deutsche« Misslvenbuch It.

Bern schreibt an Solothurn am Montag vor Martini (9. November): Seine RathSfrcunde seienvon dem Tag zu Lucern zurückgekehrt und haben berichtet übermcngerlei gemeiner Eydtgnossenqeschefft, nit not als zu melden, vnd ouch vnder anderm erzallt, wie cttlich örter der Eydgnossen gentz-lich des willens syend, ob sich die fach zu kriegklicher vffrur ziech, was dann erobert wurd, allen gemeinsin vnd niemand sich ützit sundern, noch zu sinen Händen ziechen söll. Aber des Adscheids zu Baselvnd des früntlichen tags halb, ob denen volg ze tun sig oder nit, ist nach vil vmbworten kein beslußgeschechen, sunder allen botten bevolhen, die fach wider heim an ir obern zu bringen vnd sich mit Et-lichem rat zu bedenken, was gemeiner Eydgnossenschaft nutz vnd Er daran gelegen sig, ob sölich inlandigrecht vnd früntlichkeit veracht vnd nit vffqcnomen wurde, vnd darumb ze antwurten tag bestimpt vssSant Kathrinentaq (?5. November) nechftkomend zu nacht wider zu Lutzcrn an der Verberg zcsin'.

Das Datum ist btstinnnt nach dem Schreiben Berit« an Mlthlhansc» Freitag nach Martini (l3. November)ebenda 2.;?. Z» diesem Abschied gehört wahrscheinlich auch der bei Ts-Hndi N. '.74 abgedruckte Schirmbricfder acht Orte fite da« JohannitcrhanS z» Lenggcrn in der Grafschaft Baden vom 4. November 1437.

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