Januar l467.
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Lncern. >4«7, ?«. Januar.
S,aat«ar<i,iv v»t»r».
Das mailändischc Capitulat, geschlossen durch Anton von Besann im Namen der Herzogin BiancaMaria und ihres Sohnes Galeaz Maria Sforza zwischen diesen einerseits, und den eidgenössischenOrten Zürich, Lucern, Uri, Schwpz, Unterwalden, Zug und Glarus andererseits. — Beiläge 4t.
Ucbcr die Anstände wegen der Besicgclnng siehe die Abschiede 571 d. n»d 573 s.
^nrrrn. I^K7, Januar sMiiiwoch nach Sanci Paulus ^ktchrung).
S,oat«<>rci ,i» Viicer» ! AllgkMtinc Abschiede, i7ii.
«. Peter Ruft, Schultheiß zu Lucern, bringt an, Herzog Sigmund von Oesterreich kabe ihm, imWiderspruch mit dem fünfzehnjährigen Frieden, seinen Liedlohn vorenthalten; er begehre daher, daß ihmgestattet werde, des Herzogs oder der Seinen Gut auf Recht anzugreifen; er benennt als solches Miteine Gsilt von Gulden Geldes, welche Peter Nieß, Bürgermeister zu Freiburg im Brcisgau, aufdenen von Rheinau habe. Das sollen die Boten heimbringen und auf dem nächsten Tag antworten,ob man eine solche Bewilligung geben wolle, l». Der Eidgenossen und des Herzogs von MailandSache wegen haben die Boten zugesagt, die Briefe zu siegeln, wenn sie geschrieben und gestellt werden,wie sie vorher waren; doch sollen zuvor Abschriften derselben sowohl in Latein als in Deutsch in jedesOrt gesendet werden.
I t«7, I?. Februar.
2taa,«ar>i>iv ii«r».
Die Städte Bern und Freiburg regulircn ihre Gränzverhältnisst. Freiburg tritt an Bern abdie Dörfer Gümminen und Möns, welche Bern mit dem halben Thcil der Herrschaft Grasburg erobertund zurückgegeben hatte. Dagegen tritt Bern an Freiburg Allco ab, was jenseits der Sense zur Herr-schaft Laupcn gehörte, zedoch mit Vorbehalt beidseitiger Privatrechtc, Allmendnutzungen u. f. w. DieLandmarch soll innert den bezeichneten Endpunkten mitten durch den Laus der Sense gebe». Zur Aus-gleichung bezahlt Bern an Freiburg .stlll rheinische Gulden, mildert flir die Freiburger den Brückenzoll
Zii Gümminen u. s. w. P„g »m .ni.n. ilrlim». Mi, »w -.nhanq.nd.n «I.q.ln d.r b.id.n
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