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2 (1863) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1421 bis 1477
Entstehung
Seite
362
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ZfjZ März 1467.

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Lucern. I-4K7, ?Z Mörz (Mo,nag u«wiv>.

Tschudi: Lhronik II. «71».

». Heimbringen der Knechte wegen, die zu Rothweil gelegen sind, und deö Anbringen!) derer vonSchaffhausen, Stein und Dießenhofcn wegen. ?». Auf Sonntag nach dem Ostertag (5. April) soll ledeSOrt seine Botschaft zu Appenzell haben und dieses bitten, dem Spruche zwischen dem GotteShauseSt. Gallen und Appenzell nachzukommen. Fruchtet die Bitte nicht, so sott man mahnen nach Sage derBünde. Heimbringen, waö die von Schaffhausen TüngenS wegen angebracht haben. «I. Ztem dasAnbringen DießcnhofenS der Inden wegen. Die Klosterfrauen von Dicfienhofen klagen über einenFrevel, den der Landvogt aus Uri an ihnen begangen, und bitten, sie bei ihrer Freiheit und ihremHerkommen zu schirmen und ihnen solches mit Brief und Siegel zu bestätigen, t.Ztem heimbringenvon deS Herzogen von Meiland vnd der Eidgnoßschaft VerbündnuS vnd Vereinung wegen, also nachdemvnd abqeredt worden ist, daß der Stattschriber von Lucern die Abredung derselben Sach, wie dannzuletst abgeredt vnd von den Eidgnossen zugeseit, schriben vnd die Geschrifften ze Latin vnd Tütsch jegk-lichem Ort schiken sol, vnd ob die Schriften glich stundind, zugeseit ist vnd zugeseit sin sol, Ist vffdisem tag abgeredt also, nachdem vnd jegklichem Ort die Geschrifften beschechen sind, daß denn die Ortbedünken welt, daß die Geschrifften ze Latin vnd Tütsch nit glich gestellt werind, das vnser Eidgnossenvon Lucern vff nechsten Suntag kund vnd ze wissen tun wellmd. Dieselben von Lucern sollen dann,ob ieman darin reden wölt, Gewalt han, ander Tag vmb die Ding gen Lucern ze sehen, den ouch derEidgnossen Boten suchen vnd leisten sollen, die Ding ze vollenden. 'Aber welches Ort eS bi dem Zu-sagen vnd den Geschriften, wie die iegklichem Ort geschikt worden sind, beliben lassen wil, die bedörffenddas denen von Lucern nit künden vff den genanten Suntag. Doch also, ob eS allenthalb von den Orten,als dao verlassen ist, zugeseit wird, so sollend dieselben von Lucern, Schwpz, Unterwalden vnd Zug ZrBotschaft vf den gesetzten Landtag (nach Uri) schiken, mit Inen ze reden; semlichcm nachzekommen sigeganz der Eidgnossen Meinung, dann eS der Eydgnosscn vnd des ganzen Landes Nutz vnd Ehre ist :c."

Ein Original dieses Abschiede« findet sich nicht. Zu k. Bern schreibt Inno z.ont Ualmornm (23. März)an Lncern: Es könne der Vereinigung mit Mailand, besonders nach der in den letztcingcscndctcn Entwürfen enthalte-nen weitergehenden Fassung nicht beitreten, da dieselbe wider das Han« Savoyen gehen könnte, mit dein Bern festlangen Jahren in besonders engen Verhältnissen stehe. Kcnntnißgabc von diesem Schreiben an Zürich. Staats-archiv Bern, deutsches Missivenbuch kl. 114. RathSmanual II. !>4. Siehe auch das Schreiben Vcr»san Unterwalden ä. <1. i 7. Juni (ebenda 172), wo vorzüglich auch ans die guten Dienste hingewiesen wird, welche derHerzog von Savoyen im vorigen Kriege den Eidgenossen geleistet, indem er den Herzog von Burgund bewogen habe,nicht mit den Feinden der Eidgenossen gemeinsame Sache zu machen, sondern ihnen gegcnthcilS, wie in den älter»Kriegen, Salz, Korn und Anderes habe zugehen lassen. RathSmanual ll. 23(1. >437, 11. August (Dienstagnach Lanrentii) schreibt Bern an Frciburg, es habe dem Johann Ehampion (wahrscheinlich Boten von Savoyc»)geantwortet, es wisse nicht, wohin die wilden Läufe führen, eS habe das Bündnis; mit Mailand dem Herzog (v"'Savoyen) zu Ehren abgeschlagen und auch andere Orte abgemahnt. Ebenda 232. 12. August (Mittwoch nachLanrentii):Gedenk ein Eopy der Verstentnist mit Mailand dem Herzog von Savoyen znznschikcn in seinen koste»/